„FantasyDays – No Fantasy Days after tomorrow*“

* Grundsätzlich ist es immer zu begrüßen, wenn jemand was im Fantastischen Bereich hochzieht, ob Convention, Messe, Spieletage, usw. Ob nur auf Pen&Paper, nur Computer-RPGs, Larp, Reenactment oder was auch immer bezogen, oder auch alles zusammen. Das trägt dazu bei, das Hobby am Leben zu erhalten, alte Fans bei der Stange zu halten, neue Zielgruppen zu erschließen. Man kann allerdings dabei auch so richtig ins Klo greifen. Nachdem der Redaktionelle Teil der Bad Company sich bereits auf der Spielwarenmesse in Essen verausgabt hatte, beschloss man zu den kurz danach stattfindenden „Fantasy Days“ einige der mittlerweile Hauseigenen Ninjas zu schicken, um sich einen Eindruck zu verschaffen. Der Titel des „Operation Report“ lautete „Wie man es nicht macht“.

FantasyDays - No FantasyDays after tomorrow - LogoNINJA OPERATION REPORT: Fantasy Erlebniswelten in Düsseldorf? Oder doch nur gähnende Langeweile? Was war da passiert? Die Convention „Fantasy Days“ hatte ihre Pforten geöffnet, mit großer Showhalle, Händlern, Workshops, Mittelaltermarkt und Party, einer ganzen Erlebniswelt für jeden Fantasyfan, insgesamt mindestens 15.000 an der Zahl, zumindest in der Theorie.

Die Praxis im „Burg Wächter Castello“ in Düsseldorf-Benrath Anfang November sah etwas anders aus. Noch auf der Spielwarenmesse war erstaunlich vielen Leuten die Veranstaltung völlig unbekannt, und selbst am Tag der Eröffnung gab es weder Ausschilderung an den Zufahrtsstraßen noch an der Halle selbst. Wenn es denn eine zeitige Eröffnung gegeben hätte, denn diese fand am Freitag nicht planmäßig statt, sondern wurde auf den Nachmittag verschoben, da die Feuerwehr nach einem technischen Missgeschick bei der Bühnentechnik die Halle erst einmal gesperrt hatte. Die Hauptbühne, immerhin mit stolzen 3600 Sitzplätzen fiel damit Freitags komplett aus.

Das war aber nicht weiter schlimm, da sowieso kaum jemand anwesend war, was die Händler noch auf einen besseren Samstag hoffen ließ. Wer Samstag Mittags zur „Fantasy Days“ wollte, konnte immerhin an den Parkgebühren sparen, denn in den Zufahrtsstraßen gab es offenkundig mehr als genug Parkplätze. Das Geld ging dann aber auch gleich für den Eintritt drauf, der lag nämlich für den Samstag bei stolzen 25 Euro. Auch hier wieder das gleiche, trübe Bild, vielleicht 1500 Besucher, primär aus der lokalen Manga-Szene, definitiv aber keine 15.000, wie angekündigt [Anmerkung der Redaktion: Die „Fantasy Days“-Leitung spricht mittlerweile von 6200 Gästen, 15.000 wäre niemals eine offizielle Zahl gewesen]. Die meisten Händler hatten mittlerweile einen Hals, genauso wie „Eisblume“, die eine Show vor 200 Leuten wohl nicht so gut verkraftet hat, um danach noch Autogramme geben zu können.

Ansonsten gab es grade für Rollenspieler nicht viel zu sehen. Außer den tapferen Mitarbeitern vom 13Mann Verlag ist kein Verlagsmitarbeiter zur FD verschlagen worden, es gab aber auch gar keinen Platz für Spielrunden irgendeiner Art. Immerhin haben der Lorp-Shop und ein paar von Games Workshop dort hin bestellte Schergen Ladenmitarbeiter aus der Region einige Einführungsrunden in TableTops gegeben. Wem der Sinn eher nach etwas mittelalterlichem war, konnte über den Mittelaltermarkt schlendern. Genug Platz war für die drei (!) Zelte auf der großen Betonfläche zumindest vorhanden.

