„Review – X-Men: Erste Entscheidung“

X-Men Erste Entscheidung - LogoEigentlich kommt die Kritik ja viel zu spät, aber wir hatten solche Nerd-Spackofred Dauerlaberer – es müssen nicht immer asoziale Möchtegern-Ghettogangster sein – im Kino, dass meine Review sich mehr damit beschäftigt hätte. Zurück zu X-Men – Erste Entscheidung:

X-Men EE03Die beiden jungen Männer Charles Xavier (James McAvoy) und Erik Lensherr (Michael Fassbender) verbinden drei Dinge: Ihre enge Freundschaft, der Fakt dass sie beide Mutanten sind und die Tatsache dass sich beide für die Rechte der Mutanten stark machen. Es sind die 1960er Jahre und die beiden haben sich an der Universität kennengelernt. Sie sind noch unerfahren und entdecken gerade erst die immensen Kräfte, die in ihnen stecken. Sowohl Charles, als auch Erik glauben daran, dass sie diese Kräfte nutzen können, um der Menschheit zu helfen und so eine Welt zu erschaffen, in der Menschen und Mutanten friedlich miteinander leben. Als sie jedoch gemeinsam in einen Kampf gegen den Hellfire Club ziehen, wird die Freundschaft der beiden auf die härteste aller Proben gestellt.

X-Men EE02Ich fand die ersten beiden X-Men-Filme ziemlich gut, aber beim dritten Teil gings dann doch imho stark bergab. Alleine das Finale mit lauter Mutanten die nichts können außer weit hüpfen und sterben hat es eigentlich schon versaut, obwohl der Film durchaus 1-2 sehr gute Szenen hatte.  Wolverine war Dünnpfiff-Action aber unterhaltsam, obwohl mich das Verheizen von Deathpool schon etwas geärgert hat.

X-Men EE04Der fünfte Teil der X-MEN-Reihe setzt nun mit der Handlung vor allen anderen Filmen an und erzählt wie aus Charles Xavier der mächtige Telepath Professor X und aus seinem ehemals besten Freund, Erik Lensherr, sein größter Widersacher Magneto wurde. Dazu kommt mit Kevin Bacon als wunderschön megalomanen Sebastian Shaw ein würdiger Gegenspieler, der mit January Jones als Emma Frost/White Queen einen wunderbar opportunistischen Sidekick hat. Und dabei belassen wir es auch, denn die Nebencharaktere sind vielleicht kurz mal ganz witzig, aber ansonsten eher blass. Die junge Mystique sticht hauptsächlich durch ihr Kuchengesicht hervor und von da an wird es schlimmer. Schick sind die sehr kurzen und nicht aufgezwungen Kurzauftritte von Wolverine(Hugh Jackman) und Rebecca Romijn als ältere Mystique.

X-Men EE01Aber zum Glück weiß Regisseur Matthew Vaughn (Kick-Ass), worauf er sich konzentrieren muss und dass sind seine beiden grandiosen Hauptdarsteller und die Oberbösewichte gegenüber. Dazu packt er Retrostyle, Spionage im Kalten Krieg und Atomwaffen, gemischt mit Kuba-Krise und JFK. Einmal gut schütteln und fertig ist ein gelungener Superheldenfilm mit Charme und einer manchmal etwas aufdringlichen Aussage. Da kann man echt nicht meckern.

P.S.: Nach dem Finale trat bei mir der Wunsch nach einem richtig geilen WW2-Kriegsfilm mit Seeschlachten auf! Tora Tora Tora oder Schlacht um Midway mit heutigen SFX. Das wäre mal schick!

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23 Antworten zu „Review – X-Men: Erste Entscheidung“

  1. Cunningham schreibt:

    >>P.S.: Nach dem Finale trat bei mir der Wunsch nach einem richtig geilen WW2-Kriegsfilm mit Seeschlachten auf! Tora Tora Tora oder Schlacht um Midway mit heutigen SFX. Das wäre mal schick!<<

    Um des gnädigen Gottes Willen doom, dass kann nicht Dein ernst sein. Hollywood hat uns mit "Pearl Harbor" ganz eindeutig bewiesen, dass solche Filme heut zu tage nicht mehr möglich sind.

    Pearl Harbor war mit abstand der finanziell erfolgreichste Fehlgriff der Fernsehgeschichte.

  2. Muriel schreibt:

    Ich mochte ja „Der letzte Countdown“, als ich ihn gesehen habe. Aber das ist lange her, deswegen will ich daraus keine Empfehlung ableiten, falls du ihn nicht sowieso schon selbst kennst.

  3. sirdoom schreibt:

    Ich meine NICHT Pearl Harbor, ich meine Schlacht um Midway und Tora³ mit neuen Kampfszenen!

    Und Pearl Harbor ist auch kein WW2-Kriegsfilm, sondern ein schlechtes Romantik-Drama mit 1-2 Explosionen…*grumpf*

  4. sirdoom schreibt:

    Lief neulich erst wieder im ARD Nachtprogramm, liegt auf meinem HD-Recorder. Die DVD hab ich mir davon bisher nicht geholt, weil die Bildqualität so mies sein soll.

    Und ja, der ist gut 🙂

  5. Andai schreibt:

    Also ich fand an dem Film speziell den Wolverine Auftritt herrlich ^^.

    Der Rest..nun Doom hat es gut gesagt, bis auf die beiden Hauptdarsteller, nebst Gegenspieler (wobei ich January Jones mit ein bisschen breiten Beinen hübscher fände, als mit diesen Zahnstochern in halterlosen..das war nicht erotisch oder irgendwas, sondern nur eklig…).

    Tja und die Kiddi Truppe an Mutanten…plus Kuchengesicht Mystique…sehr blass.

    Andererseits gefielen die kleineren Anspielungen sehr, auch die „Picard“ Aussage ^^.

    So und übermorgen Transformers 3 in 3D…wehe das lohnt nicht.

  6. sirdoom schreibt:

    @Tranformers 3: Natürlich lohnt sich das nicht 😉 Aber es sieht sicherlich schick aus 🙂 *KABOOM*

    Shia LaBeouf hat übrigens neulich zugegeben, dass aufgrund des Drehbuchschreiberstreiks Transformers 2 gar kein fertiges Drehbuch hatte, die hatten so ca. 40% und haben den rest dann einfach nach Lage weitergefilmt. Es ist also kein Gerücht mehr bei michael bay Filmen, dass es da kein Drehbuch gibt 😉

  7. Andai schreibt:

    Ach Michael Bay..manchen Filmen tut das ja ganz gut (Bad Boys) aber anderen widerum nicht..und der Kerl ist eh ein Depp..aber die Action stimmt meistens, bei ihm.

  8. Tierlieb schreibt:

    Was für mich den Film schon in Minute 5 ruiniert hat, war, dass der Brite Charles X. Xavier seiner Einbrecherin mit einem Baseballschläger nachstellt. Ein Brite mit einem Baseballschläger! Himmel, hatte da niemand Shaun of the Dead gesehen, um zu wissen, was der Brite von Welt an improvisierten Waffen benutzt?
    Da konnten die sich nachher noch so sehr um den Retrostyle bemühen…

  9. sirdoom schreibt:

    Shit, also echt mal Respekt! Das hätte mir eigentlich auffallen müssen, dass der einen Cricketschläger haben müsste. Wobei das „nicht auffallen“ auch einen Vorteil hatte, es hat mich dadurch nicht gestört 😉

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