„Falling Skies Revisited“

Ich hatte ja schon nach den ersten beiden Folgen meinen Senf zu Falling Skies abgegeben, aber ich dachte mir ich kehr da noch mal zurück, auch weil diesen Montag(19.12.2011) das Free-TV Staffelfinale läuft.

Nach einer Invasion feindlicher Aliens liegt die Welt in Trümmern. Die wenigen Überlebenden sind weit verstreut und auf der Flucht vor dem Feind. Doch in den Monaten nach dem großen Angriff schließen sich diejenigen, die dem Tod oder der Gefangennahme entgehen konnten, zusammen, um den scheinbar aussichtslosen Kampf für den Fortbestand der Menschheit aufzunehmen. In diesem düsteren Szenario wird der Bostoner Geschichts-Professor Tom Mason (Noah Wyle) zu einem der Anführer der Widerstandsbewegung und setzt er sein Wissen über die Militärgeschichte Amerikas ein, um im Kampf gegen einen erbarmungslosen Gegner zu bestehen. Doch nicht alles ist so wie es scheint, denn die „Mechs“ und „Skidder“ sind selbst nur ferngesteuerte, umgedrehte Soldaten für die eigentlichen Invasoren und der Menschheit droht das gleiche Schicksal. Die Ressourcen und jungen Menschen des Planeten werden geerntet und der Rest vernichtet.

Insgesamt sehe ich eine durchaus positive Entwicklung der Serie, wo immer noch Luft nach oben ist, aber man durchaus zufrieden sein und sich Hoffnungen auf die zweite Staffel machen kann. Die Kinderrollen sind nicht zum kotzen, wie sonst üblich, Patriotismus ist vorhanden aber erträglich, die Effekte sind nicht besser geworden, werden aber besser eingesetzt und sind für eine Fernsehserie vollkommen okay und aufgrund der geringeren Staffellänge lahmt es auch nicht so. Bei einer 22-Folgen Staffel wäre Falling Skies wohl echt unschön geworden. Die Charaktere haben mittlerweile auch ausreichend an Form gewonnen, allerdings ist mir der allgemeine Härtegrad doch noch etwas zu gering, ist halt kein The Walking Dead oder Game of Thrones. Wer nach dem Finale übrigens Entzugserscheinungen hat; diese können zumindest etwas gelindert werden, das bei TNT Serie die 2. Staffel schon im Sommer laufen wird. Uncut und im Zweikanalton(deutsch/englisch), was ich als sehr löblich erachte. Und Game of Thrones läuft da auch! Bin ja doch sehr in Versuchung. Nebenbei, wer eh bei Facebook rumhängt kann auch mal ins Falling Skies Spiel „Der Widerstand beginnt“ reinschauen, wo es auch was zu gewinnen gibt.

Was meint ihr nach der ersten Staffel: Falling Skies Daumen hoch? Oder doch doof? Luft nach oben, aber hat durchaus eine Chance verdient?

UPDATE(prophylaktischer Platzhalter für nach dem Finale)

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10 Antworten zu „Falling Skies Revisited“

  1. LabRat schreibt:

    Ich habe die ersten Folgen geschaut und dann irgendwie das Interesse verloren. Ich fand die Episoden haben sich zum Teil gezogen wie Gummi, auch wenn ich den Stoff und Noah Wyle eigentlich mag. Irgendwie hatte es nichts, was mich zum weiterschauen bewegen wollte, da weder Charaktere noch die Story an sich innovativ sind. Aber vielleicht gebe ich den restlichen Folgen noch mal eine Chance.

  2. sirdoom schreibt:

    Also für einen SciFi-Fan ist die Sache natürlich wirklich nicht innovativ. Allerdings ist für einen langjährigen SciFi Leser absolut NICHTS im TV innovativ*g*. Und mir gefällts wesentlich besser als V – Die Besucher. Allerdings hab ich nichts dagegen, wenn sie noch ein paar Schippen drauflegen würden, an Tempo, Action und WTF-Momenten.

  3. korsar schreibt:

    Ich hab reingeguckt, und es hat mich irgendwie nicht richtig… „geflasht“, sagen wir vielleicht mal. Allerdings ist das Letzte, was mich richtig (also so wirklich richtig im Sinne von: Verdammt, jetzt gucken ich drei Staffeln hintereinander! :D) geflasht hat auch Supernatural gewesen…

  4. Cunningham schreibt:

    Also mir hat die Serie recht gut gefallen.

  5. sirdoom schreibt:

    Ich bin immer noch bei „okay“ mit guten Tendenzen. Aber das Erzähltempo müsste noch erhöht werden, die ganze Serie etwas mehr „gritty“ werden und der Pathos der Dialoge darf echt nicht weiter steigen. Potential ist ja vorhanden, alleine schon weil es sowas in der Richtung sonst so gar nicht gibt. Dementsprechend werd ich auch bei Staffel 2 wieder reinschalten und hoffe mal das Beste.

  6. M schreibt:

    Der „Kinder-Nerv-Faktor“ war dann doch etwas hoch. Der Part mit der sog. Meuterei etwas unglaubwürdig – da wird kurz vor dem super-gewaltigen Gegenangriff die Nr. 2 eingeknastet und längere Zeit scheint´s niemanden zu kratzen, nichtmal einen von den achso aufmüpfigen Zivis…
    Und der Cliffhanger am Ende sowas von mies…“Komm mit uns, lass uns ´nen Tee schlürfen…und wenn nicht, stirbt dein Sohn“, sprach das Alien (lies sprechen) und der Held watschelte treudoof in die Untertasse…

  7. M schreibt:

    P.S.: Es bleibt die Hoffnung, dass die 2. Staffel damit beginnt, wie die Aliens ihm fröhlich kichernd das Hirn durch die Nase absaugen…

  8. ravenscroft schreibt:

    Ich bin da gleicher Meinung wie Cunningham. Ich fand die Serie gut. Ist halt Unterhaltungskost aber wenn ich Lust auf hochwertige Science Fiction habe bevorzuge ich eh dann eher Lem, Strugazki und Asimov aus meinem Bücherregal.

  9. gedichtblog schreibt:

    Es hatte unterhaltsame Momente, an die ich mich aber kaum mehr erinnere. Wie die meisten Alien-Invasions Plots ergibt die Sache bisher kaum einen Sinn. Sie wollen halt unsere Kinder. Wahrscheinlich auch unser Uran oder so.

  10. Ich hätte gerne „Sarah Connor Cronicles“ wieder am Bildschirm. Das war besser als die original Terminator Filme.
    Tschuldigung aber ich dachte das könnte ich hier mal anbringen!

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