„Run to the Piano“

Gute Musik klingt in jeder Stilart gut, was sich auch beim „Piano Tribute to Iron Maiden“ wieder beweist.

Promotext der Plattenfirma: „Scott Lavender is a both a talented conductor as well as a fantastic pianist, he has worked with the National Symphony, Detroit Symphony, The Los Angeles Philharmonic and many more. He holds a Bachelors Degree for Music in Piano Performance from Bowling Green State University in Bowling Green, Ohio. After this he was awarded a Masters Degree in Instrumental Conducting from California State University. In early 2005 he recorded this tribute album for release on Vitamin Records (located in Los Angeles, California) featuring some of Maiden’s best known tracks put together into a symphony that sounds perfect on every track when played on piano. The album is widely available at online retailers such as Amazon and if you haven’t previously heard any of the material included, simply click on the preview links after the track to get a taste of what this album sounds like.

Tracklist

01. Two Minutes to Midnight

02. Wasted Years

03. Can I Play with Madness

04. The Trooper

05. Brave New World

06. Run to the Hills

07. Caught Somewhere in Time

08. Aces High

09. Hallowed Be Thy Name

10. Flight of Icarus

11. Number of the Beast

12. Eddie’s Lament (Original Track)

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19 Antworten zu „Run to the Piano“

  1. Thomas schreibt:

    Dieses Album ist fantastisch. Mit Abstand das Beste unter all den „Klassik“ Covern von Metalbands. Sehr, sehr geil.

  2. Wallace schreibt:

    Nee, nee und noch mal nee. Dafür bin ich einfach viel zu sehr Purist – das Original bleibt mir unzählbare Male lieber. Ich muss mich gerade echt schütteln… bah.

    @Thomas: Das soll „Mit Abstand das Beste…“ aus dem Bereich sein? Dann bin ich ja echt froh den Rest nicht gehört zu habe. 😀

    (Ist doch herrlich mal so intolerant zu sein. ;))

  3. sirdoom schreibt:

    *singalong* „Ich bin Metaller und intolerant, ich bin Metaller und intolerant, ich bin…“ 😉

    Es ist z.B. wesentlich besser umgesetzt als die Metallica „Klassik“ CD (Metallica knüppelt ein Orchester nieder – wobei selbst da eine Arrangements gar nicht so schlecht sind, wenn Metallica nicht immer das Orchester niederspielen würden).

    Und gerade 2 Minutes to Mignight gefällt mir hier sehr gut 🙂

  4. gedichtblog schreibt:

    Can I play with Madness mochte ich im Original nie wirklich, aber diese Piano Interpretation hör ich sehr gerne.

    Es gibt unter dem namen „The String Quartet Tribute to…“ eine ganze Reihe von Alben, in denen von Streichern (nicht immer Streichquartetten) Songs von einer Band aus dem Rock/Pop Bereich gespielt werden. Unter anderem gibts da auch Maiden, Metallica, Dream Theater und Sabbath.
    Dann gibt es The Hand of Doom Orchestra plays Piece of Mind, auf dem eben jenes klassische Maiden Album orchestral bearbeitet wird und natürlich die frühen Apocalyptica Alben, die ganz oder größtenteils aus Metallica Covern bestanden.
    Und dann gibts da noch:

  5. sirdoom schreibt:

    Wobei ich ja auch eher auf die andere Richtung stehe, von Klassik nach Metal*g*

  6. Wallace schreibt:

    „Can I play with Madness mochte ich im Original nie wirklich, …“

    Okay, in dem Fall sind wir beide wohl in Sachen musikalischem Geschmack so hochgradig inkompatibel, dass sich mir einiges erklärt. 🙂

    Und weil ja sowieso alle gerade Videos posten und es in dem anderen Beitrag um die 90er ging:

  7. sirdoom schreibt:

    Wie sich das wohl mit zwei Gitarren und gesplitteten Soli anhört…hmmm*g*

    Muss ich mal wieder auf DVD schauen! 🙂 Ganz großes (Pantoffel-) Kino! Sowas wird ja heute leider nicht mehr produziert. 😦

    Zur allgemeinen Erbauung mal das Original in der langen Version!

