„Road to Nowhere“

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat am 31. März 2009 die Einrichtung des „Expertenkreises Amok“ unter Vorsitz des Regierungspräsidenten a. D. Dr. Udo Andriof beschlossen. Der „Expertenkreis“ soll bis Oktober 2009 der Frage nachgehen, wie das Risiko und die Folgen von Amoktaten verringert werden können. Dieser Bericht liegt nun vor.

Abschlussbericht des Expertenkreises AMOK – SEP 2009

Vorweg: Ich kann den Eltern, bzw. Angehörigen der Opfer keine Vorwürfe machen und es ist verständlich dass sie Antworten und Lösungen um jeden Preis suchen. Was hingegen die sogenannten „Experten“ angeht, wäre vielleicht die Aberkennung akademischer Titel oder auch ein kleiner Gefängnisaufenthalt aufgrund antidemokratischer, verfassungsfeindlicher Umtriebe wünschenswert. Neben dem oben verlinkten Gesamtbericht, gibt es einige Punkte die meines Erachtens noch mal ganz explizit erwähnt werden müssen.

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4. EMPFEHLUNG: GANZTAGESBETREUUNG UND AUSSERSCHULISCHE AKTIVITÄTEN STÄRKEN

Präventionsarbeit durch Werteerziehung an Schulen braucht Zeit und Raum. Ganztagesbetreuung und außerschulische Aktivitäten geben Lehrkräften die Möglichkeit, Schüler in einem anderen Kontext kennen zu lernen und Schüler können durch außerschulische Fähigkeiten Anerkennung finden. Wichtig sind ferner das Klassenlehrerprinzip und die Arbeit in kleinen Gruppen.

Ein vollkommen neuartiger Ansatz, den niemand in den letzten 60 Jahren des deutschen Bildungssystems jemals erwähnt hat. Ach stimmt, eigentlich wurde dieser Ansatz regelmäßig erwähnt, ungefähr alle 2 Jahre. Leider hat dieser Vorschlag einen unüberwindbaren Nachteil: Er kostet Geld!

5. EMPFEHLUNG: STIFTUNGSPROFESSUR EINRICHTEN

Eine strukturelle Optimierung und nachhaltige Förderung der Prävention könnte durch eine Stiftungsprofessur für Kriminalprävention und Risikomanagement erzielt werden.

Da könnte man doch glatt Dr. Christian Pfeiffer fragen und mit Übernahme des KFN den Niedersächsischen Haushalt entlasten. Der Bund kann doch sicherleich noch eine weitere Lobby- und Propagandastelle gebrauchen, die größtenteils Mist von sich gibt, oder? Oder sollen auf lokaler Ebene Posten verschachert werden?

7. EMPFEHLUNG: EIN FAIRES MITEINANDER MUSS FRÜH GELERNT WERDEN

Der frühzeitige Ansatz ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. Ein faires Miteinander muss bereits von klein auf, über den Kindergarten bis hin zur Grundschule gelernt und gelebt werden.

Buhahahahahahahaha! Ok, die meinen das ernst. Womit fangen wir an? Erschiessen wir alle Bankster, Politiker und Lobbyisten, um den Kleinen zu zeigen, dass es Fairness und Gerechtigkeit doch noch gibt? Verbieten wir Fernsehen einfach komplett, damit die Kleinen nicht mit der grausamen Welt in Kontakt kommen? Wahrscheinlich nett gemeint, aber wer sowas ernsthaft als Punkt aufführt leidet unter starkem Realitätsverlust!

8. EMPFEHLUNG: § 90 SCHULGESETZ ÄNDERN

Der Katalog der Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen des § 90 SchulG sollte um alternative, individuell angemessene pädagogische Maßnahmen, wie z. B. die Verpflichtung zu sozialen Diensten für die Gemeinschaft erweitert werden.

So gerne man einigen von den kleinen Scheißern auch mal eine verpassen würde, so halte nicht nur ich sondern auch das Strafgesetzbuch unentgeltliche Zwangsarbeit als Strafe, ohne dass ein Gericht dieses entschieden hat, für verdammt illegal…

9. EMPFEHLUNG: MAßNAHMEN NACH EINEM UNTERRICHTSAUSSCHLUSS ERWEITERN

Bei einem Unterrichtsausschluss sollten Schüler zwar außerhalb der Klasse und des Unterrichts, aber im Schulgebäude mit konkreten Aufgaben betraut werden, denn diese Schüler haben meist eine längere Vorgeschichte und können sich oft nicht sinnvoll beschäftigen.