Immerhin konnte man sich am Abend auf der „Conventionparty“ in aller Ruhe mit den Händlern unterhalten, ansonsten war nämlich niemand anwesend, außer einem DJ, der nur knapp der Lynchjustiz gereizter Händlerohren entging. Kurz gesagt: Es war kaum der Rede wert, auch wenn ein gewisses Maß an Mitleid für die Händler, von denen einige bereits Sonntag Mittags wieder abgebaut hatten, vorhanden war. Die Idee eine Fantasy-Veranstaltung für alle Genres mit Eventcharakter aufzuziehen wirkt sicher sehr charmant, aber die Umsetzung war, vorsichtig ausgedrückt, amateurhaft. END OF OPERATION REPORT

Nun aber zum interessanten Teil: Was tut man, wenn einem die Veranstaltung ins Gesicht explodiert ist? Genau, man hofft, dass niemand etwas gemerkt hat, und sollte man nicht schon insolvent und mit einem gesunden Selbstvertrauen ausgestattet sein, versucht man es im nächsten Jahr wieder, vorzugsweise anders. Stattdessen springen allerlei kleine Schergen des Veranstalters, der nebenher noch eine Truppe von ambitionierten Laienschauspielern leitet, der Veranstaltung virtuell zur Seite, oder anders ausgedrückt: Negative Kritik wird schön geredet, notfalls Streit vom Zaun gebrochen oder anders möglichst viele negative Publicity produziert, wie es eben nur geht. Frei nach dem Motto „Wenn man es schon versaut, dann aber richtig!

Statement des Veranstalters

Die War-Grounds: OSTFC, Andy’s World, Fantasyguide, Fantasy Days Forum

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26 Antworten zu „FantasyDays – No Fantasy Days after tomorrow*“

  1. Scorpio schreibt:

    Ich hatte nur kurz im Vorfeld von dieser Veranstaltung erfahren und war recht überrascht ob der völligen Konzeptlosigkeit der Veranstaltung, die mir auf der offiziellen Website entgegenschlug. Neben dem wirren Programm fiel vor allem der enorm hohe Preis auf. Da versuchte wohl jemand die (sehr coole) RPC zu kopieren. Aber alleine der Termin direkt nach der Spielmesse zeigt bereits, dass man sowas lieber Profis überlassen sollte. Das Games Workshop deswegen nicht zur SPIEL gefahren ist, ist mir aber einen facepalm wert. *facepalm*

  2. sirdoom schreibt:

    Games Workshop und ihre „Schergenverteilung“ ist eines der 3 ungelösten Mysterien des Kapitalismus 😉

    ^^Das Grundproblem ist imho das Konzept, das nicht ansatzweise zuende Gedacht wurde.

    Die Spielwarenmesse ist zuerst eine SPIELEMESSE, bei der es um Casual Games, Kinderspiele, German Tabletops, Kartenspiele, usw geht und der hohe Anteil an SciFi, Fantasy und RPGs ehr aufgrund des Thema nebenbei aufploppt.

    Die RPC setzt eindeutig auf Schauwerte (Larp, Kostüme, Computerspiele, usw), verknüpft das aber geschickt mit der Basis aller Nerds, dem Pen&Paper.

    Bei den Fantasy Days kann ich da keinerlei klare Zielgruppe und auch keinerlei Gesamtkonzept entdecken.

    Und wenn dann Murphy zuschlägt und diverse Dinge schiefgehen…

    Davon ab, wenn man die Preise FDs, RPC, Messe vergleicht, dann ist dfa schon ein gewisses Leistungsgefälle spürbar…

    Ich will die FDs dabei nicht mal schlechtmachen, aber die Verantwortlichen müssen sich da DRINGEND ganz pragmatisch was überlegen, sonst wars das…

