„Vorbildfunktion – Eclipse Phase“

Wie Transparenz und ein anständiges Geschäftsmodell funktionieren und dies gerade oder trotz Creative Commons Lizenz, machen Posthuman Studios mit Eclipse Phase vor. Sie stellen nämlich eine ziemlich ausführliche Year End Review online, bei der man erfährt, was gut und was weniger gut lief. Und sie nennen harte Zahlen! Was wie oft und über welchen Zeitraum verkauft wurde!


Und es wird angemerkt, dass eine französische Fassung unterwegs ist und eine deutsche Version ist zumindest nicht ausgeschlossen, aber da bin ich jetzt mal lieber leise.

LINK YEAR END REVIEW


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10 Antworten zu „Vorbildfunktion – Eclipse Phase“

  1. Thomas schreibt:

    Jetzt will ich Eclipse Phase spielen, weil die Leute, die es machen, so cool sind 🙂

  2. LabRat schreibt:

    Ich würde es gerne leiten, wenn ich eine Gruppe hätte, die experimentierfreudig genug ist. Und wenn ich Zeit hätte…(aber dafür würde ich mir glaube ich die Zeit freimachen)

  3. Wallace schreibt:

    Auch den Umgang von Rob mit den Playtestern kann ich nur als absolut vorbildlich bezeichnen. Schade das mir mein restliches Leben einen Strich durch die Sache gemacht hat.

    Davon ab ist EP aber auch einfach eine geiles Spiel.

  4. sirdoom schreibt:

    Ich wünsche Posthuman Studios auch echt alles Gute, damit das alles weiterhin gut klappt, auch wenn ich noch auf meine Totes-Holz-Edition warte und meine Schergen hasse 😉

  5. Zornhau schreibt:

    VORBILDLICH! Wirklich beeindruckend!

    Einerseits die Offenheit, mit der der Verlag über seine Zahlen und Überlegungen zur Preisgestaltung, Auflagen, Verkäufe usw. spricht, andererseits auch der – für mich überraschende – Erfolg im Verkauf der Druckausgaben von EP.

    Mir gefällt auch der konsequente Ansatz zu PDF-Produkten bzw. die Kombination aus frei verfügbaren und kostenpflichtigen PDF-Produkten.

    Generell ist dies ein sehr solides, wohlüberlegtes Vorgehen, das man sich so auch einmal bei deutschen Verlagen wünschen würde.

    In diesem Sinne gleich die Frage an die (aktuell schweigsamen) Mitwirkenden bei einer deutschen Ausgabe: Gibt es für die deutsche Ausgabe dann AUCH eine solide PDF-Publikations-Strategie? Denn wenn ich mir die englischsprachige PDF-Publikations-Vorgehensweise anschaue, dann ist das Produktspektrum von EP ohne PDF kaum zu erschließen – neben den Nachteilen, die eine „Nur-Papier“-Ausgabe sowieso mit sich bringt.

    Ich frage nach einer PDF-Publikations-Strategie, weil eben manche deutschen Lizenznehmer KEINE oder – schlimmer noch – eine „unentschlossen-hinhaltende“ UN-Strategie in dieser Publikationsform präsentieren. Daher sollte in solch eine PDF-Strategie bei einer Übersetzung reifliche Überlegung investiert werden, nicht etwa OB, sondern WIE sie umzusetzen ist. (Das OB zu überlegen zeugt in meinen Augen von einer nicht ausreichenden Urteilskraft der Beteiligten.)

    In diesem Sinne wünsche ich EP im Original und einem deutschen EP alles Gute!

    Solch eine vorbildliche Verlagsoffenheit ist hierzulande (noch) (und leider) undenkbar. Aber das SOLLTE sich ändern, meine ich.

  6. sirdoom schreibt:

    Zur PDF-Situation in D: Ulisses hat PDF-Verkäufe, Pegasus Spiele arbeitet gerade dran. Ob die Dinger so hochwertig sind wie die von Posthuman ist eine andere Frage. Der konservative Ansatz ist z.Z. die Bücher einfach als PDF umzusetzen, einziger Mehrwert Suchfunktion und transportabel.

    Posthuman geht da einen Schritt weiter und bemüht sich sämtliche Vorteile des elektronische Formats zu nutzen, was zur Zeit quasi noch als fringe science in der Branche gilt. Wenn sie damit weiter Erfolg haben, werden die anderen nachziehen.

    Alleine dass es mittlerweile auch in Deutschland PDFs gibt ist schon ein Wunder, ich kann mich noch erinnern, wie dies vor 3-4 Jahren absolut ausgeschlossen wurde.

    Was ein deutsches Eclipse Phase angeht, weiß ich zumindest, dass da verhandelt wird, wie die Sache ausgeht und wann kann ich aber leider nicht einschätzen. Allerdings wird Eclipse Phase wenn dann auch in Deutschland unter CC Lizenz laufen, da dies eine Grundbedingung ist.

  7. Tycho schreibt:

    Ich bin gerade fleißig am lesen, ist schon es ziemlich cool. Ich stelle fest, ich brauch einen Fork der meine Diplomarbeit schreibt… 😉

    Auf jeden Fall ein toller Erfolg für Posthuman Studios und ich hoffe mal die können so weitermachen.

    cya
    Tycho

  8. Wallace schreibt:

    @Tycho: Einfach „fork Tycho“ in der Konsole eingeben und die entsprechenden Prozesse umleiten. Die „kleine Schwierigkeit“ besteht darin Deine Konsole zu finden. 😉

  9. Knut schreibt:

    Kopier einfach ein paar Artikel aus der FAZ zusammen, das klappt eigentlich immer.

  10. Farmerboy schreibt:

    Richtig, wieso sollte etwas daß beim großem Doktor von und zu G. funtioniert auch nicht bei Anderen klappen?

    Ach halt, kein Adeltitel, keine Politikerfreunde…da war was…

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