„Review – Source Code“

SC - LogoCaptain Colter Stevens(Jake Gyllenhaal) ist ein Hubschrauberpilot der US-Armee. Er wacht in einem CTA-Nahverkehrszug nach Chicago auf, kann sich aber nicht erinnern, wie er dort hineingelangt ist. Christina Warren (die wundervolle Michelle Monaghan, Kiss Kiss Bang Bang anyone?), die ihm gegenübersitzt, scheint Stevens zu kennen und wu ndert sich über dessen Desorientierung. Nach einem kurzen Zwischenstopp explodiert der Zug mitsamt eines anderen Zuges und reißt alle an Bord befindlichen Personen in den Tod. Nach seinem scheinbaren Ableben erwacht Stevens in einer Art Cockpit. Auf einem dort befindlichen Bildschirm erscheint eine Frau, die sich als Air-Force-Capt. Colleen Goodwin ausgibt und identifiziert Stevens. Sie erklärt ihm, dass er sich im Programmstrom des „Source Code“ befindet, einem Programm, das einer Person die Übernahme der Informationen aus den letzten acht Minuten des Körpers eines bereits verstorbenen Menschen erlaubt. Die Mission Stevens sei es, den Urheber der im Zug gezündeten Bombe zu finden, zu identifizieren und diese Information an Goodwin in der Gegenwart mitzuteilen. Dies ist umso dringlicher, da der Bombenleger angekündigt hat, eine schmutzige Bombe in der Downtown von Chicago zu zünden. Das würde unvermeidbar den Tod von Millionen von Menschen bedeuten. Allerdings gibt es noch andere Probleme, denn die Mission verläuft nicht ganz so wie geplant und Captain Stevens hat immer mehr Zweifel an dem, was ihm erzählt wird.

SC01Als ich den Trailer zu Source Code gesehen habe, war ich erst mal ziemlich entnervt. „Es ist IM Computer!„, wer Zoolander kennt. Typischer Hollywood-Schrott ohne Sinn und Verstand und leidlich spannend. Ausnahmsweise hab ich mich da vollkommen geirrt – den Verantwortlichen für den Trailer sollte man echt vierteilen! – was mir allerdings spätestens beim Regisseur hätte klar sein müssen. Kann auch nicht angehen, dass Duncan Jones direkt nach dem genialen Moon Schrott runtergekurbelt hätte.

SC03Was er auch nicht getan hat! Source Code ist ein richtig guter Action-Thriller und SciFi-Film, unterhaltsam, spannend und regt zum nachdenken an. Gut gefilmt, exzellent besetzt und mit dem besten Ende 80er/Anfang 90er Jahre Thriller Soundtrack seit Auf der Flucht. Und wissenschaftlich ergibt die Handlung sogar auch größtenteils Sinn. Fazit: Ich bin ehrlich gesagt stark begeistert und kann Source Code nur sehr empfehlen! Allerdings hätte mich ein Gastauftritt von Gerty (siehe Moon^^) gefreut! 🙂

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