„Buchkram Ende 2011 mit Ausblick“

UPDATED(siehe unten)

Hm, da das Forum, bzw. der Buch-Thread, wo das jetzt eigentlich rein sollte, gerade in die technischen Jagdgründe gegangen ist, kommt das jetzt einfach mal hier rein, also nicht wundern ;).

Perry Rhodan NEO
Ich bin immer noch gespalten, lese aber weiter. Die Charaktere sind bei NEO wesentlich besser gezeichnet, gerade die weiblichen – okay, auch keine Kunst im Gegensatz zu der 60er Jahre Auswahl irrelevant/Heimchen/Femme Fatale. Man hat auch einige Überraschungen eingebaut – Freyt, wft? – aber es hakt teilweise auch gewaltig. Die vielen, teilweise bemüht untergebrachten Handlungseben geben so einen negativen – nennen wir es mal – LOST-Touch. Und auch wenn die Handlung im Vergleich zu den Heftromanen doch zügig voranschreitet bin ich durch die Silberbände da doch total verdorben, sprich es zieht sich zu lang hin. Was mir persönlich aber echt auf den Sack geht, ist das Weglassen oder nur am Rande erwähnen von Technik jeglicher Art, diese Soft-SciFi für Leute die mit BSG-Technik überfordert sind. Gerade im Kontrast zu Kanonen-/Handgranaten-Herbert Scheer, der in den Originalen auch gerne mal einen ganzen Roman für die Vorstellung eines Waffensystems geopfert hat 🙂 Ich werd aber erstmal dabei bleiben.

Die  verlorene Flotte(The Lost Fleet)[Anmerkung: Ich habe nicht auf die deutsche Wikipedia verlinkt, weil die da gerade wieder am Blogwart spielen und alles am löschen sind] von Jack Campbell(eigentlich John G. Hemry). Hab ich auf deutsch angefangen und les deswegen zumindest noch einen Roman auf deutsch weiter, dann sind wir nämlich beim Grande Finale. Gerade rausgekommen ist „Der Hinterhalt“(org. Relentless) bei dem die Handlung endlich so richtig einen Sprung nach vorne macht. „Victorious“ ist dann das erste große Finale, was hoffentlich bald rauskommt. Dann kann ich nämlich gleich auf die US-Originale umsteigen, wo gleich 2 neue Reihen losgehen, nämlich „Beyond the Frontier“(Fuck, also mit einem feindlichen außerirdischen Volk hatten wir ja gerechnet, aber mit der Scheiße???) und „The Lost Stars“ (Syndik Civil War and Inter-Alliance Gerangel). Einfach eine schöne klassische Militär-Space Opera! 🙂

Leider nicht mal auf deutsch geplant, aber sogar noch einen Tick geiler ist Ian Douglas(in Wahrheit unser alter Battletechautor William H. Keith) Star Carrier Reihe. Earth Strike(2010) und Center of Gravity(2011) sind schon raus, bald kommt Singularity (2012). Wer Lost Fleet mag, wird die Star Carier-Reihe lieben!

März 2012 ist bei mir natürlich längst reserviert, da ich mit Mission of Honor auf die US-Fassung der Honor Harrington-Reihe geschwenkt bin und bald A Rising Thunder rauskommt, wo die Kacke so richtig durch den Ventilator fliegt(Solare Dreadnought-Angriffsflotte auf Kurs Manticore + Beowulf findet raus, wer hinter Sache steckt +  Star Alliance = BOOM! 🙂 ).

Zu Cory Doctorows Little Brother – gerade auf deutsch als Taschenbuch erschienen – schreib ich noch einen Blogeintrag.

Update:

Ich hab gerade noch Dave Abnetts Planet 86(Original „Embedded“) durchgelesen und war ebenfalls angenehm überrascht. Auch wenn ich das WH40k-Universum mag, bin ich mit den (Daver Abnett) Romanen nie so wirklich warm geworden und in sofern sehr positiv überrascht. Schicke, actionreiche Kriegsreporterstory mit Verschwörung, nicht wirklich überraschend aber durchaus interessant. Mich würde ehrliche gesagt auch mehr zum Background des Universums in dem der Roman spielt interessieren.

