„Review – The Guard“

Natürlich ist das Schmiergeld vollzählig! Was würde es auch für einen Sinn machen, euch Bullen beim Schmiergeld zu bescheißen??? Das würde die ganze Sache ja ad absurdum führen!

The Guard - LogoDer unkonventionelle, nach außen hin ruppige, aber im Grunde herzensgute irische Polizist Gerry Boyle gehört zur Garda in der Ortschaft Connemara und schlägt sich durch den Alltag. Bei der Aufklärung eines Mordes steht ihm der junge Aidan McBride aus Dublin zur Seite, der seinen ersten Arbeitstag in der Ortschaft absolviert. Bei dem Toten handelt es sich um das Mitglied einer international agierende Drogenschmugglerbande. Nachdem sich daraufhin das FBI einschaltet, muss Boyle gegen seinen Willen mit dem FBI-Agenten Wendell Everett zusammenarbeiten, der aus den Vereinigten Staaten angereist ist, um die Bande auffliegen zu lassen. Leider stellt sich heraus, dass wirklich die gesamte Polizei außer Boyle gekauft wurde, sie ihn erpressen und der FBI-Agent zwar gar nicht so ein Arschloch ist, aber den kriminellen Wald nicht sieht. Und dann war da ja noch die Sache mit der IRA und den Kalashnikows, die Sache mit den Nutten, die sterbende Mutter von Boyle und so einiges mehr…

The Guard01Hey, der Derringer gehörte ’nem Schwulen! Es gibt Schwule in der IRA? Aehm ja, war die einzige Chance den MI-5 zu infiltrieren.“ Einer der seltenen Fälle wo wirklich alles passt. Gutes Drehbuch, geniale Dialoge und wunderbare Schauspieler. Aber nicht nur die „Good Guys“ sind mit Brendan Gleeson (Braveheart, Troja, Brügge sehen und sterben!) und Don Cheadle (Ocean’s 11, 12& 13, Iron Man 2, LA Crash) wunderbar besetzt, sondern auch ihre Widersacher Liam Cunningham und besonders Mark Strong (Sunshine, Babylon A.D., Kick-Ass, Adler der Neunten Legion, Dame, König, As, Spion, John Carter) liefern eine Galavorstellung in diesem Küstenwestern ab, der dem für deutsche Verhältnisse guten Mord auf Amrum zeigt, was Weltklasse ist.

Wer es blutig, böse, witzig und etwas absurd mag, kommt an dieser Perle nicht vorbei. The Guard – mit dem dämlichen deutschen Anhang „Ein Ire sieht schwarz“ – ist gerade auf DVD/BluRay erschienen.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Kunst&Kultur abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten zu „Review – The Guard“

  1. Pingback: “Safe House – Review” |

  2. Pingback: “Review – Edge of Tomorrow” |

  3. Pingback: “Review – The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben” |

  4. Pingback: „Review – The First Avenger: Civil War“ |

  5. Pingback: „Triple Feature Review: Dirty Cops – War on Everyone / Spectral / xXx: Die Rückkehr des Xander Cage“ |

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s