„Review – The Raid“

Mitten in der indonesischen Hauptstadt Jakarta steht ein Wohnblock, der als Hauptquartier für den Gangsterboss Tama dient. Bisher hat noch nie jemand wirklich versucht, seinem Treiben ein Ende zu setzen. Doch nun wird ein 20-köpfiges SEK losgeschickt, um den ganzen Laden hochzunehmen. Anfangs läuft alles wunderbar, bis sich das ganze Gebäude als Todesfalle mit hunderten von Gangstern mit Knarren und Nahkampferfahrung entpuppt. Die Ausgänge werden geschlossen, draußen lauern Scharfschützen. Und anscheinend weiß niemand im Polizei-HQ darüber bescheid, dass das SEK überhaupt losgeschickt wurde…

Unter Regie und Drehbuch des Walisers Gareth Evans gibt es einen bluttriefenden, extrem gewalttätigen, Martial Arts Actioner mit den Extras viel Geballer, viel Messer-Action und Kopfschüssen. Ich bin immer noch überrascht, dass The Raid ungeschnitten durch die FSK gekommen ist, aber die üblichen Verdächtigen hatten da wohl gerade frei. Vorteil eines europäischen Regisseurs: Man versteht die Story und das Drehbuch ist besser/internationaler als bei den üblichen Prügelfilmen aus Asien. Vorteil Drehort Indonesien: Leute die  Pencak Silat können und Stuntmen, die ihr Geld auf die harte Tour verdienen. Manches ist etwas repetitiv, aber im Großen und Ganzen kann der Film echt überzeugen und legt die Genre-Latte ziemlich hoch. Verbuche ich unter aktuelle Referenz im Subgenre bewaffnete Martial Arts.

P.S.: International heißt der Film The Raid – Redemption, weil man 1. die Namensrechte nicht bekommen hat und 2. damit schon mal eine Marschrichtung für die anstehenden Sequels hat.

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10 Antworten zu „Review – The Raid“

  1. The Nightwatcher schreibt:

    Hab ihn mir Gestern mal angesehen. Prinzipiell kann ich Dir in Allem nur zustimmen, aber irgendwann hat sich bei mir doch sehr ein Gefühl von Sättigung eingestellt. Viele MA-Kampfszenen gegen Ende waren mir zu lang und ich hätte mich über ein paar coole Schießereien oder eine etwas beklemmende Atmosphäre gewüscht.

  2. sirdoom schreibt:

    Kann ich durchaus nachvollziehen, hab ja selber geschrieben, dass es teilweise etwas sich wiederholend ist. Allerdings überwiegt der positive Eindruck. Ich sehe das Problem gar nicht mal bei „mehr Schießereien“, sondern an der Aufteilung. Um mehr Spannung zu erzeugen, gehts ja mit Knarren los, dann ist die Mun alle und dann gehts in den Nahkampf. Das sorgt natürlich dafür, dass gegen Ende nur noch gefigthet und nicht mehr geschossen wird, was den Eindruck der Wiederholung verstärkt.^^

  3. Cunningham schreibt:

    Von dem Film habe ich bislang nur gutes gehört…
    vielleicht sollte ich mir den doch mal angucken.

  4. sirdoom schreibt:

    Schaden wirds nicht 😉

  5. Gondrino schreibt:

    Hab ihn gesehen. Blieb so ein Naja-Gefühl zurück. Hätte mir auch mehr Schusswaffeneinsatz gewünscht. Und auch die Story – naja
    Aber dafür, dass der Film aus Indonesien ist – Respekt. Ist technisch durchaus Spitze und hat eineige gute Szenen, z. B. mit der Handkamera gedreht.

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