  3. Sven Brunner schreibt:

    Die Pannen und Peinlichkeiten der Fantasydays sind ja allgemein bekannt. Betrachten wir daher mal die Abwehrstrategien der Ringstars:
    Eine peinlich-bemühte Reinwaschungsaktion auf der Homepage, offensichtlich verfasst von Marc Blasweiler persönlich. Der Versuch, das totale Versagen zu bagatellisieren und an den Rand zu drängen ist genauso durchsichtig wie dümmlich.
    Dann das Beleidigte-Leberwurst-Spiel einer Nutzerin namens „Elothien“, die sich kindisch aufspielt und ihre Minderwetigkeit hinter einer Maske aus Unverschämtheiten und trotzigem Aufstampfen verbirgt.
    Und schließlich „herugrim“ und seine vielfältigen Sockenpuppen. Ein Schaumschläger, der rhetorisch verunglückte Wortschwälle überall ungefragt ins Netz stellt und sich dabei als eine Art Messias aufspielt. Ein rabulischer Nichtskönner, stur ergeben seinem Herrn und Meister Marc B.
    Dieses Gruselkabinet aus Versagern, Selbstdarstellern und eitlen Blendern versucht jetzt, aus Mist Gold zu machen. Pech für sie, dass keiner auf die Masche herein fällt.

  4. Peter schreibt:

    Meine Güte! Es ist klar, dass ein so großes Projekt wie die Fantasydays auch Neider anzieht und denen fällt nichts Besseres ein als eine übertriebene unbegründete Negativ – Kritik von sich zu sülzen. Die Angabe der 15 000 Besucher meinte doch nur, dass Burg Wächter Castello maximal 15 000 Besucher aufnehmen kann, deswegen hätten theoretisch 15 000 Besucher da sein können (Maximal!!!).
    Technische Missgeschicke passieren immer mal, damit muss man als Besucher einer Con halt rechnen, es gab ja auch genügend Ausweichmöglichkeiten und andere Programme. Wenn die Bahn wegen technischer Störung ausfällt, fällt euch doch auch nicht ein, dagegen im Internet zu wettern!
    Der Mittelaltermarkt war zugegeben klein, aber das Wetter war sowieso schlecht, selbst wenn dieser größer gewesen wäre, wären die meisten ohnehin indoor geblieben, wo es trocken und warm ist.
    Und dann die Beschwerde, dass zu wenig Dekoriert wurde … Leute! Wer keine Fantasie hat, der hat auf den Fantasydays nichts verloren!!! Wenn es euch nicht gefällt, dann bleibt halt zu Hause!

  5. sirdoom schreibt:

    Um ehrlich zu sein habe ich über die früheren FDs nicht genug Insiderwissen und auch habe ich über gewisse „Geschäftspraktiken“ u.ä. nur Gerüchte gehört, weswegen ich es auch nicht erwähnt habe und vor allem, ich bin nicht selbst betroffen, in keinster Art und Weise, weswegen ich auch noch definitiv unterhalb der Eskalationsstufe von Sven Brunner bin^^ 😉

    Aber eines muss doch mal glasklar gesagt sein: „Fantasy Days“ veranstalten, eine FANTASTISCHE Veranstaltung mit Gewandungen, usw und der passenden Athmosphäre und dann mangelnde Athmosphäre und Deko mit „Wer keine Phantasie hat kann zu Hause bleiben“ zu zu kontern, ist schon arm…

    Wer so viel überschüssige Energie hat, kann nämlich eh zu Hause bleiben, weil er/sie keine Fantasy Days braucht, man hat ja genug Phantasie… ne ka?

  6. farmerboy schreibt:

    @Peter:
    Die große Kunst eine Großveranstaltung wie eine Convention zu veranstalten ist aber es so hinzubekommen daß der Besucher aber >trotz< der zugegebenermassen unvermeidlichen Pannen nichts davon mitbekommt.
    Dann zu sagen "damit muss man als Besucher einer Con halt rechnen" ist gelinde gesagt ne Frechheit, auf einer 08/15 Convention in Ober-Unter-Ammergau mit 200 Besuchern akzeptabel, wenn ich 25€ hinblättern soll aber nicht.
    Faktum.