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41 Antworten zu „Buchkram Ende 2011 mit Ausblick“

  1. XDragoon schreibt:

    Unter dem Pseudonym Ian Douglas kamen auch drei Trilogien über die Zukunft der U.S.Marines heraus. Fängt recht harmlos an mit einem Krieg zwischen USA und UNO und dann wird es immer mehr Science Fiction. Ist also jetzt kein Blick auf Neuerscheinungen, aber ich fand es bei der Nennung von Star Carrier erwähnenswert.

  2. sirdoom schreibt:

    Jupp, die Galactic Marines Reihe bestehend aus der Heritage Trilogy(Semper Mars, Luna Marine und Europa Strike), der Legacy Trilogy(Star Corps, Battlespace, Star Marines) und der Inheritance Trilogy(Star Strike, Galactic Corps, Semper Human). Die Heritage Trilogy hab ich gelesen und fand sie okay, aber auch nicht wirklich besonders gut, deswegen hab ich noch gezögert mir den Rest zu besorgen.

    Wobei ich mal anmerken muss, wenn es um Mil-SciFi(hauptsächlich Weltraumschlachten, aber mit einigen netten Bodenkämpfen und Orbital Drops) geht, kommt man eigentlich nicht an der Star Fire Reihe von David Weber und Steve White vorbei, besonders seitedem es Crusade, In Death Ground, The Shiva Option and Insurrection with 20,000 words of connecting material and restored edits als schicke hardcover Doppelausgabe namens The Stars at War 1&2 gibt.

    The Stars at War Cover

    The Stars at War 1:
    Insurrection: After the war against the Khanate ended in victory, the Inner Worlds found it hard to give up the powers they had seized over the Fringe Worlds during the conflict. So they invited the Khanate in to the Federation, to keep the colonial upstarts in their place. The Fringers have one answer to that: Insurrection!

    Crusade: Neither side in the Human-Orion war was strong enough to defeat the other, so it fizzled into an uneasy peace filled with hatred and mistrust on both sides. Then a ship appeared from the dim mists of half-forgotten history, and fired on the Orion sentry ship, igniting the fires of interstellar war anew, in a quest to free Holy Mother Terra.

    In Death Ground: The human race and two other star traveling races had warred with each other in the past, but now all three are at peace-a peace which is shattered by the discovery of a fourth race, the „Bugs.“ The newcomers are mind-numbingly alien in their thought processes, have overwhelming numbers, and regard all other species as fit only to be food animals. There is no hope for peace with the invaders, and the galaxy explodes with a battle to the death. Kill-or be eaten!

    The Stars at War 2:
    The war wasn’t going well. The alien Arachnids were an enemy whose like no civilized race had ever confronted. Like some carnivorous cancer, the „Bugs“ had overrun planet after planet . . . and they regarded any competing sentient species as only one more protein source. Defeat was not an option. . . . The Grand Alliance of Humans, Orions, Ophiuchi, and Gorm, united in desperate self-defense, have been driven to the wall. Billions of their civilians have been slaughtered. Their most powerful offensive operation has ended in shattering defeat and the deaths of their most experienced military commanders. Whatever they do, the Bugs just keep coming. But the warriors of the Grand Alliance know what stands behind them and they will surrender no more civilians to the oncoming juggernaut. They will die first-and they will also reactivate General Directive 18, however horrible it may be. Because when the only possible outcomes are victory or racial extermination, only one option is acceptable. The Shiva Option.And peace isn’t always wonderful Once the enemy is defeated, the central governments of the Inner Worlds were anything but willing to relinguish their wartime powers. To insure that their grip on the reins of power remained firm, the bureaucrats are allowing the non-human beings of the Khanate in, while keeping the Fringe Worlds out, smugly confident that this will keep the colonial upstarts in their place. The Fringers have only one answer to that: Insurrection.

  3. Cunningham schreibt:

    Also vor dem neuen Honor Harrington habe ich echt schiss.
    Zum einen, ich will wissen wie es weiter geht.
    Nur habe ich wirklich bock zu lesen, wie die dreifach verfluchten drecks Manties den nächsten noch zahlenmäßiger überlegenen und noch inkompetenteren Feind mittels ihres Technischen Fortschritts einfach aus dem All blastern? Nein, eigentlich nicht. Die letzten Romane, wo sich der Konflickt mit der solaren Liga zuspitzt waren einfach kacke.

