„(TV-) Abschied eines Großen“

Angedeutet hatte er es schon länger, nun schafft er Fakten. Zu meinem großen Bedauern verlässt Georg Schramm den Lichtblick in der ZDF-Wüste, Neues aus der Anstalt, um sich mehr auf sein Soloprogramm zu konzentrieren. Damit verabschiedet sich einer der wirklich Großen erstmal von der Mattscheibe und bis auf Phoenix weiß man nicht mehr, warum man GEZ bezahlt. Schramm, auch bekannt als die Stalinorgel des deutschen Kabaretts, hat die große Gabe unterhaltsam die brutale Wirklichkeit und deren Irrsinn aufzuzeigen, wobei er das Kunststück vollbrachte oftmals Satire zu machen, die so bösartig war, dass es nicht mehr lustig war, sondern weh tat. Und so muss es sein!

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Leistungsträger

Ich hoffe Priol findet einen irgendwie annehmbaren Ersatz. Hagen Rether, Volker Pispers und Malmsheimer sind sicherlich gute Stellvertreter, aber Schramms Rolle können – und wollen sie wahrscheinlich auch nicht – ausfüllen. Memo an mich: Karte für Schramms Solo-Programm kaufen!

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Eine Antwort zu „(TV-) Abschied eines Großen“

  1. Ravenscroft schreibt:

    Georg Schramm, ganz besonders als Günther Dombrowski ist für mich immer ein absolutes Highlight.
    Er hat mich vom Polit-Kabarett begeistert als ich vor ewig Jahren zufällig in den Scheibenwischer reingezappt habe.
    Ich kann sein Buch „Lassen Sie es mich so sagen – Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit“ wärmstens empfehlen.
    Schade für die Anstalt, denn er und Priol waren ein gutes Team.

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