  7. Nyx schreibt:

    Japp, da muss ich dem farmer Recht geben…

    weil ich zuviel Zeit hatte und als (in diesem Fall uninformierter) regelmäßiger Con-Gänger durchaus neugierig war, habe ich mir auch mal verschiedene Forendiskussionen zu dem Thema angesehen…

    *schüttelt mit dem kopf*

    Meiomeiomei…

    Aber wenigstens habe ich passende Musik dazu hören können… 😉

  8. Galactic Trader schreibt:

    Wir hatten einen Stand auf der Spielemesse in Essen. Von einem meiner Mitarbeiter wurde ich geholt, weil nach seinen Worten ein „ziemlich eigenartiger Typ“ sich nicht abwimmeln lassen wollte. Es war ein Werber der Fantasydays. Als ich dem Mann erklärte, wir seien eine relativ junge Firma und die Fantasydays passten nicht in unser Geschäftskonzept, wurde der Werber fast hysterisch. Für einen Augenblick glaubt ich, die Polizei rufen zu müssen, aber wie aus heiterem Himmel beruhigte sich der Mann wieder und rannte weg, mitten in einem Satz!
    Damals hielt ich das für eine Art Scherz oder Streich, ich machte Witze mit meinem Mitarbeiter, ob wohl jemand eine Sauf-Wette verloren hätte oder so etwas. Auch glaubten wir eine Zeit lang an die versteckte Kamera.
    Schnell aber kam das Tagesgeschäft über uns und wir hatten den komischen Kauz schon wieder vergessen, da wurden wir heute von einem Kunden zufällig auf die Fantasydays angesprochen.Erst jetzt hatte ich – arbeitsbedingt – überhaupt Zeit, mal nach dieser ominösen Veranstaltung zu googeln. Zu meinem Entsetzen lese ich von unseriösen Praktiken, von „Streit vom Zaun brechen“ und anderen Dingen.
    Wenn also dieser „Werber“ tatsächlich jemand von der Fantasydays-Geschäftsführung war, dann wundert mich nichts mehr. Meine kleine Firma macht jedenfalls einen großen Bogen um diese Veranstaltung.

  9. Knut schreibt:

    Der Bericht im SF-Radio ist auch ne ganz schön harte Nummer. Man kann richtig merken, wie die Händler leise überkochen.
    http://www.sf-radio.net/webbeat/conventions/meldung,bradiodiefantasydays2009bmitjedermengeinterviewsundgewinnspiel,1,14755,00.php

  10. Herugrim schreibt:

    Hier hat sich der Tommy Krappweis als teilnehmender Autor geäußert:
    http://board.ostfc.de/thread.php?threadid=11551&threadview=0&hilight=&hilightuser=0&page=8

  11. sirdoom schreibt:

    Neben der eigentlich Con, die „nicht ganz so lief wie geplant“ haben wir zusätzlich noch die Uschi/Xena Sache, die Ring-Stars/RingCon – Sache, dann gibt es da noch die Geschichte mit den Grafiken von einer fremden Website, usw…

    Herrn Krappweis stimme ich ausdrücklich bei seinem Punkt 8 zu:

    „8. Ich finde die Idee großartig, ein Event zu schaffen bei denen SciFis, Cosplayer, Fantasyfans und Animes zusammen feiern.[…]“

  12. Herugrim schreibt:

    Ich stimme Punkt 1-8 zu. 🙂
    Die anderen von Dir angeführten Dinge sind zur Genüge aus verschiedener Sicht dargestellt und diskutiert worden (da entscheide jeder selbst, wem er mehr zuneigt)oder sind in Hintergründen und Fakten nur begrenzt öffentlich bekannt und damit einem abschließenden Urteil von außen kaum zu unterwerfen.

