Erst Anfang 2009 und doch schon ein absolutes Highlight des Jahres! Kreators neues Album „Hordes of Chaos“ vereint das Beste aus 24 Jahren Kreator und dürfte die Thrash-Granate des Jahres sein, wenn nicht noch wer mehrere Schippen nachlegt.

kreator-hordes-of-chaos-cover

Rumpelten Kreator am Anfang ihrer Karriere noch etwas durch die Landschaft und wurden Mitte der 90er wegen 1-2 Experimenten getreten, so klangen die letzten Alben, die verdammt gut waren, doch etwas klinisch. Hordes of Chaos ist da anders, was man gleich im Titeltrack merkt, der dynamisch wabernd aus den Boxen schallt und dann zum vollen Brett wird.

Produzent Moses Schneider, der sonst eher für seine Arbeit mit den Beatsteaks bekannt ist, holte mit einem 4-Spur Analog-Rekorder einen wahrlich organischen Sound raus, bei dem man endlich mal merkt, dass die Drums nicht aus der Steinberg Soundbibliothek kommen und 3-mal durch ProTools gejagd wurden, ohne dabei in irgendeiner Form nach low-fi zu klingen. Und der Einstieg in die Deutschen Longplay Charts auf Platz 13 ist dabei nur der Zucker für den Affen.

Fazit: Kaufen! Bei Krachern wie Amok Run, To the Afterborn, Warcurse, Hordes of Chaos und Destroy what Destroy you kann der anspruchsvolle Metaller absolut nichts falsch machen. Bang on! :)