12. EMPFEHLUNG: KEIN AUSSCHLUSS OHNE ANSCHLUSS: PERSPEKTIVEN ERÖFFNEN

Kommt es zu einem Schulausschluss, müssen Alternativen und Perspektiven für die betroffenen Schüler entwickelt werden.

Ok, man hat also vorher die durchgeknallten Psychos einfach auf die Straße gesetzt und machen lassen? Prickelnd…

 13. EMPFEHLUNG: INFORMATIONSAUSTAUSCH DER SCHULEN ERLEICHTERN

Bei Problemfällen muss die Möglichkeit eines Informationsaustausches zwischen Schulen bestehen. Der Datenschutz setzt hierfür aber derzeit enge Grenzen, die überdacht werden sollten. Es ist insbesondere bei Problemschülern wichtig, dass Informationen bei einem Schulwechsel nicht verloren gehen und eingeleitete Maßnahmen fortgeführt werden können.

Joa, scheiss auf Datenschutz, wird eh überbewertet in Wolfgang Schäubles Wunschstaat…

18. EMPFEHLUNG: FORSCHUNG FORTFÜHREN UND ÖFFENTLICHKEITSKAMPAGNE INITIIEREN

Vorbild könnte das durch die Öffentlichkeitskampagne „Kein Täter werden“ beworbene Forschungsprojekt der Charité Berlin und der baden-württembergischen Stiftung„Hänsel + Gretel“ sein. (Es ist kein Vergleich der Neigungen beabsichtigt, sondern lediglich des Wirkprinzips der Kampagne). Das Projekt bietet Therapieplätze für sexuell deviante Männer an, die keine Übergriffe begehen wollen und therapeutische Hilfe suchen. Die Teilnahme ist schweigepflichtgeschützt und kostenlos. Einen ähnlichen Ansatz könnte man für die Zielgruppe amokgeneigter junger Menschen initiieren, um sowohl akut Hilfe zu bieten, als auch Erkenntnisse aus der Forschung zu ziehen. Das Vorhaben sollte durch eine Öffentlichkeitskampagne beworben werden.

Noch mehr Propaganda Öffentlichkeitsarbeit? Amokneigende Jugendliche, die wirklich vorhaben Amok zu laufen, sprechen das nicht mit ihrem Therapiekreis ab, die laufen los und knallen Leute ab, weil sie unsere Gesellschaft und den Umgang innerhalb dieser verachten. Meisten hat die Gesellschaft hart an der Entstehung der Persönlichkeit dieser School Shooter mitgearbeitet…

31. EMPFEHLUNG: STRAFRAHMEN DES § 126 STGB ERHÖHEN

Erneute Einbringung einer Gesetzesinitiative mit dem Ziel der Erhöhung des Strafrahmens des § 126 StGB. Es wird zu bedenken sein, dass die überwiegende Zahl der wegen Amokandrohungen ermittelten Täter unter das Jugendstrafrecht fällt, für das die Strafrahmen des Strafgesetzbuchs nicht gelten. Die Strafrahmenerhöhung kann aber ein wichtiges politisches Signal sein.

Zitieren wir mal $ 126 StGB

126 StGB – (1) Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, […] 2. einen Mord, Totschlag oder Völkermord oder ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder ein Kriegsverbrechen androht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. (2) Ebenso wird bestraft, wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wider besseres Wissen vortäuscht, die Verwirklichung einer der in Absatz 1 genannten rechtswidrigen Taten stehe bevor.

Passt ja ungemein und schreckt angehende Amokläufer und Amokposer garantiert ab…

40. EMPFEHLUNG: AUF EINE REDUZIERUNG DES WAFFENBESTANDES BEI SCHÜTZEN- UND JAGDVERBÄNDEN HINWIRKEN

„Hinwirken“, warum nicht „bitten“, „flehen“, „anbetteln“ oder etwas noch weniger konkretes?

