„Review – The Warrior’s Way“

Schwertkämpfer Yang (Jang Dong-gun) ist dabei den feindlichen Clan auszulöschen. Aber die letzte Überlebende des Clans, ein kleines Baby, kann er einfach nicht umbringen. Also nimmt er das Baby unter den Arm und metzelt sich durch seine eigenen Clan-Truppen davon. Er flüchtet in die USA, wo er in einem runtergekommenen Nest im Wilden Westen landet, wo er sich mit einigen der Durchgeknallten vor Ort und der Messerwerferin Lynne (Kate Bosworth) anfreundet.

Nur allzu bald taucht ein schurkischer Colonel auf, um sich mal wieder an den Dorfbewohnern zu vergehen. Yang packt das Katana aus und kann sie vertreiben. Aber durch das Ziehen seines Meister-Katanas weiß sein ehemaliger Clan wo er ist. Und der Colonel, der durch einen Trick entkommen konnte, besorgt sich ebenfalls Verstärkung um das Dorf auszulöschen. Ninja-Clan, Horden von Banditen, Dorfbewohner – die natürlich nicht alle das sind, was sie zu sein scheinen – treffen sich zum letzten Gefecht.

Kugelhagel, Schwertgewitter, Blutfontänen, ein Ballet des Todes,  Clowns mit Colts, Banditen mit Maschinengewehren, Ninjas, Helden, Banditen, Weichzeichner, drei Lagen Filter überm Film plus Lensflares, klassische Musik und ein klassischer Hollywood-Soundtrack. Was will man eigentlich mehr? Okay, die Story ist schon ziemlich dünn, aber irgendwo musste man ja schließlich sparen.

THE WARRIOR’S WAY war in den USA eine ziemlich Box Office-Pleite und ist in Deutschland gleich auf Bluray/DVD erschienen. Für die Eastern-Fans war es nicht Eastern genug, für die Western-Fans nicht Western genug, für Jugendliche zu brutal, für Splatter-Fans bei aller Härte dann doch zu altmodisch rührselig.  Und eigentlich ist das ziemlich schade, der der Film macht richtig Spaß. Motivierte Darsteller, knackige und splattrige Action, schicke Bilder und unglaublich hochwertig für einen B-Movie. Ich kann nur empfehlen mal einen Blick drauf zu werfen, ich war stark begeistert.

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8 Antworten zu „Review – The Warrior’s Way“

  1. M schreibt:

    „Was will man eigentlich mehr?“

    `Nen Kasten Bier, 2 Flaschen Whisky und eine brauchbare Sitzgelegenheit zum Film? 😀

  2. sirdoom schreibt:

    Stimmt, aber sollte sowas nicht eh vorrätig sein? 😉

  3. ravenscroft schreibt:

    Ne, Whiskey müßte ich erst ordern, denn den Blue Label Johnnie Walker gibts nicht zum glotzen

  4. Cunningham schreibt:

    Aha, hier wird ein Film gepriesen, den man sich schön saufen muss. So-so… 😉

  5. sirdoom schreibt:

    Nicht wirklich, ich war jedenfalls nicht dicht, als ich ihn gesehen habe. Aber ich könnte mir je nach Filmgeschmack durchaus vorstellen, dass Leute doch etwas Stoff brauchen, um den gut zu finden 😉

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