    Ich wünschte die Havies hätten die Schlacht von Manticore gewonnen…

  4. sirdoom schreibt:

    Na ja, die Manties haben ja gerade derbe von Mesa auf die Fresse bekommen. Ich fand es eigentlich ehr nervig, dass der Aufbau zur derzeitgen Situation so lange gedauert hat, ich meine man konnte sich ja denken was Sache ist. Und dass die Havies zur Alliance einschwenken war vollkommen klar, schließlich waren die ja auch bei den „Guten“ angekommen und das Versteckspiel mit den Falschinformationen konnte nun nicht ewig weitergehen.

    Dass die Sollies mit ihren Dreadnoughts jetzt erst mal derbe aufs Maul bekommen ist auch absehbar und erfreut mich sehr. Dafür wird Mesa bei eventuellen Konfrontationen es den Manties bös besorgen.

  5. Chasm schreibt:

    Keine Angst, in guter neuer Tradition wird auch in A Rising Thunder die Story nicht wirklich weiter vorangetrieben. Das liegt wahrscheinlich daran das ART zur Abwechslung wieder ein kurzer Roman wird. Warum ist er so kurz? Der eigentliche Roman wurde bedeutend zu lang und wurde daher in zwei Teile geteilt, wann der zweite.Teil erscheint ist noch unklar, jedoch auf keinen Fall vor Q3 2012.

    Genug gespoilert. 🙂

    Achso…
    @Thread: Die wahrscheinliche Lösung dazu steht in den Mails aber da habe ich keine Rückmeldungen bekommen.

  6. Cunningham schreibt:

    Oh ja, super, hundert und mehr Superdreadnoughts und mehr werden von einem Manticoranischen Schlachtkreuzergeschwader ohne Verluste für die Mantis abgewehrt toll, dafür brauche ich ja echte Helden an den Geschützkontrollen… BWAAACH

  7. sirdoom schreibt:

    ^^Nein Cunny, nicht hunderte, tausende diesmal 🙂
    ^^Na geil, da steig ich auf die US-Bände um, weil mir die Aufteilung der dt. Bände in zwei Teile so auf den Sack geht und jetzt fangen die da auch mit an. Sprich die dt. Fassung des eigentlichen nächsten US-Romans wird aus vier Teilen bestehen*lol*

    @Thread: habs Isi gemailt und er kümmert sich nach dem WE drum. MySQL-Update und irgendwas hat da nicht gepasst.

  8. Chasm schreibt:

    Ich habe die tatsächliche Zahl nicht im Kopf und bin zu faul sie herauszusuchen. IIRC wäre der ursprüngliche Roman ~1800 Seiten lang geworden. Ein bisschen viel, selbst für Herrn Weber.

    ART hat voraussichtlich knappe 800 Seiten, es gibt also 5 kürzere Bände welche zufälligerweise auch die ersten der Serie sind.

  9. XDragoon schreibt:

    Was kostet da so das Pfund?

  10. sirdoom schreibt:

    ???

  11. XDragoon schreibt:

    Naja, wenn für diese Bücher aufgrund deren Umfang schon so viele Bäume sterben mussten, will ich doch wenigstens mal wissen, was da so ein Pfund von so einem Buch kostet.

  12. sirdoom schreibt:

    Also die US-Ausgabe ist stabiles Hardcover und kostet importiert ca. um die 18€. Die dt. Ausgabe ist als Taschenbuch in jeweils 2 Bände aufgeteilt und kostet jeweils 9,95€. Genaue Pfundangaben kann ich da leider nicht liefern 😉

  13. korsar schreibt:

    @Planet86: Dank dir Doomie, das hatte ich neulich schon mal in der Hand und drüber nachgedacht (u.a. auch als Weihnachtsgeschenk, da mein Brüderchen so ziemlich alles von Abnett aus dem 40K-Universum verschlingt. Mit Eisenhorn konnte ich noch was anfangen und der Anfang der GG war auch noch okay, aber dann…) jetzt werd ich gucken, ob das in meinem Weihnachtsbudget drin ist 😀

