„Review – Unknown Identity“

Der US-Amerikaner Martin Harris (Liam Neeson) reist mit seiner Frau Elizabeth (besser als in X-Men: Erste Entscheidung, January Jones) nach Berlin, um als Wissenschaftler auf einem Biotechnologiekongress den Nobelpreisträger Professor Bressler zu treffen. Bei der Ankunft im Hotel Adlon bemerkt er das Fehlen eines Koffers. Auf der Fahrt zurück zum Flughafen stürzt sein Taxi bei einem Unfall in die Spree. Die Taxifahrerin Gina (Diane Kruger) rettet ihn aus dem versinkenden Wagen. Nach vier Tagen im Koma wacht Harris mit Erinnerungslücken im Krankenhaus auf. Ohne Papiere und da die US-Botschaft über die Feiertage geschlossen hat, kann seine Identität nicht festgestellt werden. Ein Bericht im Fernsehen über die Biotech-Konferenz, erinnert ihn an den Grund seines Besuches.  Als er im Hotel ankommt, erkennt ihn seine Frau nicht mehr und jemand anders ist unter dem Namen Martin Harris an ihrer Seite. Ab diesem Zeitpunkt versucht man dann auch ihn aktiv umzubringen. Mit Hilfe von Gina und einem ehemaligen Stasi-Agenten (ein brillanter Bruno Ganz) versucht Marten Harris herauszufinden was passiert ist und wer hinter ihnen her ist. Und selbst alte Freunde (nach Frost/Nixon endlich wieder öfter zu sehen, Frank Langella) sind nicht das, was sie zu sein scheinen.

Unknown Identity ist eigentlich ein ganz klassischer Actionthriller mit einigen zeitgemäßen Actioneinlagen und Themen. Ab und an muss man schon etwas suspension of disbelief walten lassen und einem echten Thrillerfan ist recht schnell klar, worum es eigentlich geht. Aber all dies ist schön und spannend gemacht, mit guten Darstellern und einem Berlin, was deutsche Regisseure anscheinend nicht in der Lage sind einzufangen.

Im Gegensatz zum sehr gelungenen, ebenfalls mit Liam Neeson in der Hauptrolle,  96 Hours/Taken ist der Hand-to-Hand-Combat-Anteil doch merklich geringer, dafür gibt es keine beknackte, irrelevante Nebenhandlung mit Pop-Sternchen, was bei 96 Hours dazu geführt hat, dass der Film erst nach 15min in Paris losgeht. Fazit: Guter, actionreicher Thriller, der niemanden wirklich überraschen wird, aber gut gemachte und interessante Edel-Stangenware.

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3 Antworten zu „Review – Unknown Identity“

  1. Henning schreibt:

    Finde ich auch.

  2. Pingback: “Review – Non-Stop” |

  3. Pingback: „Triple Feature Review: Den Sternen so nah – Split – The Infiltrator“ |

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