41. EMPFEHLUNG: GEFÄHRLICHKEIT VON WAFFEN REDUZIEREN

Durch die Begrenzung der Magazine auf wenige Patronen, die Verzögerung des Magazinwechsels und die Begrenzung der Schussenergie kann die besondere Gefährlichkeit von Schusswaffen reduziert werden. Die Sportordnungen müssen diesem Umstand Rechnung tragen und sollten entsprechend geändert werden.

Ja, nur noch 5 Schuss pro Magazin statt 16 und weniger Mündungsgeschwindigkeit dank kleinerer Kaliber, anderes wird verboten, wird sicherlich hilfreich sein… Besonders für die Jäger, wenn sie Wild jagen und die Polizisten, wenn sie auf Verbrecher schießen. Und natürlich werden internationale Sportordnungen wegen Deutschland geändert, schließlich „muss am Teutschen Wesen die Welt genesen“!

41a.LEGALE WAFFEN VERANTWORTUNGSVOLL AUFBEWAHREN UND GEBRAUCHEN

Bestand da jetzt Diskussionsbedarf oder wurde dieser Punkt erwähnt, weil die „Verbots-Sektion Feuerwaffen mit denen man Amokläufe überhaupt erst begehen kann“ etwas kurz war?

42. EMPFEHLUNG: KONTROLLEN MIT EINLASSPFLICHT EINFÜHREN

Es wird die Einführung von Kontrollen mit Einlasspflicht analog der Schornsteinfegerregelung sowie Schwerpunktkontrollen mit dem Ziel einer generalpräventiven Wirkung durch entsprechende Berichterstattung empfohlen.

Schornsteinfegergesetz: Noch gilt als gesetzliche Grundlage das Schornsteinfegergesetz von 1969, welches die bis 1952 erlassenen Vorschriften bündelte und auch konkretisierte. Der freie Zutritt zu Häusern und Wohnungen, in denen Feuerungsanlagen betrieben werden, ist dem Bezirksschornsteinfegermeister und den bei ihm beschäftigten Personen laut des aktuellen Gesetzes heute noch zu gewähren (SchfG §1 Abs.3). Der Zutritt ist dem Bezirksschornsteinfegermeister zu gewähren, die Wahl eines anderen Schornsteinfegers ist nicht möglich, wie Gerichte bereits geurteilt haben. Notfalls dürfe der Zutritt durch die zuständige Behörde erzwungen werden, aber nicht durch den Schornsteinfeger! Aber andererseits wird die Unverletzlichkeit der Wohnung eh seit Jahren nicht weiter beachtet, also was solls…

Aber nun mal Butter bei die Fische, wir kommen zu den wirkungsvollsten Waffen im Arsenal der „Experten“. Verbote, Beschlagnahmungen, totale Kontrolle… von Sachen die nicht oder wenn überhaupt nur gering mit dem eigentlichen Problem zu tun haben…

51. EMPFEHLUNG: INDIZIERUNG UND BESCHLAGNAHME VERSTÄRKEN

52. EMPFEHLUNG: VERSTÄRKUNG DES EINFLUSSES DER BPJM PRÜFEN

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) hat bisher keine Möglichkeit, Titel nachträglich zu indizieren, wenn bereits eine Altersfreigabe durch die USK erteilt wurde. Um sicherzustellen, dass die Indizierungsmöglichkeiten der BPjM verstärkt in die Entscheidungen einfließen, wird empfohlen eine Intensivierung der Zusammenarbeit zu prüfen.

Das die BPjM nichts mehr beschlagnahmen darf, was eine Altersfreigabe der FSK/USK hat, liegt daran, dass man endlich Rechtssicherheit schaffen wollte, deswegen wurde dieses Gesetz ja gerade erst geändert.

55. EMPFEHLUNG: STRAFBARKEIT VON GEWALTSPIELEN GEM. § 131 STGB AUSDEHNEN

Aufgrund der unbestimmten Rechtsbegriffe und der damit verbundenen mangelnden Praktikabilität wird § 131 StGB bei Computerspielen nur selten angewandt. Es wird empfohlen, den Bund aufzufordern, das Verbot von gewaltverherrlichenden Darstellungen, v. a. bei Computerspielen (off- und online), durch Änderung des Strafgesetzbuches im Rahmen der verfassungsrechtlichen Schranken auszudehnen.