  14. Cunningham schreibt:

    @doomi:
    Das mit der zusätzlichen Null, dass soll es für mich besser machen oder???
    Zumal mir im letzten Doppelband um Zellwicki und Cachat die Beowolf-Ärsche so richtig auf den Sack gingen. Rechtsstatlichkeit?
    Boa war die Sache auf Mesa zum kotzen…

  15. sirdoom schreibt:

    Jupp@zusätzliche Null! 🙂

    Mir sind die Wanderratten Kiddies vom Vergnügungspark aufn Sack gegangen. Die Beowolf-Agenten gar nicht mal so. War doch alles korrekt. Waren doch Piraten die die volle Rechtsstaatlichkeit abgekriegt haben! *g*

  16. Cunningham schreibt:

    Mal ganz ehrlich, Rechtsstaatlichkeit sieht m.M.n. anders aus.
    So von wegen Gericht und ählicher Tünkram… gerade eine solch fortschrittliche Paradewelt wie Beowulf sollte derartigen Lästigkeiten schon rechenschaft leisten.

    Weil wenn ein Pirat oder Sklavenhädler keine Grundrechte hat, warum sollte denn ein GenSklave welche haben?

  17. Andai schreibt:

    JA, ich schließe mich Korsar da an..derzeit musste Fate of the Jedi als Lückenfüller ran nd selbst Sebastian Fitzek musste fast dran glauben..aber das klingt doch nach frischer ScFi Lesekost zum neuen Jahr…wen SW:ToR mich lässt 😀

    BTW was ich eigentlich mit John Ringo und einer deutschen Fassung von Eye of the Storm???

  18. sirdoom schreibt:

    Buahaha, vergiss es. Heyne weigert sich standhaft irgendwas von Ringos Invasion-Reihe zu übersetzen, wo auch nur ansatzweise die verjüngte SS vorkommt oder erwähnt wird, egal worums da sonst oder überhaupt geht. Deswegen auch kein Eye of the Storm auf dt. Die Invasion-Reihe haben die glaube ich abgeschrieben, auch weil sie ganz kleine Genitalien haben bei Heyne.

    Aber die Troy Rising-Reihe mit Live free or die, Citadel und Hot Gate soll wohl übersetzt werden.

  19. Andai schreibt:

    Na super…ach wie ich das liebe..peinlich, peinlich ^^.

  20. sirdoom schreibt:

    Na ja, mal unter uns, dem 0815-Leser in Deutschland ist diese Idee nun wirklich etwas „schwer“ zu vermitteln und ich kann mir genug Leute vorstellen die deshalb rumpöbeln würden und Heyne will halt vermeiden auch nur in die Nähe einer Meldung à la „großer deutscher Verlag veröffentlichlicht Nazi-Lobpreisung – lesen sie mehr auf BLÖD.de“ zu kommen. Haben trotzdem kleine Genitalien!*g*

  21. korsar schreibt:

    Ansonsten kann ich (Achtung, ganz andere Schiene!) „The Painted Man“ von Peter v. Brett empfehlen (den Nachfolger „The Desert Spear“ hab ich noch nicht gelesen). Und bei mir auf dem Schreibtisch liegen grade Band 3-6 der MWDA-Reihe (weil ich mich selber mal von dem Elend überzeugen will 😉 ) und „Der automatische Detektiv“ von A. Lee Martinez, das ich bisher ziemlich gut finde.

  22. Andai schreibt:

    Klar Ringo hat auch eine sehr einseitige Sicht in seinen Posleen Büchern, gerade was deutsche Militärs der Gegenwart im Vergleich zu denen der Vergangenheit betrifft..oder der FÜrhungsebene der US-AMis..ausser Big Mike….aber sie waren amüsant kurzweilig ^^.

    Ich erinnere mich mmer noch mit freuden an die SheVa Crew ^^ oder unsere beiden SpecForces und natürlich Big Mike und der ganze O´Neall clan.

  23. sirdoom schreibt:

    Ringo hat ja selbst gesagt, dass er da absichtlich mit und gegen die Erwartungen der Leser spielt und auf die Kacke haut. Aber da John Ringo Ami ist, muss er alles genauso meinen, wie er es in seinem Roman schreibt…*sigh*

  24. sirdoom schreibt:

    The Painted Man ist jetzt so gar nicht meine Schiene. Der automatische Detektiv hab ich im Auge. Die MWDA-Reihe ist gar nicht so schlecht. Ich mag den ersten Roman ziemlich gerne, danach gehts imho derbst bergab, aber gerade die späteren Romane sind teilweise echt ganz gut.

