„Polemik Deluxe“

Früher verstand man unter Polemik scharfe und direkte Äußerungen, nicht selten auch persönliche Angriffe [in der klassischen Rhetorik: Argumentum ad hominem – also auch das Bloßstellen, das Überführen], das Demaskieren eines Opponenten im Glaubens- und Meinungsstreit, gegebenenfalls auch die mehr oder weniger subtile Beleidigung, keineswegs jedoch der Verzicht auf sachliche Argumente. Häufig wird in der Polemik mit den Mitteln der Übertreibung, der Ironie und des Sarkasmus gearbeitet oder vom Strohmann-Argument (für Weicheischummler) Gebrauch gemacht.

Polemik Deluxe - Logo

Ich verstehe natürlich warum viele Menschen heute unter Polemik etwas schlimmes verstehen. Niemand mag es gerne blossgestellt zu werden und unrecht zu haben. Gewissen Politikern im Wahlkampf sollte man übrigens keine Polemik unterstellen, die lügen nur, denn alle Politiker lügen…😉

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