Die verfassungsrechtlichen Schranken werden durch § 131 STGB eh schon gedehnt. Eine Ausweitung dieses Paragrapfen kann eigentlich nur von faschistoid-geneigten Menschen stammen.

56. EMPFEHLUNG: REALISTISCHE, TÖTUNGSÄHNLICHE SPIELE VERBIETEN

Repressivere Vorgaben für Computerspiele erscheinen nur dann sinnvoll, wenn auch vergleichbare Situationen mit echten Waffen bzw. realen Paintballspielen sanktioniert werden. Es wäre paradox, das virtuelle Schießen auf Menschen in Computerspielen zu verbieten, während das reale Schießen mit Farbkugeln auf Menschen bzw. mit scharfen Waffen in wirklichkeitsnahen Situationen weiter zulässig bleibt.

Ich kann zu diesem Statement absolut nichts sagen, was nicht eine schwere Beleidigung darstellen würde, ich empfehle den „Experten“ aber mal dringend den Satz laut vorzulesen…

63. EMPFEHLUNG: ANBIETER MÜSSEN VORSORGLICH SCHUTZMAßNAHMEN ERGREIFEN

Betreiber von Foren, Chats, Online-Communities und Videoplattformen üben derzeit keine umfassende proaktive[ACHTUNG BUZZWORD: BULLSHIT BINGO!] Kontrolle aus. Erforderlich sind vorsorgliche Maßnahmen und Kontrollen der Anbieter, um einen effektiven Jugendschutz in Web 2.0-Plattformen zu erreichen. Allerdings besteht im Telemediengesetz ein ausdifferenziertes Haftungssystem, demzufolge Anbieter für fremde Inhalte ihrer Seiten auch aus straf- und zivilrechtlichen Gründen haften, sofern sie davon Kenntnis erlangen. Folge ist, dass eine systematische Kontrolle zu erheblichen Haftungsrisiken führt. Ob dieses Haftungssystem so angepasst werden kann, dass Anbietern weitere proaktive Maßnahmen zumutbar sind, bedarf einer vertieften Prüfung.

Unpraktikabel, undemokratisch, hirnrissig…

64. EMPFEHLUNG: SICHERHEIT IN FOREN UND COMMUNITIES NACHHALTIG GEWÄHRLEISTEN

Anbieter sind in der Lage, auffällige Nutzer aus Foren, Chats und Online-Communities zu entfernen. Durch die Angabe anderer Zugangsnamen können sich diese Nutzer aber problemlos wieder anmelden. Ein sog. Unique-Identifier, der die Identität anhand persönlicher Merkmale (z. B. Handynummer) ermittelt, könnte dies verhindern. Wegen der weitgehend ausgeschalteten Kontrolle in Diskussionszirkeln im Internet ist der verstärkte Einsatz von Moderatoren notwendig.

Man könnte auch allen Menschen einen RFID-Chip einpflanzen, um sie immer identifizieren zu können. Immerhin sind wir da weiter als früher und müssen nicht mehr auf sowas wie Judensterne zurückgreifen…

65. EMPFEHLUNG: SENDEZEITVORGABEN FÜR KINDERUNGEEIGNETE INHALTE ÜBERPRÜFEN

Es wird die rechtlichen Überprüfung der Grenzen für Sendezeiten angeregt. Dabei sollte v. a. die Festlegung fester Zeiten in Betracht gezogen werden, die für Kinder ungeeignet sind.

Lokale Sendezeiten im Internet waren auch bei der ersten Forderung vor 10 Jahren Schwachsinn, seitdem hat sich da nicht viel geändert… Mal was Grundlegendes: Kinder und Jugendliche können keine Internetanschlüsse bestellen, das machen Erwachsene, deren Pflicht es auch ist auf ihre Brut aufzupassen. Eigentlich müsste es so etwas wie Jugendschutz im Internet gar nicht geben… Es sei denn man konstruiert um die armen Kinder herum ein moralinsaures Gesinnungstrafrecht… aber sowas wollen wir ja niemandem unterstellen.

