„Double Feature – Der große Crash – Attack the Block“

Eine große Bank kündigt mal wieder mit der Gießkanne, darunter auch dem Risikomanager Eric Dale, der gerade an einer Sache arbeitet, die bisher unbeachtete Gefahren aufweist. Aber er kann seinem Mitarbeiter Peter Sullivan (Zachary Quinto) noch einen USB-Stick mit den Daten zuschieben. Der beschäftigt sich eingehend damit, rechnet alles mehrfach nach und erblasst. Seit Wochen sind die Papiere der Bank vollkommen falsch bewertet, da sich die Kurse weit außerhalb der simulierten Parameter bewegen und die Bank ist eigentlich pleite. Er informiert seine Vorgesetzten Will Emerson (Paul Bettany) und Sam Roger (Kevin Spacey), denen schnell bewusst wird, wie desaströs die Sache ist. Schnell wird ein Notfallmeeting mit der Führungsetage (u.a. Demi Moore und Simon Baker) einberufen.

Schließlich trifft der oberste Chef, John Tuld (Jeremy Irons) ein und beschließt das undenkbare. Um zu überleben, opfert man den ganzen Markt und ein hektischer Kofferraum-Ramsch-Verkauf im Milliardenbereich beginnt. Das Zeitfenster beträgt nur wenige Stunden, bevor die die anderen Mitspieler am Markt  die Firma am ausgetreckten Arm verrecken lassen werden und die Börsenaufsicht Wind von der Sache bekommt. Und man braucht Schuldige. Und der ursprüngliche Entdecker der Katastrophe ist nicht auffindbar.

Der große Crash ist weniger Thriller als Dokumentation und Charakterstudie, was der Spannung aber keinen Abbruch tut, da das Thema an sich und die Abläufe in der Bank genug Drive haben, um auch ohne künstliche Verschärfung zu funktionieren. Und die Darsteller sind top, inklusive Jeremy Irons mit seiner besten Rolle seit Jahren. Auch „The Mentalist“ Simon Baker empfiehlt sich für höhere Weihen. Wenn man dem Film was vorwerfen kann, dann das er sogar noch zu harmlos ist. Da sind wir aber schon bei meckern auf hohem Niveau. Spannender Wirtschaftskrimi mit Top-Besetzung, bei dem man sich gerne auch die Deutsche Bank vorstellen darf, wo dann aber noch die Regierung mit rein kommen würde. Traut sich hier eh keiner zu drehen und wenn wird es schlecht. Also „Der große Crash“ schauen!

Nahe einer runtergekommenen Sozialsiedlung in London überfallen gelangweilte und verstoßene Jugendliche eine Krankenschwester. Der Einschlag eines Aliens unterbricht die Sache aber recht schnell. Doch es bleibt nicht bei einem Alien und nachdem die ersten arglosen Passanten, andere Gangmitglieder und Polizisten gesplattert wurden, bleibt nur noch ein Zufluchtsort: Der Gras-Tresor im Penthouse des Blocks. Doch die Aliens können gut klettern und wissen anscheinend genau, hinter wem sie her sind.

Attack the Block hat weniger Sozialromantik als vermutet, cooles Alien-Design, schicke Splattereffekte, Nick Frost als Hausmeister der Dope-Höhle und nette Action. Spannende Alien-Unterhaltung wenn man es nicht so ernst nimmt. Und wesentlich besser als ein Großteil der Multimillionen-Dollar Invasions-Blockbuster aus Hollywood in den letzten 10 Jahren.

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