„Review – Ohne Limit“

Ohne Limit - LogoEddie Morra (Bradley Cooper aus dem The A-Team und Hangover) ist ein erfolgloser Schreiberling und Taugenichts. Seine Freundin macht Schluss, seine Deadline für die Buchabgabe ist fast rum und er hat keine Zeile geschrieben. Durch Zufall trifft er den Bruder seiner Ex-Frau wieder, der ihm als Probe eine Pille gibt, welche die Leistungsfähigkeit seines Gehirns real steigern soll. Was wirklich klappt, der Roman ist in vier Tagen fertig. Da hält auch der Mord an seinem Schwager Eddie nicht davon ab weiterzumachen, sondern im Gegenteil mit dessen Vorräten den Grundstock seines Erfolgs zu legen. Aber Eddie steht erst am Anfang! Geld macht man an der Börse und er schmeißt sich voll rein. Erst langsam wird ihm klar, dass so eine Droge, die absolute Klarheit und Leistungsfähigkeit bewirkt, vielleicht auch Nebenwirkungen haben kann. Und woher kommt der Stoff eigentlich? Und wer ist noch dahinter her? Und was passiert während seiner immer häufiger auftretenden Blackouts? Zunehmend wird die ganze Angelegenheit ein mörderisches Spiel, bei dem es keinen zweiten Platz gibt.

Ohne Limit02Ohne Limit von Regisseur Neil Burger (The Illusionist, stark unterschätzter, richtig guter Film! Auch wenn The Prestige besser ist) schafft es einen spannenden Drogen-Thriller, in einem etwas anderen Milieu als sonst üblich, mit weitreichenden Implikationen zu erzählen, der eben nicht in die übliche Falle latscht und alles durch übertriebenes Rumwedeln mit der Moralkeule wieder kaputtmacht. Die Beurteilung überlässt er dem Zuschauer.

Ohne Limit01Der Cast ist überzeugend, besonders Bradley Cooper empfiehlt sich für mehr als nur weitere Hangover-Teile, die ist Story rasant, aber mit genug Ecken und Wendungen, ohne sich dem Diktat von Hollywood nach dummer Action nonstop geschlagen zu geben. Ich hab ihn damals leider nicht im Kino gesehen, aber die DVD/BluRay ist gerade rausgekommen. Fazit: 4 von 5 Pillendosen, reinziehen!

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2 Antworten zu „Review – Ohne Limit“

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