82. EMPFEHLUNG: SCHULLEITER MIT PAGERGERÄTEN AUSSTATTEN

Zur Kommunikation im Krisenfall wird die Ausstattung mit Pagergeräten für Schulleiter empfohlen. Hierbei sind regelmäßige Testübungen sinnvoll.

PAGER???

83. EMPFEHLUNG: ORGANISATORISCHE ERFAHRUNGEN AUS WINNENDEN NUTZBAR MACHEN

-Festlegung einer Bannmeile um die Schule.

Wo kämen wir denn auch hin, wenn Schüler plötzlich demonstrieren dürften? Oder ist was anderes gemeint?

– Flankierend zum polizeilichen Schutz vorübergehender Einsatz von Sicherheitsdiensten (subjektives Sicherheitsgefühl der Schüler)

Private Schlägertrupps unter dem Mindestlohn sind immer eine Bereicherung der Sicherheit, besonders im Ungang mit Kindern und Jugendlichen. Da weiß der kleine Kevin und er der Murat auch gleich wie es sich später im Knast anfühlt…

– Unterrichtsversorgung durch zusätzliche Lehrer, Unterstützung der Schulleitung.

Überraschend, wer zahlt das, wo es die letzen 30 Jahre schon nicht bezahlt wurde? Unterstützt die Schulleitung die Lehrer und Schüler bisher etwa nicht?

– Sonderregelungen für anstehende Abschlussprüfungen.

Yeah, Rock’n’Roll Baby! Bundeswehr im Inneren die vor dem Bahnhofseinsatz erstmal die örtlichen Abiturprüfungen sichert, mit Knarre im Anschlag! Immerhin schummelt dann wohl keiner mehr, muss man positiv sehen!

Was mir aber am meisten Angst macht: Diese „Experten“ meinen diese Vorschläge vollkommen ernst! Die haben kein Crack geraucht und einen Witz veröffentlicht, sie sind wirklich der Auffassung, so müsste man vorgehen. Und da fragt man sich warum Leute Amoklaufen…

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3 Antworten zu „Road to Nowhere“

  1. Knut schreibt:

    Ich hab da ja auch ein paar Ideen…

    – Verbot des freien Handels mit brennbaren Flüssigkeiten
    Benzin und Heizöl nur noch nach Angaben von Gründen und der Prüfung dieser Begründung durch ein entsprechend einzurichtendes Amt, Abgabemenge pro Bürger maximal 100ml. Verhindert effektiv den Bau von Brandbomben und Molotowcocktails.

    – Verbot von spitzen und scharfkantigen Gegenständen
    Sondergenehmigung für alle spitzen oder scharfkantigen oder zu spitzen oder scharfkantigen Objekten modifizierbaren Gegenständen. Erwerb und Besitz nur über Waffenbesitzkarte.

    – Ausgangssperre für Menschen zwischen 10 und 65
    Ausgang innerhalb der Sperrzeit (19 – 17 Uhr) nur in Begleitung von Polizeikräften nach vorheriger Durchsuchung und mit psychologischer Unbedenklichkeitserklärung.

    – Verbot von roten Süßwaren
    Begründung trivial, rot macht aggressiv, genauso wie Zucker.

  2. sirdoom schreibt:

    Eigentlich sollte man ja darüber lachen, weil es so hirnverbrannt ist, aber wenn man weiß, dass in England ERNSTHAFT ein Verbot von spitzen Messern diskutiert wird und es dazu auch schon Designstudien gibt, weil man ja mit einem Messer jemanden erstechen könnte, dann ist die Sache plötzlich gar nicht mehr so witzig. Nochmals, das ist kein Witz!

    http://allesverboten.wordpress.com/2009/06/16/spitze-kuchenmesser-verbieten-kein-witz/

  3. Knut schreibt:

    Nichts ist zu dämlich, als dass es nicht irgendwer ausprobiert, so ist das nunmal. Und an die Kinder wird wieder zu letzt gedacht!
    Vielleicht sollte ich mal beim Schäubi nachfragen, was er so an „Berater“ bezahlt, die ihn mit neuen Ideen zur Wahrung der Sicherheit versorgen. Und ich finde die I, Robot-Nummer immer noch am besten.

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