  25. Andai schreibt:

    Naja ich kenne Ringo nicht, und ich habe höchstens manchmal mit den Augen gerollt, mir aber dann gesagt: Autorenfreiheit.
    Klar es wäre manches Mal andersherum besser gewesen und nun ja..seine Romane sind auch allenfalls seichte belletristik, künstlerisch eher normal und ich rechne dem Mann einen sehr starken patriotismus zu, was für mich auch etwas bedeutet, dass er uns deutsche eher als minderwertige Wesen sieht. Sprich die üblichen Vorurteile auf beiden Seiten ^^. Aber die Romane waren immerhin kurzweilig und deuteten so einige nette Dinge an, gerade bezüglich unserer netten *elfen* ^^ den darhel und ihren Komplotten.

  26. Andai schreibt:

    ich habe mich nach dem ersten von Stacky nie an den Rest getraut..macht das Sinn es zu versuchen?

  27. Cunningham schreibt:

    Also ich habe vor Jahren mal Soldatenehre aus der MWDA Reihe gelesen. Autor weiß ich nicht mehr, aber es ging dort um Hansens Raureiter, von daher wollte ich den unbedingt lesen.

    Lasst es sein, denn mal abgesehen von der durchschnittlichen Handlung und den durchschnittlichen Figuren war die böse, böse Nazioposition (schwarze Uniformen, SONDERPOLIZEI und dem LEITER!!!, wahrscheinlich war man sich zu schade Leader mit Führer zu übersetzen) einfach nur zum kotzen schlecht.

    Soviel zu meiner DA-Erfahrung…

  28. sirdoom schreibt:

    Stackpole, Pardoe, Milan – Kram ist lesbar, genauso wie Sachen von Bick und teilweise Hardy. Ich hab aber auch nicht alles gelesen.

  29. korsar schreibt:

    So ab „Scorpion Jar “ („Stachel des Skorpions“) solls ja auch wieder aufwärts gehen. Und ist ja auch nicht so, als wäre es mit „A Bonfire of Worlds“ nicht auch schon wieder vorbeigewesen 😀 Und Drittens: Es kann gar nicht so schlecht sein, wie ein Haufen anderer Kram, den ich schon gelesen habe/lesen musste. Ich sag nur „Brick Lane“ (Indischer Einwanderer Roman…) oder z.B. „Nova“ (müder Abklatsch vom großartigen „Picknick am Wegesrand“ der Gebrüder Strugatzki) mal ganz zu schweigen von der „Wächter“-Reihe von Lukanjenko, mit der ich mal so gar nichts anfangen konnte. Dann doch Lieber „Metro 2033“, wenn man einen interessanten, anderen Postapokalypse-Romand haben will…

  30. farmerboy schreibt:

    Um auch mal etwas reinzuwerfen:

    John Scalzi, Metatropolis
    Interessante Zukunftsvision über urbanes Leben und globale Entwicklungen.

    @Arclight: nix für dich ^^

  31. sirdoom schreibt:

    Wobei mir natürlich noch der neuere John Scalzi – Der Wilde Planet einfällt.

    Der Titel ist jetzt nicht so wirklich passend und das Buch hat eine länger Hintergrundgeschichte. Der Roman basiert auf Little Fuzzy von H. Beam Piper. John Scalzi hat dazu mit „Fuzzy Nation“ (Der wilde Planet) eine Neuinterpretation/Neuerzählung von Little Fuzzy hingelegt. Der Autor bereichert die Ursprüngliche Handlung mit neuen Elementen, Figuren und Ereignissen. Man muss jedoch Little Fuzzy nicht gelesen haben, man benötigt keinerlei Vorwissen. Da Little Fuzzy das letzte mal in den 1970ern aufgelegt wurde, hat wenn überhaupt Cameron mit Avatar davon geklaut, statt umgekehrt. 😉

