„Triple Feature – A Lonely Place to Die – Kill the Boss – FD5“

5 Freunde und Bekannte gehen auf eine lustige klettertour im schottischen Hochland. In einem abgelegenen Bergwald hören sie Hilferufe eine Mädchens in einer ihnen fremden Sprache. Das Mädchen  wurde in einer Kammer begraben und nur ein dünnes Atemrohr lässt sie überleben. Die befreiung des Mädchens bleibt allerdings nicht unbemerkt und ihre Entführer sind bereit alles zu tun, um ihren Faustpfand zurückzubekommen. Eine blutige Hetzjagd durch die Highlands beginnt. Und dann wären da noch die Söldner, die der ehrenwerte Vater des Mädchens losgeschickt hat…

A Lonely Place to Die – Todesfalle Highlands ist nicht Cliffhanger oder Vertical Limit, aber dieser Film zeigt, dass auch nicht ganz so hohe Berge gefährlich sind. Besonders wenn man gejagt wird. Grundsolider Survival-Thriller vor wunderschöner Kulisse. Ein paar Abstriche muss man Budget-technisch schon machen und die Verlagerung des Schauplatzes vor dem Finale ist auch so eine Sache. Dafür entschädigt das Ende dann wieder und erklärt die FSK 18er.

Die Freunde Nick Hendricks, Dale Arbus und Kurt Buckman haben eines gemeinsam: Sie alle leiden unter ihren Chefs. Nick wird von seinem psychopathischen Chef Dave Harken(Kevin Spacey) mit der Aussicht auf eine Beförderung ausgebeutet und gequält. Zahnarzthelfer Dale, der nur Augen für seine Verlobte hat, wird von seiner Chefin Dr. Julia Harris(Jennifer Aniston) sexuell belästigt und erpresst. Bei Kurt hingegen hat der koksende und total durchgeknallte Sohn des Chefs(Colin Farell) das Ruder übernommen und ist dabei die Firma und Kurt zugrunde zu richten. Es gibt nur einen Ausweg: Die Chefs müssen weg und mit weg ist tot gemeint. Mit Hilfe eines „Profis“(Jamie Foxx) versucht man diverse Methoden und verstrickt sich dabei immer mehr in der Sache.

Kill the Boss ist eine Komödie, die von den potentiellen Mordopfern lebt. Wenn Kevin Spacey psychopathisch und machtbesessen die Sau raus lässt, wenn Colin Farell schmerzbefreit und bedröhnt die Firma an die Wand fährt und Jennifer Aniston den Obermacho spielt, um den wehrlosen Arzthelfer ins Bett zu kriegen, dann ist das wunderbar überzeichnet, grandios gespielt und die Gags sitzen. Das Problem sind die Helden des Films. In den Szenen, welche die Helden alleine meistern müssen ist allerdings viel Leerlauf, schlechtes Timing und Belanglosigkeit drin. Aniston, Farell und Spacey reißen die Sache aber auf ein insgesamt unterhaltsames Level hoch.

Einige Mitarbeiter einer Papierfirma versammeln sich auf dem Firmenparkplatz, um nach einem ausgiebigen Frühstück mit einem Überlandbus zu einem Ausflug aufzubrechen. Zu den Mitarbeitern gehören Sam Lawton mit seiner Freundin Molly, sein bester Freund Peter, dessen Freundin Candice, Olivia, Isaac, Nathan und der Vertriebsleiter Dennis. Molly will sich von Sam trennen, um seiner Kochkarriere in Paris nicht im Weg zu stehen. Als der Bus über die Northern Bay Bridge fährt, auf der gerade die Fahrbahn erneuert wird, hat Sam eine Vision, dass die Brücke einstürzen wird. Trotz seiner Rettungsversuche sterben in seiner Vision Candice, Isaac, Nathan, Dennis, Olivia, Peter und Sam auf brutale Art. Nur Molly konnte in der Vision gerettet werden. Als Sam realisiert, dass alles so abläuft wie in seiner Vision, versucht er seine Kollegen aus dem Bus zu bringen, was ihm zum Teil gelingt. Unmittelbar später beginnt die Vision Realität zu werden, aber Sam und seine Kollegen überleben. Doch nun beginnt eine tödliche Unfallserie sondergleichen. You don’t cheat Death!

Final Destination 5 hat denselben Plot wie alle anderen Teile, findet aber endlich wieder zurück zu alter Stärke. Teil 5 ist der beste nach Teil 1 und ich werde mir in nächster Zeit garantiert nicht die Augen lasern lassen, von Thay-Massagen absehen, Staus auf klapprigen Brücken meiden, geschweige denn mir eine Sport- und insbesondere Turnveranstaltung ansehen! FD5 ist übrigens einer der wenigen Filme, den man sich auch in 3D anschauen kann und die absurden Splattereffekte sind sehr anschaulich in Szene gesetzt.  In diesem Sinne: If You Want Blood (You Got It)

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