„Review – Thor“

Mal nachgereicht zum DVD/Bluray-Start…

Thor ist arrogantes Arschloch und kriegsgeil. Weil er damit beinahe den alten Konflikt mit der Eiswelt Jötunheim wieder eskalieren lässt, wird er ins Exil auf die Erde geschickt, wo er Demut lernen soll und wenn er sich bessert seinen Hammer Mjölnir zurückbekommt. Natürlich alles von Loki inszeniert. Auf der Erde mischt sich natürlich SHIELD ein, es gibt Verweise auf Stark/IronMan, Hulk und Bogenschütze Hawkeye wird vorgestellt. Dazu gibt es ein Nerd-Love-Interest und vier Masters of the Universe-Style Kriegerbuddies von Thor. Als dann Odin in den Winterschlaf fällt, eskaliert die Situation, Loki reißt den Thron an sich und schickt den Destroyer los, um Thor umzulegen.

Thor war ein fast noch größeres Wagnis als Captain America, wo man sich wenigstens sicher sein konnte zumindest in den USA trotz Uberpatriotismus-Falle abzukassieren. Denn Thor bietet einfach zu viele Möglichkeiten sowas von lächerlich zu sein, dass es echt weh tut. Also hat man sich Kenneth Branagh als Regisseur geholt, Sir Anthony Hopkins spielt Odin und Babylon 5 Meister-Schreiberling J. Michael Straczynski hat die Story ausgetüftelt. Insgesamt funktioniert die ganze Sache auch ganz gut und Chris Hemsworth passt als Thor wirklich gut. Thor ist weit davon entfernt in derselben Liga wie The Dark Knight oder Iron Man zu spielen, aber besitzt durchaus Charme, Witz und Schauwerte. Und wer auf die Avengers wartet kommt eh nicht drum rum.

Zwei Dinge die mir besonders aufgefallen sind: Selten einen solch derben Fall von Voice Overacting gesehen! Die deutsche Synchro ist wesentlich gelungener, während die englische Fassung allein durch die Intonation der Dialoge oft genug an der Peinlichkeitsgrenze kratzt. Desweiteren ist der Film in der 2D-Fassung wesentlich besser als in der 3D-Fassung. Kein Grauschleier, die schnellen Kampfszenen – Jugendschutzbedenken = ultraschnelle Schnitte – sind plötzlich ansehbar und die Kulissen sehen wesentlich weniger nach Plastik aus. Weiterer Fall von „sieht auf DVD/Bluray im Heimkino besser aus„.

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14 Antworten zu „Review – Thor“

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  10. lawgunsandfreedom schreibt:

    Hab‘ ich inzwischen auch gesehen. Nette Sonntagsnachmittagsunterhaltung. Allerdings mußte ich mich von meinem „Comic-Kopfkino“ trennen. Ich bin mit den Comics aufgewachsen und da beißt sich halt die Comicwelt mit der Kinowelt.

    In den „Avengers“ kommt Thor bei mir ein gutes Stück besser an. Erwachsener, gereifter und angemessen „göttlich“.

  11. sirdoom schreibt:

    Jupp, hier ist ja noch Origins Story, da darf er noch etwas Jerkass sein 😀 Das MCU – Marvel Cinematic Universe muss man wirklich klar im Kopf von den Comics trennen^^

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