  13. Sven Brunner schreibt:

    Hallo Scott alias „Magic“ alias „herugrim“ alias so viele andere… Offensichtlich hast du beschlossen, in deiner autistischen Beschränktheit, diesen Post zu ignorieren! Ja, DU bist gemeint, du angeblicher „RingSTAR“ und Marc Jüngling ohne eigenes Profil!
    Zitat:
    „Wie anders die peinlichen Fantasydays! Allen voran die schon widerlich selbstherrlichen Selbstdarstller angeführt vom talentfreien „herugrim“ bzw. Scott K. Der gefällt sich immer noch in der Kostümierung eines allmächtigten Märchenkönigs. Und so will diese Gestalt auch Macht über die Foren erheischen. Die Fantaysdays werden ins Lexikon Einzug halten als Paradebeispiel wie man es nicht machen siollte. „herugrim“ und seine zum Erbrechen reizende selbstgefällige Borniertheit zeugen davon, welch Geistes Kind die Laiendarsteller sind, die sich selbst als „Ring-STARS“ bejubeln. Glaubt der „herugrim“ wirklich, es reicht, mit einem Hackfressen-Gegrinse über eine leere Bretterfassade zu laufen, um Leute zu beeindrucken? Meint „herugrim“ alias Scott K. wirklcih, alle wären so doof, seine Andienerei als unterwürfiger Schleimscheißer für Marc B. nicht zu entdecken? Rechthaberei als Ersatz für Qualiät?! Meint Scott K. wirklich, es reicht, mit einem Stoff-Hund und einem spastischen Dauergrinsen gegen das eigene Playback vergebens anzuspielen sei ein Ersatz für echte Leistung? Da wird er offensichtlich nicht nur in den eigenen Reihen ausgelacht! Was ist der Scott K. doch für eine schwache zutiefst bemitleidenswerte Missgestalt!“
    HÖRT NICHT AUF HERUGRIM! ER IST DIE RECHTE HAND VON MARC B. UND DESSEN SCHOSSHUND!

  14. Herugrim schreibt:

    Möglicherweise bin ich borniert, aber ich habe in meinem ganzen Leben noch keinen Menschen der „Minderwertigkeit“ bezichtigt, wie es Sven es in seinem ersten Post hier gegeüber einer Userin tat. Ich dachte eigentlich, dass derartiges Vokabular in Deutschland bereits vor sechzig Jahren in die Mottenkiste der Geschichte gepackt worden ist.
    Ich verstecke mich auch nicht hinter undurchschaubaren Pseudonymen, sondern benutze stets denselben Forennamen (seit Urzeiten aus denm HdR-Forum), so dass man meine Posts eindeutig meiner Person zuordnen kann. Ein einziges Mal bin ich bisher davon abgewichen und habe GURU (ein Name den mir Sven zugeordnet hatte) benutzt, aber auch damit war ich aufgrund des Zusammenhangs eindeutig identifizierbar. Ich muss mich nämlich nicht verstecken, da ich zu meinen Worten stehen kann. Sven Brunner scheint mich dagegen persönlich zu kennen. Ich kenne aber keinen Sven Brunner. Also vielleicht zeigt der, der dahinter steht auch mal sein Gesicht. Ich werde mich gerne persönlich mit ihm auseinandersetzen – wenn er sich erstmal den Schaum vorm Mund abgewischt hat.

    Aber all das ist eigentlich völlig uninteressant, denn es soll doch um die FD gehen, was ja auch in den allermeisten Post hier geschehen ist. Wer das diskutieren möchte, kann übrigens auch gerne ins Forum der FD gehen, das Sirdoom ja bereits verlinkt hat und in dem – entgegen immer wieder geäußerten Behauptungen- keine negativen Posts gelöscht werden. Im Gegenteil! Mittlerweile haben sich dort einige mit deutlichen kritischen Anmerkungen gemeldet. Diese sind auch schon in die Nachbesprechung eingeflossen und wir werden versuchen, die Fehler auszumerzen (Fehlende Deko gehört übrigens dazu und ist natürlich nicht unwichtig!!).

  15. Sonja schreibt:

    Hahaha, da scheint aber wirklich jemand sauer zu sein. Aber wem wundert es, die Ringstars bzw. das Team der Fantasydays stehen wirklich schon in dem Ruf, mit Kritik nicht richtig umgehen zu können, tatsächlich wurden Anfangs negative Kritiken gelöscht. Es ist doch nun wirklich kein Wunder, dass der eine oder andere verprellte Kunde sauer wird. Wer eine Convention dieser Größe veranstaltet, der sollte nicht wie wahnsinnig hinter jeder einzelnen Kritik her sein, um sie dann mit biegen und brechen zu widerlegen, oder gar als nicht beachtenswert abzutun. Jedoch ist dies genau das, was Herr H. hier tut, er jagt wirklich jeder einzelnen Kritik nach und ihm fehlt es scheinbar auch nicht an Argumenten, um diese als Nichtig zu deklarieren (mit mehr oder minder Erfolg),

    z.B.:
    „Ich stimme Punkt 1-8 zu.
    Die anderen von Dir angeführten Dinge sind zur Genüge aus verschiedener Sicht dargestellt und diskutiert worden (da entscheide jeder selbst, wem er mehr zuneigt)oder sind in Hintergründen und Fakten nur begrenzt öffentlich bekannt und damit einem abschließenden Urteil von außen kaum zu unterwerfen.“