    Der Konzern ZaraCorp hat schon mehr als nur einen Planeten ökologisch ruiniert. Um das Image aufzupolieren, macht man einen auf Umweltschutz und nachhaltiger Ressourcennutzung. Doch das alles ist mehr Schein als Sein. In erster Linie geht es um Gewinnmaximierung und dafür wird alles weggebaggert was im Weg ist. Der Prospektor Jack Holloway ist als Subunternehmer für diesen Konzern tätig. Zusammen mit seinem Hund Carl, sucht er nach Rohstoffen und bekommt dafür einen kläglichen Gewinnanteil. Doch endlich hat er Glück, er entdeckt ein riesiges Vorkommen der begehrten Sonnensteine. Der Wohlstand ist somit auch für ihn in greifbarer Nähe gerückt. Zur selben Zeit haben die beiden das erste Mal Kontakt zu den Fuzzys. Niedliche Katzenähnliche Wesen, die bis dahin völlig unbekannt sind. Falls diese sich als Intelligent erweisen, muss der Konzern seine Tätigkeiten einstellen. Wie wird sich Jack Holloway entscheiden? Siegt sein Gewissen oder erliegt er den Verlockungen des Geldes?

    Ein Ökothema welches der Autor unterhaltsam und humorvoll angeht, ohne ständig die große Moralkeule zu schwingen. Die Protagonisten sind allerdings von Charakter und Handlung teilweise etwas Holzschnittartig dargestellt, was aber dank der rasanten und spannenden Story ehrlich gesagt nicht wirklich ins Gewicht fällt. Wer bereits Scalzi kennengelernt hat in seinen bisherigen Romanen, wie z.B. Old Men’s War, der kann sich wieder auf eine gute Packung Humor freuen. Von trockenen, ironischen Humor bis zur Situationskomik ist alles vorhanden – schmunzeln, lachen, Tränen. Nebenbei sollte man noch erwähnen, dass der Roman gegen Ende doch sehr in Richtung Courtroom-Thriller geht, was aber keinesfalls negativ zu sehen ist, gerade weil sich da doch noch so einige richtig geniale Twists einbauen lassen*g*. Wie üblich liest sich Scalzi wie Heinlein in flüssiger mit mehr Humor. Sehr zu empfehlen! 🙂

    ^^Auch nix für Arclight 😉

    .oO Wie viel Running Gag Potential steckt da wohl drin*g*

  32. sirdoom schreibt:

    Die „Wächter“-Reihe von Lukanjenko find ich persönlich ebenfalls unglaublich mies. Genauso wie der Rest an aktueller russischer Mainstream-Fantasy/SciFi, die nachgeschwappt ist. Jedem das Seine, aber wenn ich immer sehe wie sowas Platz beim Buchladen wegnimmt.*kotz* Nur der Vampir-Trend war/ist schlimmer!

  33. farmerboy schreibt:

    Stimmt, „der wilde Planet“, den hatte ich ganz vergessen. Der hat die Rückfahrt aus der Schweiz auch nicht überdauert nach der Toblerone…

    .oO viel…

  34. Cunningham schreibt:

    Senors, Senoras y Senoritas, TAWB-Radio… <— Was lese ich gerade???

  35. sirdoom schreibt:

    Cassie/Camachos Caballeros-Battletech-Romane von Victor Milan? 😉

  36. sirdoom schreibt:

    .oO *gnihihihi* 😀

  37. Cunningham schreibt:

    Jepp, einige der besten, die Battletech zu bieten hat.

  38. sirdoom schreibt:

    Aber das ist doch böse munchy powergaming Kram. Und so gewaltätig, sexistisch und brutal und auch sonst ganz schlimm, oder? 😉

    Jetzt mal abgesehen von Cassies leicht psychopathischem Superheldinnen-Syndrom sind gerade die Beschreibungen des Draconis-Kombinats in den Caballeros-Romanen die besten die es gibt.

  39. Cunningham schreibt:

    Jaj, jedesmal wenn Cassie sich mit Mechs anlegt muss ich mitlerweile etwas vorblättern, aber die Romane an sich sind aufgrund der bunten Vielfalt absolut genialer Charaktere sowas von genialistisch!

    Und ja, man sieht so richtig schön, was für eine zwiegespaltene, korrupte, absolut shizophräne Gesellschaft das Kombinat ist.

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