„Review – Krieg der Götter“

Im Kampf der Unsterblichen, lange vor der Existenz von Menschen und Tieren, entdeckten die Wesen, wie sie sich gegenseitig töten können. In diesem Krieg ging auch eine Waffe von unermesslicher Macht verloren, die in der Lage ist auch einen Gott zu töten, der Epeiros-Bogen! Die Sieger dieses Krieges erklärten sich zu Göttern, die Besiegten – fortan Titanen genannt – wurden in den Berg Tartarus verbannt. Äonen vergehen und der Soldatenkönig Hyperion führt seine blutdurstige Armee auf einen mörderischen Feldzug, um Griechenland zu erobern, der Bogen zu finden und damit die Titanen zu erwecken. Durch den darauf folgenden Krieg sollen sich Götter und Titanen gegenseitig vernichten und Hyperion wäre der unangefochtene Herrscher der bekannten Welt.

KdG01Deshalb lässt er das Orakel jagen, das ihm den Weg zum Bogen zeigen soll. Einem alten Gesetz zufolge dürfen sich die Götter nicht direkt in die Angelegenheiten der Sterblichen einmischen. So wählt der Göttervater Zeus den sterblichen Krieger Theseus aus, um gegen Hyperion in die Schlacht zu ziehen, und lehrt ihn unerkannt als alter Mann. Das Dorf von Theseus wird gewarnt vor dem herannahenden Heer Hyperions. Die Bauern dürfen erst einen Tag später aus dem Dorf fliehen und werden schutzlos zurückgelassen. Theseus muss mit ansehen wie seine Mutter getötet wird und wird selbst gefangen genommen. Doch er ist bereit alles zu geben, um Hyperion aufzuhalten und zu töten.

Was soll man sagen? Krieg der Götter ist 70er Jahre Sandalenkino in einem durchaus optisch überwältigenden, modernen Gewand. Kann man als Dünnpfiff betrachten, aber alleine der Optik wegen, wogegen 300 teilweise etwas armselig aussieht, lohnt es sich durchaus reinzuschauen. Und dann merkt man auch, dass bei Story, Schauspielern und Action ezwas mehr Aufwand betrieben wurde, als bei Kampf der Titanen oder teilweise 300, welcher allerdings die cooleren Sprüche/Oneliner auffahren kann. Dafür ist der homoerotische Faktor bei Krieg der Götter um Welten geringer. Und wer The Cell gesehen hat, der ebenfalls optisch herausragend war, der weiß sofort, dass Tarsem Singh hier Regie geführt hat.

KdG02Muss man nicht schauen, aber wenn man Lust auf etwas Sandalenkino-Action hat und was besseres als Kampf der Titanen will, dann sollte man zu Krieg der Götter greifen. Interessant ist die FSK 16 Freigabe, da der Film doch teilweise ausschweifenden splatterig ist und dies auch teilweise wirklich zelebriert!

 

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Kunst&Kultur abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu „Review – Krieg der Götter“

  1. Pingback: „Review – Gods of Egypt“ |

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s