„Review: Kick-Ass“

Heute habe ich Kick-Ass im örtlichen Multiplex-Kino gesehen und muss vorweg – mal wieder – anmerken, wie ich diesen „ich laber gerne im Kino„-Abschaum hasse. Wobei zu laberfreudige Nerds fast genauso beschissen sind wie Muhrat und seine Freunde, ey. Immerhin hat sich das irgendwann gelegt. Trotzdem ist solchen Leuten immer auch ein Platz auf meiner „bei passender Gelegenheit alle an die Wand„-Liste gewiss.😉

Kick-Ass beginnt als leichte nerdige Komödie, wandelt an einem Coming of Age-Jugendfilm entlang und endet als Essenz des klassischen Superhelden-Comics. Dabei entfernt sich der Film natürlich doch von der wesentlich gewaltätigeren und zynischeren Comic-Vorlage, was aber nicht unbedingt schlecht ist, denn um ehrlich zu sein ist es bereits ein Wunder, das Kick-Ass eine FSK 16-Freigabe bekommen hat; eigentlich ein Witz. Selbst mit diesem Gottesurteil, wäre eine 1:1 Umsetzung wohl weder Zensoren noch dem Großteil des Publikums vermittelbar gewesen. Und dabei testet und erweitert der Film schon so einige der üblichen Grenzen.

Neben gelungen Gags und beeindruckender Action hat der Film auch einen durchaus kritischen Subtext(Selbstjustiz und Gewalt), der leider gegen Ende dann doch im Tausch gegen den Mainstreamtauglichkeit etwas untergeht. Dem Kenner fällt es allerdings durchaus auf, ebenso wie die grandiose Green Goblin/Spiderman-Hommage von McLovin aus Superbad als Red Mist.

Fazit: Anschauen lohnt sich, auch wenn es für Spitze des Genres nicht ganz reicht, denn an Watchmen, Iron Man und The Dark Knight kommt man nicht ran, was allerdings auch nicht wirklich gewollt ist.

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9 Antworten zu „Review: Kick-Ass“

  1. Nyx schreibt:

    Japp, ich habe mich auch amüsiert… 8)

    Aber die Idioten-Quote in der Vorführung war echt erschreckend hoch, damn.

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