    Womit wir dann aber ziemlich abgedriftet sind 😉

    Und deswegen gehts jetzt mal a capella! 🙂

    Fear von the Dark in der Van Canto-Fassung

    Rebellion in der Van Canto^^-Fassung

  8. Ben Teddy schreibt:

    [Admin Edit: Link eingebunden]

    Also ich finde, dass Metallica, nachdem sie ihre Haare abgeschnitten hatten, irgendwie an Kreativität und Biss verloren haben, es steckte wohl alles in den Haarspitzen. Man kann eben leicht noch mal aus den bestehenden Liedern etwas herauslocken, indem man die gleiche Nummer noch mal mit klassischen Instrumenten schiebt, schließlich klingt der „Krach“ ohne Verzerrung ja ganz anders und man kann sich dann vielleicht sogar mit Chopin oder Bach vergleichen (ja ich weiß, ich bin heute wieder gemein). Ganz ehrlich, Metal macht nur Spaß, wenn die Verzerrer voll aufgedreht sind.:D

    Aber wenn Klavier, dann richtig 😉

  9. gedichtblog schreibt:

    Naja, Metallica hatten mit den „Klassik-Aufbereitungen“ ihrer Stücke erstmal nichts zu tun. Die sind halt nachdem die Orchestersache dank Therion, Haggard und Rage irgendwie aufgekommen war mal schnell und billig vor ein Orchester auf die Bühne und haben völlig schmarrn verzapft. Die Apocalyptica Sachen sind gänzlich unabhängig entstanden.
    Davon abgesehen gibts Unmengen toller entmetallisierungen von Metal Songs. Hellsongs sind ein tolles Beispiel, dann gibts von Pat Boone – In a Metal Mood, ein tolles Maiden Cover Album namens Food for Thought, von Billy Corgan gibts eine endscoole surferfolk Version von Number of the Beast…

  10. gedichtblog schreibt:

    Ach ja, das Saber Rider ist wirklich sehr geil und Van Canto machen auch Spaß.

  11. sirdoom schreibt:

    Was „Lounge Metal“ angeht kann ich nur Richard Cheese empfehlen, bei Alben wie Lounge Against the Machine, Tuxicity und Aperitif for Destruction kann man nicht falsch machen! 🙂

  12. wusselpompf schreibt:

    a propos geile Klassikcover von Iron Maiden:

    Das Violin-Intro ist einfach genial, der rest ist dann allerdings eher weniger klassisch, aber immer noch stark. 😀

  13. Wallace schreibt:

    War ja klar das hier früher oder später einer mit „Van Canto“ anfängt. Die finde ich übrigens die absolute Krone der Furchtbarkeit – also: Nur falls sich das jemand nicht denken konnte und es ihn gleichzeitig interessiert. 😉

    Richard Cheese hingegen ist echt genial. Weniger Metal aber auch sehr zu empfehlen finde ich in dem Zusammenhang die Platte „Rock Swings“ von Paul Anka.

    Davon abgesehen fällt mir zum Thema „Lounge-Metal“ fällt mir immer das hier ein:

  14. Wallace schreibt:

    Achja, zum Thema Metallica: Das ist IMHO wie mit den Reseens bei Battletech. Wenn man nicht weiß was das sein soll, sieht man die Minis ganz anders.

    Wenn man, wie es mir einmal gegangen ist, die St. Anger hört und einfach gar nicht auf dem Zettel hat das das Metallica sind, hört man die Platte ganz anders und mir hat sie danach auf einmal sehr gefallen, wo ich sie vorher nicht mochte.

