„Mit freundlichen Grüßen…“

Pressemitteilung des GwG

Die GwG

Artikel auf Spiegel Online/Zusatz

Im Anschreiben der Pressemitteilung zieht die Gesellschaft eine Parallele zwischen Computerspielen und Kinderpornografie: „Brutale Computerspiele, Killerspiele – verharmlosend ‚Ballerspiele‘ genannt -, müssen genauso gesetzlich verboten werden wie Kinderpornografie. Killerspiele töten nicht nur jugendliches Mitgefühl, sondern zerstören den Grundkonsens einer humanen Gesellschaft.“

Überall nur Killerspiele - logoSehr geehrte Frau  Elke Ostbomk-Fischer und sehr geehrtern Herr Karl-Otto Hentze,

Es liegt in der Natur ihres Berufes viel geistigen Dünnpfiff zu verbreiten, aber ich bin doch erstaunt wie weit Sie sich, ohne auch nur den Ansatz von Kompetenz zu zeigen, aus dem Fenster – lehnen reicht hier nicht aus – werfen. Sogenannte „Killerspiele“ mit Kinderpornographie gleichzusetzen wirft gleich mal das richtige Bild auf ca 8 Millionen Deutsche Bürger, sagt aber auch ziemlich viel über ihre jämmerliche Geisteshaltung aus.

Gewalt ist ein integraler Bestandteil des Lebens, ob es uns nun passt oder nicht, egal wie weit wir auch im Friedenspädagogischen Märchenschlummerland leben. Einige der größten kulturellen Schätze unserer Gesellschaft, Romane, geschichtliche Überlieferungen und Märchen sind nichts anderes als Gewaltorgien und Szenarien sexueller Gewalt, welche ihre Bedeutung gerade durch die Auslotung der menschlichen Abgründe aufzeigen. Andere Beispiele wie Fang- und Ballerspiele sind einfach nur Zeitvertreib und Spiel, welche auf dem uralten Instinkt des Jagens basieren.

Brutale Gewaltorgien voller Blut, Sperma und Kotze gehören nicht in Kinderhände, aber ein totales Verbot für alles ist nichts anderes als Pazi – Faschismus. Tagesschau, Bundeswehr, kompetiver Sport, Fleischessen(wie brutal werden Tiere geschlachtet? Welche urtümlichen Massenmörderinstinkte ins uns werden dabei angesprochen?), Krieg, Sex an sich(der immer auch eine Gewaltkomponente enthält) muss ihrer „Logik“ nach ebenfalls verboten werden. Leider muss ich sie darauf hinweisen, dass wir dann kein besseres Leben haben werden, sondern einfach aussterben, Sie Nihilisten, Sie.

Ein Beispiel: Ein vegan & gewaltfrei erzogenes Kind, welches zu Hause unterrichtet wird, um seine zarte Seele zu schützen, kein Fernsehen und keine böse Musik kennt, wird irgendwann erwachsen, betritt die freie Welt und wird einen Schock erleiden, der irreperabel sein wird. Es wird sich in dieser Welt nicht zurechtfinden und gnadenlos scheitern in allem was es tut. Raten Sie mal was für ein potentieller Psychopathen da gerade rangezogen wird.

Kinder brauchen altersgerechte Erklärungen für alle Dinge um Sie herum und Blumen und Bienen sind seit 50 Jahren nicht mehr altersgerecht. In einer multimedialen & hektischen Welt müssen Kinder begleitet werden und dadurch einen eigene Filter gegen die alltägliche Grausamkeit entwickeln, einen Satz an eigenen moralischen Werten, Strukturen und geistiger Aufgeklärtheit erlangen. Das ist, mit Verlaubt gesagt, schon scheisse schwierig genug, ohne dass weichgespülte Nichtskönner wie Sie sich da noch mit verbalem Abfall einmischen.

Eine wissenschaftliche Bemerkung: Monokausale Gründe für – in Ihren Augen -Gesellschaftlich abwegiges Verhalten – sind Ausdruck eines mangelnden Verständnisses soziologischer Verhaltenweise und unserer in jeder Hinsicht vernetzten Welt.

in folgendem Sinne, Ihr Götz von Berlichingen

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2 Antworten zu „Mit freundlichen Grüßen…“

  1. Bannockburn schreibt:

    Der Spiegellink spinnt, http://http// funktioniert nicht.
    Die Frau Hochschuldozentin spinnt, polemisieren und Ignoranz funktionieren leider trotzdem.

  2. sirdoomsbadcompany schreibt:

    Link korrigiert, thx fürs drauf Aufmerksam machen.

    Auf Dauer wird es wohl nicht funktionieren, weil all die Killerspielspieler, auch als Pädophile bekannt, irgendwann in den entsprechenden Funktionen sitzen werden. Das Thema erledigt sich irgendwann rein zeitlich, außer es wurde bis dahin geschafft uns zu geschlechts- und wehrlosen Marionetten umzuerziehen…

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