    Gleichzeitig rühmt Herr H. sich, jede Kritik ernst zu nehmen und zu berücksichtigen. Nun scheint ihm das aber irgendwie schwer zu fallen. Wer sich die Orientierung am Kunden auf die Fahnen heftet, muss sich auch über die Folgen dieses Schritts im Klaren sein.
    Es bedeutet nichts anderes als das gesamte Unternehmen, inklusive aller Con-Helfer auf die Anforderungen, Wünsche und Bedürfnisse seiner Kunden auszurichten. Dazu zählt es auch, flexibel zu sein und vor allem Kritik seitens der Kunden wirklich ernst zu nehmen und zu würdigen, und nicht hinter jeder einzelnen Kritik her zu laufen, um sie dann mühsam mit einer Fliegenklatsche tot zu schlagen, das ist unprofessionell.

  16. Herugrim schreibt:

    Punkt 1-8 schließt massivste Kritikpunkte mit ein, wie Du ja sicher gelesen hast, aber ich werde jetzt den Rat ernst nehmen und einfach die hier gemachten Anmerkungen mitnehmen, soweit das nicht schon geschehen ist.
    Ich warte dann allerdings weiterhin auf die Diskussion extra murus mit Sven, der ja offensichtlich ein persönliches Problem mit mir hat. Er weiß ja, wo er mich finden kann.

  17. Kahvi schreibt:

    Krass, es ist überall im Netz das gleiche!
    Geht man auf Kritikpunte ein und versucht diese zu klären wird man als unprofessionell und nicht kritikfähig abgestempelt.
    Würde man gar nix sagen, jaaaa was dann? Dann ist man ein arrogantes A…., oder?
    Einigen Leuten scheint es nur darum zu gehen, über die FD abzuziehen und noch schlimmer, Leute persönlich auf eine Art anzugreifen, die man aus schlechten Psychofilmen kennt. Das ist aber dann in Ordnung oder wie?
    Es wurde übrigens nur eine einzige Kritik im FD – Gästebuch gelöscht und nicht im Forum!

    Warum geht ihr eigentlich nicht mal an die „Quelle“? Also ins FD-Forum und schreibt eure Kritik da rein?

  18. sirdoom schreibt:

    Joa, da scheint über lange Zeit so einiges persönlich schwer im argen zu liegen. Deswegen ganz allgemein zu den Fantasy Days:

    Entscheidet euch: Entweder sind die FDs eine professionelle Veranstaltung oder sie sind ein Fanprojekt. Was nicht geht ist die Preisgestaltung und der blätterige Anstrich von Professionalität in Zusammenhang mit dem Amateurcharakter der eigentlichen Veranstaltung.

    Auf Kritikpunkte eingehen tut man übrigens, wenn man sich diese zu Herzen nimmt und etwas daran ändert, nicht in dem man Jubelperser losschickt und nach freundlichem Nicken gar nichts tut, denn anscheinend läuft hier ja schon länger so einiges falsch.

    Ich würde mich persönlich sehr über eine gelungene, professionelle FD freuen, weil es gut für die ganze Szene ist. Im derzeitigen Zustand hingegen ist das mehr als nur etwas kontraproduktiv.

    Und noch eine kleine Anmerkung: Kritik in verschiedener Lautstärke gibt es immer, egal was und wie man etwas macht. Die pure Menge und der Pegel an Kritik lässt aber mehr als nur vermuten, dass sich da schleunigst was ändern sollte, nicht wahr?

