„Review – Megamind“

Megamind ist ein hochintelligenter Außerirdischer, der im Alter von nur acht Tagen von seinen Eltern zur Erde geschickt wird, da sein Heimatplanet kurz vor der Zerstörung durch ein schwarzes Loch steht. Metro Man, der auf einem Nachbarplaneten geboren wurde, teilt das gleiche Schicksal. Beide entwickeln sich auf der Erde jedoch ganz unterschiedlich: Während Metro Man als Superheld für das Gute kämpft, wird Megamind zum Superschurken. Lange Jahre bekämpfen sich die Beiden, wobei Megamind jedoch stets den Kürzeren zieht. Eines Tages jedoch gelingt es dem Superschurken den Superhelden zu töten. Ohne Gegenspieler wird es Megamind jedoch schnell langweilig und er fasst den Entschluss aus den DNA-Überbleibseln von Metro Man einen neuen Superhelden zu schaffen. Eher zufällig wird der trottelige Kameramann Hal zum vermeintlichen Metro Man-Nachfolger, den Megamind „Titan“ tauft. Hal nennt sich jedoch in seiner Dussligkeit selbst „Tighten„, als er später mit seinem Hitzeblick der Stadt den Namen „Tightenville“ gibt. Statt Gutes zu tun, entpuppt sich der neue Superheld nämlich als egoistischer Bösewicht, der nun auch Megamind nicht mehr ins Gefängnis stecken, sondern gleich töten will. Und dann gibt es da natürlich auch noch die kesse Reporterin. Und den treusorgenden Schergen Minion…

Machete im Kino gesehen, kein Harry Potter-Fan, Monsters noch nicht draussen, usw. Also mal ein Blick in die Animationsfilmecke. Schnell stand die Entscheidung an zwischen Ich – Einfach Unverbesserlich und Megamind. Aufgrund von weniger nervenden Kindern auf dem Cover wurde es Megamind, eine wie sich rausstellen sollte sehr gute Entscheidung. Aus der klassischen Grundkonstellation Superheld und immer verlierender Superbösewicht entsteht eine grundlegende Isnogud-Situation. Was wäre, wenn Isnogud Erfolg hätte und wirklich „Kalif werden anstelle des Kalifen“ wird? Dies wird herrlich umgesetzt. Alleine schon das Duo Megamind und Minion, die in den meisten Fällen erstaunlich Genre Savvy sind, ist das Geld wert. Und die Spuperverbrecher-Auftritte von Megamind samt Musikauswahl sind wundervoll.

Fazit: Kann ich uneingeschränkt empfehlen, witzig, intelligent, nerdig, gute Action, was will man mehr?🙂

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4 Antworten zu „Review – Megamind“

  1. LabRat schreibt:

    Hab den neben King’s Speach im Flugzeug auf dem Rückflug von Kolkata gesehen und fand den auch ziemlich gut.

  2. Tierlieb schreibt:

    Großartiger Film. Ich hoffe, „Presentation!“ etabliert sich in RPG-Kreisen zumindest genau so sehr, wie es damals „No capes!“ nach den Incredibles getan hat.

  3. korsar schreibt:

    Hab ihn mir heute auch reingezogen. Gefällt mir ausserordentlicht gut. Monsters kommt jetzt als nächstes😉

  4. sirdoom schreibt:

    Monsters steht heute Abend an!🙂

    Und Megaminds Leitpfaden für Auftritte von Schurken sollte Pflicht werden!!!*g*

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