„Wahrnehmungsverschiebung“

Oskar Lafontaine, der Populist, Wortverdreher, Enfant Terrible der Politik, Stalinist&Marxist (CDU-Interpretation) und Schwarzmaler. Die SPD hält ihm vor Wein zu trinken und Wein zu predigen. Besser als Wasser predigen und Wein trinken? Laut NeoCons total falsch.

Erleben wir ihn mal in Höchstform

Und jetzt sind wir beim großen Problem gelandet!

Oskar-Kassandras Analyse ist leider vollkommen zutreffend. Und wenn der Bundesfinanzminister Peer Steinbrück die anteilige Staatsquote noch weiter drücken will, während die Heimat des Raubtierkapitalismus ganze Industrien effektiv verstaatlicht, dann weiß man, das kann nicht reine Dummheit sein, Bertelsmann und Konsorten zahlen kräftig, um defizitäre PPPs am Leben zu erhalten und ihren „Evil Masterplan“ zur kompletten Machtergreifung irgendwie künstlich am Leben zu erhalten.

Leider hat Bertelsmann und Konsorten noch keiner erzählt, dass sie im wirklich großen „General Evil Masterplan™“ nur ganz kleine Lichter sind. Die Abschaffung der Nationalstaaten zugunsten einer Einheitswelt ohne Notwendigkeit einer wie auch immer gearteten “Demokratie”. Herrschaft der “Weltelite”, wie schon anno 1925 R. N. Coudenhove-Kalergi in “Praktischer Idealismus”, einem “Werk” zu “Paneuropa” beschrieb.

Verschwörungsgeschichtsstunde mit Onkel  Richard:

 

praktischeridealismus-von-r-n-coudenhove-kalergi

 

Aber kommen wir zurück zu Oskar-Kassandra Lafontaine, denn wir zweifeln an seinen Äußerungen alleine schon, weil alle Welt weiß, dass Linke nicht mit Geld umgehen können. Einfache Antwort: Wir wissen, aktuell durch die Ereignisse der letzten Monate, wie Konservative und Liberale mit Geld umgehen. Können es die Linken irgendwie schlechter machen? Ziemlich unwahrscheinlich, oder?

 

Dabei haben die Herren Politiker und sogenannten Wirtschaftsexperten das Ausmaß des Desasters noch gar nicht erkannt, oder vertuschen es in der Hoffnung auf eine neue Runde Hütchenspiel mit Schneeballeffekt. Hypothekenkrise, Kreditkartenkrise, usw sind alles nur Teile eines Abgrundes der tiefer ist, als ein Großteil der Menschheit zu rechnen in der Lage ist.

 

Auf der Homepage der “International Swaps and Derivatives Association” kann man die Statistik der letzten 20 Jahre gut verfolgen. “Wir” sind mittlerweile bei rund 465 Billionen Zinsderivaten, 55 Billionen CDS Derivaten und 12 Billionen Aktienderivaten angelangt. Solche Dimensionen sind nicht mehr beherrschbar.

 

isda-market-survey-historical-data

 

Eine Cash-Injektion in einer weltweiten Größenordnung von 1-2 Billionen (wie derzeit vorgesehen), verpufft da wie ein Tropfen Wasser beim Eintritt in die Korona der Sonne. Eine winzige Abschreibung von 5% und die Welt ist genauso bankrott, wie sie sich vorher durch Aufblähung jahrelang reich gerechnet hat. Und mit bankrott ist hierbei die TOTALE Pleite gemeint.

 

there will be blood…

Nachtrag: Wer mal jemanden erleben will, der wirklich unter Realitätsverlust leidet, klickt hier. Selbst wenn er sich nicht vergast und in Konzentrationslager gesperrt fühlt, halte ich Hans-Werner Sinn für mäßig befähigt. Aber ich bin auch kein „Fellow“ der Schnacker des National Bureau of Economic Research...

Dieser Beitrag wurde unter imperiale Politik, verbale Diarrhoe veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu „Wahrnehmungsverschiebung“

  1. wusselpompf schreibt:

    super beitrag, weiter so

    *duck und weg* 8)

  2. Pingback: “Non-sense” « sirdoom’s bad company Weblog

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