„Review – Tomorrow, when the War began“

Es ist nicht das Red Dawn Remake und auch nicht Homefront, aber trotzdem mal einen Blick wert, gerade weil es nicht Red Dawn oder Homefront ist.

Acht Highschool-Teenager fahren für ein paar Tage in ein abgelegenes Tal. Inmitten der australischen Natur campen sie und feiern rauschende Partys. Als eines Nachts Kampfjets ungewohnt aggressiv und niedrig über sie hinwegfliegen, ahnen sie noch nicht, dass sich ihr Leben bereits für immer verändert hat. Zurückkehrend in ihr verlassenes Zuhause, müssen sie feststellen, dass ohne Vorwarnung ein Krieg ausgebrochen ist. Panik macht sich breit. Auf sich allein gestellt, kämpfen die Jugendlichen fortan ums nackte Überleben und stellen sich die Frage: Sollen wir uns verstecken und auf die Befreiung durch die Armee warten oder unsere Familien retten und uns der feindlichen Invasion stellen. Was würdest DU tun?

Tomorrow, when the War began basiert auf der gleichnamigen und unglaublich erfolgreichen Romanreihe des Australiers John Marsden, wobei man hier Teil eins der Buchreihe mehr oder minder eng angelehnt verbraten hat. Zumindest ist sie unglaublich erfolgreich in Australien, Neuseeland, Skandinavien oder den USA. In Deutschland kann sowas der kleinen Pazifistenseele natürlich nicht zugemutet werden. Alleine schon deshalb sollte man eigentlich die Bücher und Filme schön weiterempfehlen.

Aber kommen wir zum Film. Zum Glück versucht „Tomorrow…“ erst gar nicht Red Dawn oder Homefront zu spielen, weil dies sowieso nicht klappen würde. Obwohl natürlich actionlastiger ausgerichtet, konzentriert sich der Film eher auf die zwischenmenschlichen Dinge als auf strammen Patriotismus à la Red Dawn/Homefront. Und das gelingt gar nicht mal so schlecht. Die Darsteller sind überraschend glaubwürdig, die Story überlegt, die Action passend in Szene gesetzt. Wenn man bös wäre, kann man natürlich immer noch sagen, dass es sich hierbei um „Dawson’s Creek mit Knarren“ handelt. Aber um ehrlich zu sein, ich hätte eigentlich gar nicht so viel gegen Dawson’s Creek mit Knarren. Ist jedenfalls nicht langweilig. Im Fazit: Kein Knaller aber durchaus sehenswert, gerade weil ich immer noch von World Invasion – Battle LA geschädigt bin. Jetzt in der Videothek um die Ecke!

Trailer:

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11 Antworten zu „Review – Tomorrow, when the War began“

  1. Miew schreibt:

    Wenn man die Leute auf dem mittleren Bild so schön aufgereiht sieht, in Reihenfolge ihrer Wichtigkeit und Prominenz in der Story, weiß man gleich woran man ist.

  2. Cunningham schreibt:

    „…Was würdest DU tun?…“

    Wie jeder gute Pazifiker würde ich das mit der feindlichen Armee ausdiskutieren wollen, wie scheiße dass von denen ist, mein Land zu besetzen.

    – So ich mich denen Verständlich machen kann
    – und so ich nicht gleich über den Haufen geknallt werde…

  3. sirdoom schreibt:

    @Miew: Politisch korrekt zusammengewürfelte Quoten-Poster-Girl/Boy-Protagonisten?*g*

    @Cunningham: Womit du

    1. Anwärter auf den Darwin-Award wärst
    2. Nicht in den Film passt, die verhandeln da nicht, es ist jedem bewusst, dass da Krieg ist und man schon lange über den Timeslot für „verhandeln“ hinaus ist 😉

  4. Eismann schreibt:

    Und gegen wen führen die da Krieg?

  5. sirdoom schreibt:

    Chinesen, wird aber nie explizit gesagt(im Film, in den Büchern hingegen sehr eindeutig), ist aber klar, wer gemeint ist.

  6. Cunningham schreibt:

    @doomi:
    Solltest Du auf der Nordcon sein, werde ich Dich an den Erinnerungen teil haben lassen, die zu dieser Aussage geführt haben.

    Das ich nicht in den Film passe ist schade, da die Mädels da ganz lecker aussehen. Zumindest auf den ersten Blick.

  7. sirdoom schreibt:

    Schaun wir mal @ NC. Und klar würdest du in den Film passen, du müsstest bloss diese „Verhandlungssache“ ablegen 😉

  8. Cunningham schreibt:

    Gundboatdiplomacy????

  9. sirdoom schreibt:

    DAS ist vollkommen ok! 🙂

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