„Haiti und die Verschwörungsrealität“

Am 12. Januar 2010 erschütterte ein schweres Erdbeben um 21:53 UTC Haiti und forderte zwischen 200.000 und 500.000 Opfer, so wie Sachschäden in Höhe von über 5 Milliarden Euro, was das normale, jährliche Bruttoinlandsprodukt des Landes übersteigt.

Über die folgenden Monate trafen Helfer aus allen Teilen der Welt ein und 9 Monate später kam es zum ersten Cholera-Fall in Haiti seit 100 Jahren. Die dumme einheimische Bevölkerung verdächtigte UNO-Blauhelme die Seuche eingeschleppt zu haben. Dies wurde umgehend zurückgewiesen und für Unsinn erklärt. Wer solche Verschwörungstheorien vertrat war ein paranoider Trottel.

Nun ist die Untersuchungskommission zu diesem Vorfall überraschend zu dem Ergebnis gekommen, dass der Verdacht der einheimischen Bevölkerung vollkommen zutreffend war. UNO-Truppen aus Nepal haben die Cholera eingeschleppt. Soviel mal wieder zum Thema Paranoia…

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