    Die S&M war allerdings Mist, fand ich auch. Vor Allem so Aussagen im Stile von „Wir wollten die erste Rockband [sic!] sein die so was macht…“ – so laute Musik scheint auf Dauer doch irgendwie schlecht für’s Hirn zu sein. 😉

  15. sirdoom schreibt:

    @Metallica: Könnte sein, aber da ich natürlich die Stimme sofort erkenn und weiß, dass das Metallica sind… 😉 Außerdem geht mir bei Sankt Anger die Produktion so aufm Sack. Alleine das Schlagzeug hört sich so scheiße an. Und der Gag von wegen „lass teuer produzieren, scheiße, hört sich ja gar nicht nach Garage an, lass mal ne weitere Million ausgeben, damit sichs scheiße anhört“ trägt nicht zur positiven Meinung bei.

    S&M seh ich unterschiedlich. Einige Stücke hören sich im neuen Arrangement durchaus besser an, oder einfach anders aber auch gut, aber ungefähr die Hälfte klingt total hirnlos, als ob man eine generische Orchesterspur druntergemischt hätte, die grad vorhanden war.

    Und was das Rockband mit Orchester angeht, ich hab mir sagen lassen, dass das Deep Purple schon 1969 gemacht haben 😉

    Ich glaube eher Megarockstar sein mit zu vielen Millionen auf dem Konto hat denen schlecht getan. Und als sie sich die Haare abgeschnitten haben und gesagt haben Metal ist tot und doof, war das unglaublich dumm, genauso wie das spätere zurückgerudere…

  16. Wallace schreibt:

    Hey, sag das mit Deep Purple Metallica. Ich weiß das. Zeigt aber entweder wie „ernsthaft“ sie sich offenbar vorher mit der Materie befasst haben, oder das war ein super Gag den ich irgendwie nicht gerafft habe. 😉

    @St. Anger – glaub es mir: Die Produktion nervt einen auch nur wenn man weiß das das Metallica sind. Das war bei den ersten Malen hören auch der Hauptpunkt der mich dran gestört hat. Ich kann mir aber in der Tat nicht vorstellen, dass bei einer Band wie Metallica daran irgendwas Zufall war. Ich bin mir im Gegenteil sehr sicher, dass das Album genau so klingt wie sie es wollten.

    Ich habe es bestimmt ein halbes Jahr nach VÖ relativ leise im Hintergrund bei einem Kumpel gehört während wir uns unterhalten haben. Bis ich irgendwann gesagt habe „Was läuft denn da? Das klingt ja ziemlich cool.“ und er guckte mich an wie’n Auto, weil er ja wusste das ich das Album ein paar Monate früher nach drei mal Hören auf den „Scheiße“-Stapel gelegt und nicht mehr angefasst hatte. Als er denn gemerkt hat das ich ihn nicht verarschen will hab‘ ich dann erst mal doof geguckt, das Album von Scheiße-Stapel genommen und noch mal ganz neu gehört. Frei nach dem Motto: Was schert mich mein Musikgeschmack von gestern… und was soll ich sagen. Ist inzwischen eines meiner Lieblingsalben von Metallica.

  17. sirdoom schreibt:

    @Sankt Anger:

    Ich hoffe die Metallica Werbeabteilung zahlt gut dafür! ;)*g*

    Aber okay, ich werd bei nächster Gelegenheit einfach nochmal möglichst unvoreingenommen reinhören. Allerdings muss ich mir die CD noch mal neu kaufen, da ich sie damals am Altar neben dem Blutpool in der Tiefgarage rituell verbrannt habe…

  18. Wallace schreibt:

    Hehe. Gibt das inzwischen bestimmt für 5€ beim Elektrobetrüger Deiner Wahl auffem Grabbeltisch. 😉

  19. Ben Teddy schreibt:

    @Metallica: Michael Kamen hat Metallica dazu gebracht mit einem Orchester zu spielen und ich glaube er hat dabei auch ein bisschen Kohle mit rausgeschlagen. Und es war ja auch ein Erfolg, da sie damit eine noch breitere Masse ansprachen.

    Richard Cheese gefällt mir gut, hat was nostalgisches an sich. Ist nur manchmal etwas komisch zu hören, wenn man das Original noch im Ohr hat =p

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