„Paul – Ein Alien auf der Flucht – Review“

Zwei britische Nerds und Science-Fiction-Fans(Simon Pegg und Nick Frost) reisen in die USA um sich einen lange gehegten Traum zu erfüllen. Ein Besuch bei der San Diego Comic Con und danach eine Rundreise durch die USA zu allen möglich Alien-Hotspots, wie z.B. Area 51 oder die Black Mailbox. Dabei treffen sie auf das Alien Paul, der eine Vorliebe für Dope militärischer Qualität hat, ein Außerirdischer der lange Zeit(60 Jahre) auf einem geheimen US-Stützpunkt gelebt hat, aber aufgrund von Sezierungsplanungen der Regierung eine spontane Abreise beschlossen hat. Da diese Abreise nicht erwünscht noch angemeldet war, werden die Man in Black vom „Big Boss“(ich verrate nicht wer das ist, herrlich!)losgeschickt, um Paul einzufangen und alle Zeugen aufzuräumen.

Paul und seine beiden Begleiter treffen auf ihre Reise mit dem Wohnmobil auch auf eine junge Frau(Kristen Wiig), die bei einem religiösen Irren aufgewachsen ist und Evolution für Teufelszeug hält, wovon Paul sie durch eine Gedankenverschmelzung „heilt“. An der daraus resultierenden Verfolgungsjagd quer durch die USA zu Pauls Abholpunkt beteiligen sich im Folgenden religiöse Fanatiker, Hillbillys und Regierungsagenten.

Vorweg, Paul – Ein Alien auf der Flucht ist kein Teil der Blood and Ice Cream Trilogy/ Three Flavours Cornetto Trilogy, besitzt aber den typischen Charme und „Geschmack“ von Filmen mit Pegg/Frost. Auch wenn ab und an doch etwas viel Mainstream durchschimmert, so weiß der Film in den entscheidenden Momenten mit Herz und Seele zu begeistern. Und Paul ist wunderbar gelungen. Ein desillusioniertes Alien, dass zwar die Menschen irgendwie mag, aber viel zu viele schlechte Eigenschaften seiner Gäste übernommen hat. Ein weiterer, echter Höhepunkt ist der Auftritt des Big Boss der Man in Black, über den aber eigentlich gar nichts weiter verraten werden sollte. Die pop culture Anspielungen sind weitestgehend gelungen und es ist einfach herrlich, wenn Paul in einer Rückblende in den 80ern in einer großen Lagerhalle sitzt(Warehouse 13?) und am Telefon Steven Spielberg Tipps gibt. Fazit: Absolut empfehlenswert!

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9 Antworten zu „Paul – Ein Alien auf der Flucht – Review“

  1. Cunningham schreibt:

    Recht lustige Abendunterhaltung. Hat mir gefallen, nur wussten Fasti und Sonne schon beim ersten Wort wer der „Big Boss“ ist…

  2. sirdoom schreibt:

    Gut, wer da eine gewisse Filmreihe gesehen hat, oder einen 2008 recht erfolgreichen Film, dem fällt es u.U. schon auf… Schau sie beim nächsten mal, wenn du merkst sie wollen sowas verraten einfach eindringlich an und sag ruhig und angemessen laut „SPOILERNUTTEN!“, dann passiert sowas nicht mehr 😉 Ich schwöre!

  3. Cunningham schreibt:

    Ich soll Sonne also eine „Nutte“ nennen? Möchtest Du ihr das persönlich erklären? 😉

  4. sirdoom schreibt:

    Garantiert nicht, das wäre ja geradezu selbstmörderisch! Du sollste Fasti und Sonne – zusammen – Spoilernutten nennen.*g*

  5. Tanja schreibt:

    Was habe ich mich auf diesen Film gefreut! Meine Erwartungshaltung an „Paul“ war nach „Shaun of the Dead“ und „Hot Fuzz“ aber wohl etwas zu hoch. Der Film war nicht schlecht, einige Male haben wir auch kräftig gelacht – trotzdem war es für mich leider nur seichte Abendunterhaltung.

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