„Streiflichter“

Es gab da mal ein paar Steuerfahnder in Hessen, die zu eifrig arbeiteten und die falschen Leute, sprich Finanziers der CDU durchleuchteten. Also erstellte man gefälschte, psychologische Gutachten, um sie als dienstunfähig zu deklarieren und abschieben zu können. Leider ist dies aufgeflogen und nun gibt es einen Untersuchungsausschuss.[mehr zum Thema]

Peter Beuth, CDU-Obmann des Ausschusses, spricht dabei von weiter von „querulatorischen, sich selbst überschätzenden Durchschnittsbeamten“ und außerdem habe sich weder die Landesregierung noch die Union in dieser Sache, die „nur eine Kampagne der Opposition“ sei, „etwas vorzuwerfen„. Diese Aussage mutet waghalsig an, da das Verwaltungsgericht Gießen erst im November 2009 den für die gefälschten Gutachten gegen die Steuerfahnder zuständigen Psychiater und Gutachter Thomas H. zur Zahlung einer Geldbuße in Höhe von 12.000 Euro verurteilte, weil er „vorsätzlich fehlerhafte Gutachten ausgestellt“ hatte. Eines sollte man sich immer bewußt sein, wenn man es mit der CDU* zu tun hat: Realität und Fakten sind nie ein Hinderungsgrund, das komplett gegensätzlich von dem zu tun oder zu sagen, was richtig wäre und der Wahrheit entspricht.

*Gilt natürlich nicht nur für die CDU, aber das „System CDU“ ist ein besonders abscheuliches Beispiel politischer und gesellschaftlicher Degeneration.

Apropos Degeneration, da gab es diese „sexy Jungautorin“ mit familiären Connections zur Medienbranche, deren Erstlingswerk von den Kunstspalten der sogenannten „Qualitätsjournalisten“ über den Klee gelobt wurde. Leider gibt es mit dem Roman ein kleines Problem, denn wie schon die Prinzen sangen, „Das ist alles nur geklaut!

Und nun labern die selbsternannten „Experten“ der Kulturszene über den „doofen Enthüllungsblogger„, der alles nur schlecht machen will. Waren es nicht die traditionellen Verleger, Medien und Kulturschaffende,n die immer gegen das böse Internet und Diebstahl von geistigem Eigentum gewettert haben und drakonische Strafen verlangt haben? Während andere Menschen die Scheinheiligkeit dieser Feuilletonisten noch mal in ganzer Breite vorführen, bleibe ich bei einer althergebrachten und bewährten Mehtode, wie eh und je tue ich das, was man schon immer tun sollte, ich scheisse aufs Feuilleton!

Ach ja, ich habe den Roman übrigens mal angelesen. Langweiliger urbaner Trendroman mit Drogen&Ficken, geschrieben von einer damals 16-jährigen, wer das als Nominierung für den Preis der Leipziger Buchmesse einstellt, sollte mal zum Sexualtherapeuten oder einfach zu Hause in Ruhe Hentais anschauen, ohne damit den Rest der Welt zu belästigen…

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3 Antworten zu „Streiflichter“

  1. farmerboy schreibt:

    Ich sollte dir am WE eine Ausgabe der WiWo mitgeben, obwohl das ein erzkapitalistisches Wirtschaftsblatt ist sind da doch 2 extrem gut recherchierte Bericht drin..

    Stichworte: Koch; CMBS

  2. sirdoom schreibt:

    Was hat denn der Koch mit besicherten Anleihen, also durch Vermögenswerte gesicherte Wertpapiere, deren Bargeldflüsse durch die Zins- und Tilgungszahlungen eines Pools von grundpfandrechtlich gesicherten Forderungen getragen werden und die nicht in der Bilanz der Bank auftauchen zu tun? *hellhörig_werd* Bring mal mit! 🙂 Oder darf ich das gar nicht lesen, weil Zeitung-teilen ist Raubteilen, bzw. Raublesen??? 😉

  3. Knut schreibt:

    Ich habe da heute etwas sehr schönes gesagt bekommen: Zeig doch niemandem, was er falsch gemacht hat, sonst macht er ja noch mehr falsch!
    Also, haltet euch dran.

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