„Review – Black Death“

Black Death Logo1348 – Das mittelalterliche England wird von der Pest – Black Death – heimgesucht. Der junge, aber sündige – Frau, die er aber wegschickt, aufgrund der Pest im Kloster – Mönch Osmond soll der Führer für den Ritter Ulric und sein Gefolge sein, damit sie zu einem abgelegenen Dorf finden, das von der Pest verschont wurde, weil sie einen Pakt mit einem Totenbeschwörer eingegangen sind. Zumindest ist das die Auffassung des Bischofs, der die Gruppe losschickt. Diese Gotteslästerung muss natürlich ausgemerzt werden.

Nach einer beschwerlichen und blutigen Reise erreichen sie das Dorf und müssen feststellen und müssen sich fragen, wer die Gotteslästerer sind und wer hier den Tod bringt. Und das Ende dieser Reise ins Herz der Dunkelheit ist nur der Anfang des Grauens.

Black Death ist gut besetzt, ausreichend technisch aufwändig gefilmt und vor allem ein kleiner, unglaublich fieser und gemeiner Film. Wenn man Regisseur Christopher Smith etwas vorwerfen kann (Creep, Severance), dann dass er am Anfang etwas nachlässig mit dem Spannungsbogen umgeht. Als Entschädigung baut er dafür zum Ende einen richtig schönen Mindfuck ein. Warnung: Sehr christlich-religiöse Menschen könnten sich durch den Film gestört fühlen. Oder aber zum Kreuzzug aufrufen. Den Trailer verrät eigentlich schon zu viel, aber wer unbedingt will, findet den schon irgendwie… Große Teile des Films wurden übrigens in Sachsen-Anhalt an der Teufelsmauer, auf Schloss Blankenburg in Blankenburg und Burg Querfurt in Querfurt sowie in der Nähe der Burg Arnstein bei Aschersleben gedreht. Drehplatz des mittelalterlichen Dorfes war das Museumsdorf Ukranenland in Torgelow/Mecklenburg-Vorpommern.

Entschuldige vielmals, aber als Christ wird dir das Mittel des Betruges sicherlich bekannt sein!

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6 Antworten zu „Review – Black Death“

  1. Cunningham schreibt:

    Und wir haben am Samstag stattdessen The Road mit Viggo Mortensen geguckt. Kacke-Scheiß-n-Drecks-Mist-doof.

  2. sirdoom schreibt:

    Echt, ich dachte der soll ganz gut sein? Oder haben sie zu sehr auf den Herz-Schmerz-Wehleid-Knopf gedrückt?

  3. Cunningham schreibt:

    Der war einfach langweilig und langatmig

  4. Xekyo schreibt:

    Ich fand The Road genial. Die Atmosphaere und die greifbare Hoffnungslosigkeit haben mein Bild von Endzeit wunderbar getroffen.
    Natuerlich hilft es auch, wenn man den Film mit seiner Rollenspielgruppe guckt, da der Spielleiter die Quelle seiner Inspiration teilen moechte, nachdem man eine mehrabendige Degenesis-Geschichte gespielt hat.

    Ich kann aber nachvollziehen, warum der Film nicht jedermanns Sache ist.

  5. sirdoom schreibt:

    Ist auch immer Erwartungshaltung dabei: Wenn ich einen kernigen, bösrtigen und brutalen Endzeitfilm erwarte, dann ists natürlich „bäh“.

    Versucht mal Herr der Ringe in Ruhe weiterzuschauen, wenns das erste Dutzend Schwulenwitze über Gandalf und Frodo gehagelt hat… echt nicht zu empfehlen.

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