„Religion – A line we cannot allow them to cross“

Und schon wieder hat anscheinend ein Möchtegern-Terroristentrupp versucht, das Pressezentrum am Kopenhagener Rathausplatz, in dem zwei der größten Tageszeitungen Dänemarks ihre Redaktionsräume haben, die liberale „Politiken“ und die konservative „Jyllands-Posten“ zu stürmen und ein Blutbad zu veranstalten. Grund: Immer noch die Mohammed-Karrikaturen von Ende 2005. Die einzig angebrachte Reaktion: Mehr Mohammed-Karrikaturen! Ein Rant:

a-line-we-cannot-allow-them-to-cross-logoDer Tag an dem bärtige Mullahs mir in Europa sagen, dass ich aus Rücksicht auf ihren dämlichen Gott – der ja auch der christliche, dämliche Gott ist – keine Karrikaturen zeichnen oder ansehen darf, an dem Tag, wenn endgültig Theaterstücke, Schriften und Filme aus vorrauseilendem Selbstzensurgehorsam verboten werden, ist die Zeit reif, das Sturmgewehr auszupacken und die ganzen gläubigen Spinner zu Schaitan zu schicken! Selbiges gilt natürlich auch für Christen, die Rockmusik und Minirock verbieten wollen. Versucht es nur! Allerdings muss man Christen ja zu Gute halten, dass diese sich in diesem Jahrhundert nicht so oft in die Luft sprengen. Angearscht ist man natürlich als Abtreibungsarzt in den USA. Damit es auch jeder versteht: Wir verlieren unsere Freiheit und unsere Werte nicht nur durch unseren eigenen Staat, der durch Dauer – und Totalüberwachung alles „sicher“ machen will, wir verlieren diese Errungenschaften auch, wenn wir Glaubensfanatikern auch nur einen Meter Spielraum geben!

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12 Antworten zu „Religion – A line we cannot allow them to cross“

  1. Cunningham schreibt:

    Amen, Bruder, amen!

  2. Henning schreibt:

    „Islam ist die Religion der Toleranz und des Friedens.

    Und wenn wir meinen, dass du uns beleidigst, töten wir dich.“

  3. Cunningham schreibt:

    „Toleranz ist nur ein Mangel an eigenen Werten…“

    Wenn ich jetzt wüsste, woher ich diesen Spruch habe…?

  4. Henning schreibt:

    In meinen Augen ist Toleranz nur die reaktionslose Wahrnehmung von Dingen, von denen man nicht betroffen ist 😉

  5. Cunningham schreibt:

    Daher wirst Du hier auch toleriert was, Arc??? 😉

  6. sirdoom schreibt:

    Ihr beiden verwechselt Toleranz und Ignoranz. Wenn ich etwas toleriere kann ich es trotzdem scheiße finden und mein Sturmgewehr parat halten für den Fall, dass das Tolerierte Amok läuft.

    Wenn ich es ignoriere, dann beachte ich es überhaupt nicht und plötzlich werd ich samt Kino in die Luft gesprengt, wo ich gerade die Jubiläumsaufführung von True Lies schaue.

    Und der Islam ist genauso eine Religion des Friedens und der Toleranz wie wie das Christentum, so lange er nicht für was anderes genutzt wird. Nicht vergessen, vor 1000 Jahren waren die Christen die ungewaschenen, dummen Barbaren, die die wissenschaftlich fortgeschrittenen und liberalen Muslime dauerterrorisiert haben 😉

    Das mit dem beleidigt sein, ist eher ein kulturelles Ding und Katholiken, Veganer, Nazis, Autonome sind genauso leicht beleidigt. Allerdings haben die meist nicht gleich den Sprengstoffgürtel bereitliegen.

    Wie auch immer: Live free or die hard!

    Ich les erst mal nen John Ringo Buch. Und ich bin immer noch pissig. BTW, HAAAAAAAANSEEEEEEEN!!! Artikel!

  7. Cunningham schreibt:

    Und ich habe da so eine Idee, welches John Ringo Buch Du gerade ließt…

  8. sirdoom schreibt:

    Och, die Auswahl ist da ja relativ groß, wobei Ringo dann schon ziemlich Eric-Cartmann-alike wird, wenn er über Kommunisten-Hippies ablästert oder Fox News als „balanced“ bezeichnet. 😉

  9. Ben Teddy schreibt:

    IMAO: Ignoranz schließt auch mit ein, dass man absichtlich etwas nicht wissen will oder nicht beachtet, obwohl man es weiß. Die Abgrenzung zwischen Toleranz und Ignoranz liegt vielmehr in der Akzeptanz einer Sache. Dulde ich ein Verhalten und akzeptiere dieses, dann toleriere ich es. Dulde ich ein Verhalten ohne es zu akzeptieren, dann ignoriere ich es.

  10. sirdoom schreibt:

    Darauf antworte ich: Toleranz muss allerdings nicht grenzenlos sein. Siehe auch sowas wie: „Ja, ihr verdammten Protestanten, wir legen euch nicht um, wenn einer von euch allerdings eine Kirche in unserer katholischen Stadt baut…“ 😉

    Toleranz deutet auch immer auf eine Beschäftigung und kritische Auseinandersetzung mit der Sache hin, während Ignoranz auch ein Synonym fürs „Wegschauen“ ist.

    Gibt es eigentlich noch ein Mittelding? Also wenn man etwas willentlich ignoriert, aber das Hauptquartier dessen was man im Alltag ignoriert, vorsorglich mit einer halben Tonne C4 verdrahtet hat?*g*

  11. Ben Teddy schreibt:

    Sowohl bei der Toleranz als auch bei der Ignoranz trifft man keine Maßnahmen gegen eine Sache oder ein Verhalten. Den Grund dafür findet man in der subjektiven Einstellung der toleranten oder gewollt ignoranten Person. Toleranz ist eine „Ich kann damit leben“ – Einstellung, die man nach außen hin auch zu erkennen gibt, während man bei einem gewollt ignoranten Verhalten sagen würde „Ich finde es zwar nicht in Ordnung, aber ich kann oder will aus bestimmten Gründen nichts dagegen tun und schaue weg“.

    Wenn das eigene Leben bedroht ist und man gezwungen wird etwas zu akzeptieren, handelt es sich natürlich um ein abgenötigtes ignorieren. Ich glaube nicht, dass man echte Toleranz durch eine Nötigung erzwingen kann.

    Ich finde nicht, dass Toleranz unbedingt eine kritische Auseinandersetzung mit der Sache erfordert, es könnte aber die Folge von tolerantem Verhalten sein.

    Einen guten Rutsch ins neue Jahr euch allen. 😀

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