„FinanzGate Uni Göttingen“

Finanzgate Uni Göttingen - LogoDie Universität Göttingen ist ja immer für einen kleinen Skandal gut.😉 Diesmal ist allerdings nicht der ASTA betroffen, sondern die Universitätsleitung selbst. Im Gegensatz zu allen anderen Universitäten Niedersachsens, hat sich die Universität Göttingen nämlich massiv bei Finanzspekulationen engagiert und dabei unglaublich ins Klo gegriffen. Die insgesamt eingesetzten 4 Millionen €uro hatten nämlich seit 2008 einen Buchungsverlust von satten 28%. Sprich: Von 4 Millionen €uro sind 1,3 Millionen €uro weg. Angelegt hatte man das Geld übrigens bei der Deutschen Bank und der Nord LB. Gerüchten zufolge hat man den ursprünglichen Partner, die Sparkasse Göttingen, verlassen, weil die Renditeversprechen nicht hoch genug waren, obwohl die Sparkasse angeblich vor schweren Verlusten gewarnt hat. Oder auch einfach nur keinen Kunden verlieren wollte… O:)

Ich habe gerade das Bild eines Antifa-nahen Studenten vor Augen, der erfährt, dass internationale Großkonzerne mit seinen Studiengebühren Chaos auf den Finanzmärkten anrichten und haufenweise Geld verbrennen. o.O

Dieser Beitrag wurde unter imperiale Politik, verbale Diarrhoe abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Antworten zu „FinanzGate Uni Göttingen“

  1. Eismann schreibt:

    Tja… Greed is good!

  2. sirdoom schreibt:

    Aber nur, wenn es Gordon Gecko sagt und macht!

  3. Eismann schreibt:

    Tja, Gier und Inkompetenz sind eine lustige Mischung. Wobei, wie heißt es so schön: „Das Geld ist nicht weg… das hat nur ein ein anderer.“

  4. sirdoom schreibt:

    Troubled Asset Relief Program(TARP), anyone? Auch bekannt als „der US-Banken-Bailout„? Da gab es eine Untersuchung. Der Autor des gleich verlinkten Artikels hat da die Untersuchung geleitet und kommt zu dem Schluss, dass TARP die Großbanken noch reicher gemacht hat, dafür aber kleineren Banken und Bürgern entweder gar nichts gebracht oder sie vernichtet hat.

    Where the Bailout Went Wrong

  5. cerbero schreibt:

    http://www.123recht.net/Urteil-gegen-Deutsche-Bank-l%C3%A4sst-Kommunen-auf-Schadenersatz-hoffen-__a88448.html

    Ich hab allerdings keine Ahnung in wie weit dieses Spekulationsverbot für die Uni gilt – sollte es aber, denn „eigentlich“ sind die Studiengebühren ja für die Verbesserung der Lehre, nich zum Spekulieren. Aber da haben dann mehr als eine Institution die Klage am Hals …
    Die Anwälte freuts bei dem Streitwert

  6. sirdoom schreibt:

    Nach bisherigen Kenntnisstand war die Universität Göttingen die einzige Uni Niedersachsens, die so Geld angelegt hat, dies in Zukunft nicht mehr tun möchte und bisher nicht im Traum dran denkt die Deutsche Bank zu verklagen, entweder weil man selber Mist gebaut hat oder aber, weil Golfclubbekanntschaft😉

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