  19. Herugrim schreibt:

    Gut, nach Deinen sachlichen und richtigen Anmerkungen,Sirdoom, schreib ich jetzt auch noch einmal was ganz Allgemeines zur Kritik und dem Umgang damit.
    Ich sehe ein, dass offensichtlich das Kommentieren von Kritikern volkommen falsch angekommen ist. Ich versuche mal, zumindest mein Bestreben dabei, an einem Beispiel zu verdeutlichen. Ich bin regelmässiger Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs. Wie wir alle wissen, kommt es dort regelmässig zu heftigen Verspätungen. I c h finde es am allernervigsten, wenn ich nicht weiß, w a r u m es zu dieser Verspätung kommt. Eine kleine Erklärung der Bahn beruhigt mich da meistens schon wieder etwas. Das heißt keinesfalls, dass ich jede Erklärung als Entschuldigung annehme (das berühmte „Laub auf den den Schienen“ eher weniger *gg*, „Leute im Gleis“ aber schon), aber als allererstes fühle ich mich als Kunde durch eine solche Ansage erst mal wahr- und ernstgenommen. Sagt die Bahn nix dazu, empfinde ich gerade d a s als überheblich und kundenunfreundlich.
    Insofern habe zumindest ich mich bisher einfach bemüht bestimmte Dinge zu e r l ä u t e r n, k e i n e s f a l l s sie zu e n t s c h u l d i g e n! Und bei dem, was ich aufgrund mangelnder Fakten nicht erläutern kann, dieselbe Zurückhaltung zu erbitten bei anderen – einzig und allein, um einen sachlichen Ton in die Debatte zu bringen. Es wird mir niemand nachweisen können, dass ich irgendwo geschrieben hätte, es war alles toll gewesen und alle Kritiker sind A…
    Aber da dass trotzdem offensischtlich so wirkt, werde ich das in Zukunft zu vermeiden wissen.

    Es sei hier auch gesagt, dass es tatsächlich (auch das ein einfacher Fakt!) das erste Mal ist, dass die Orga die g e s a m t e V e r a n t w o r t u n g und E n t s c h e i d u n g s b e f u g n i s hatte! Insofern liegen jetzt andere Dinge im Argen, als das bei den zwei voarangegangenen Veranstaltungen der Fall war. Auch dies ist k e i n e Entschuldigung für die gemachten und überall eingeräumten Fehler! Aber es besteht damit auch zum ersten Mal die Chance die Fehler wirklich auszuräumen. Was auch getan wird und keineswegs nur freundlich abgenickt wird! Also sollte man dann auch die Chance einräumen und das nächste Mal abwarten, um zu sehen o b die Besserung eingetreten ist oder nicht.

    Ich hoffe, dass diese Erklärung meine Handlungsweise etwas verständlicher gemacht hat, denn entgegen anderslautenden Beahuptungen, bin ich weder ein Guru noch ein Messias und auch kein Sprachrohr von Marc B., sondern versuche nur eine vermittelnde Position einzunehmen. Das kann und werde ich nicht als falsch ansehen.
    Wenn Professionalität auf diesem Gebiet aber darin besteht, dass man besser gar nichts sagt, nehme ich das allerdings als Lehre an und werde mich zukünftig zurückhalten.

  20. sirdoom schreibt:

    Nebenbei, DAVE meldest dich noch mal bei mir? Konnte aufgrund der Wahl der Kommunikation leider nicht antworten.

  21. Knut schreibt:

    Dave, this conversation can serve no purpose anymore. Goodbye.

  22. Sven Brunner schreibt:

    Es tut sich etwas Neues bei den RingStars. Auf der Webseite der Hobbytruppe stehen jetzt Worte wie „neue Ära eingeläutet“ und WELTPREMIERE – in GROSSBUCHSTABEN.
    Ein Musical, das „neue Maßstäbe für die Zukunft“ setzen wird, eine Geschichte, die es „so noch nie gegeben hat“ wird angekündigt.
    Lieber Sir Doom, als Spezialist für bissigen Humor sollte man dort doch mal vorbei gucken, bevor die Herrn Marc B. und Peter G. merken, was für einen Murks sie geschrieben haben….

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