„Review – Priest“

Priest - LogoDie vielen Jahrhunderte des Krieges zwischen Menschen und Vampiren haben die Erde in einen unwirklichen Ort verwandelt. Die wenigen, übrig gebliebenen Städte sind von hohen Mauern umgeben und werden von der Kirche kontrolliert. Ihre Einwohner leben in ständiger Angst davor, dass nächste Opfer eines Blutsaugers zu werden, obwohl die Vampirgefahr offiziell zu Ende ist. Als die Nichte eines Priesters entführt wird, bricht der Mann Gottes (Paul Bettany) mit seinem heiligen Eid und macht sich zu einem privaten Kreuzzug gegen die Vampire auf.

Priest02Seine blutige Rettungsaktion wird von einem Outback-Sheriff, der auch der Freund seiner Nichte ist, unterstützt. Später stößt noch eine Kollegin des Priesters hinzu, die eigentlich en Priester aufhalten soll, dessen Verhalten als Affront gegen die Kirche gewertet wird. Als sie sich den Entführern nähern, wird klar, dass sie es mit etwas zu bekommen, was ihnen vertrauter ist als sie denken, aber unglaublich gefährlich und ein böser Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird.

Priest04PRIEST ist eine Mischung aus Western, Mad Max, Judge Dredd mit Vampiren plus Drahtseil-Martial Arts. Dazu packen wir eine absolute 0815-Standard-Story vom Hollywood-Drehbuchspeicher, obendrauf etwas 3D und einige halbwegs bekannte Schauspieler (Paul Bettany, Karl Urban, Maggie Q, Brad Dourif, Stephen Moyer, Christopher Plummer) und schon ist der „Blockbuster“ fertig. Zumindest hat man sich das so gedacht. Ein bisschen mehr als die Produktionskosten hat man dank 3D-Bonus dann auch eingespielt, obwohl die Kritik den Film total verrissen hat. Aber ist Priest wirklich so mies? Eigentlich gar nicht mal.

Die 3D-Effekte sind recht belanglos, die sonstigen SFX annehmbar bis gut, das Ganze ist hübsch gefilmt und die Atmosphäre stimmt, es ist angemessen brutal, die Story ist absolut vorhersehbar, aber enthält erstaunlich wenige totale fuckups, bzw. kann man drüber hinwegsehen, ohne sich das Gehirn amputieren zu müssen. Und es ist unglaublich witzig, dass Stephen Moyer, alias Bill Compton aus True Blood in den ersten Minuten von Vampiren gerissen wird. Und dass Regisseur Scott Stewart vorher Legion – auf eine gewisse, abgedrehte Art und Weise das Sequel zu Priest – gedreht hat, ist eigentlich auch ganz lustig.

Priest05Fazit: Wenn man gerade mal einen Actionfilm für den DVD-Abend braucht und ansonsten nur wieder Neuheiten von irgendwelchen aktuellen Wrestlingstars rumstehen, kann man gerne beherzt zugreifen.

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3 Antworten zu „Review – Priest“

  1. Nerd Wiki schreibt:

    hmmm, muss ich dem wohl doch mal eine Chance geben! ^^

  2. Pingback: „Review – The First Avenger: Civil War“ |

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