„Agenten des Chaos“

Am 1. Und 2. April findet in London der G20 Krisengipfel statt, der darüber entscheiden wird, ob die derzeitige Krise zumindest auf einige Jahre abgefedert werden kann, oder sich noch weit über 10 Jahre auswirken wird.

Nach Außen versucht man Einigkeit und mäßige Zuversicht zu vermitteln, dabei herrscht zwischen den Parteien längst ein brutaler Schattenkrieg.

Die derzeitige Leitwährung der Welt ist der US Dollar, der aber hart vom Euro bedrängt wird, das britische Pfund spielt dabei  gerade nach seinen letzten Verlusten keinerlei Rolle mehr. Allgemein wird davon ausgegangen, dass der Euro den US Dollar innerhalb von höchstens 15 Jahren als Leitwährung abgelöst haben wird. Und damit kommen wir zum Super-GAU, denn mit der Ablösung des USD durch den Euro wird ein Kartenhaus immensen Ausmaßes zusammenbrechen und zu einer nie gekannten Finanzkrise führen, bevor die jetzige überhaupt vorbei ist, bzw. wird ein fließender Übergang stattfinden. Dies wird aber hauptsächlich die USA treffen und dürfte sie wahrscheinlich ihren Status als DIE Supermacht kosten.

„Drittens benötigen wir ein neues globales Reservesystem. Das derzeitige System, das auf dem Dollar basiert, hat fundamentale Mängel, und wenn wir mit zwei oder drei Währungen arbeiten würden – also Dollar, Euro und Yen – wäre das womöglich noch unstabiler. Deswegen brauchen wir eine globale Reservewährung – ein Vorschlag, den übrigens schon Keynes gemacht hat.“

 

Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz(IPD, Universität von Columbia)

 

Mit Gründung dieser Weltwährung, denn nichts anderes wird dieses Reservesystem innerhalb kürzester Zeit sein, wird eine künstliche Parität zwischen USD, Euro und Pfund erzeugt, die Europa schädigen wird, da man die Missgriffe der USA und Großbritannien mitfinanzieren muss. Natürlich wissen das die Europäer und halten von dem Konstrukt deswegen auch nicht besonders viel.

 

Deswegen wird seit Monaten u.a. über Ungarn die Panik gefüttert, europäische Banken wären noch viel schlimmer dran als gedacht, wegen einer angeblichen Osteuropäischen Immobilienkrise. Unter diesem Druck soll Kerneuropa zum einlenken gezwungen werden.

 

Das Volumen dieser existierenden Osteuropäischen Immobilienblase beträgt aber schätzungsweise nur insgesamt 100 Milliarden Euro, was Europa einfach bezahlen wird, wenn es überhaupt zum totalen Zusammenbruch kommen wird.

 

Man wird sehen, ob die Agenten des Chaos, denn nichts anderes verbreiten sie, um ihre Ziele durchzusetzen, damit erfolgreich sein werden.

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