„Völkischer Achter“

Nadja Drygalla, Ruderin im deutschen Frauenachter für die Olympischen Spiele in London, ist aus London abgereist, um „keine Belastung für die Olympiamannschaft entstehen zu lassen„, nachdem erneut Informationen über ihre Beziehungen zur rechtsextremen Szene im Umlauf waren. Nun gibt es z. Z. zwei Lesarten. „Richtig so, die Nazibraut muss weg“ und „Sippenhaft! Kommunistendiktatur! Gesinnungstyrannei„. Konzentrieren wir uns mal auf das, was bekannt ist.

Drygalla ist die Freundin von Michael Fischer, ehemaliger Ruderer, 2011er NPD-Landtagskandidat und Kopf der gewaltbereiten und extremistischen Kameradschaft „Nationale Sozialisten Rostock“ [Link: Auf eigene Gefahr, Verfassungsschutz liest mit!]. Der postet auch schon mal Bilder von Nadja Drygalla zusammen mit, nun ja, recht eindeutigen, anderen fotografischen Aussagen und ist ein großer „Fan“ der NSU – Fischer war Mitanführer der rechten Übergriffe auf Teilnehmer einer Gedenkdemo für NSU-Opfer in Rostock-Toitenwinkel.

[Update: Da es einige Verlinkungen von außerhalb gab und sich einige Leute mit Schaum vor dem Mund mal wieder so richtig unter aller Sau anstellen – natürlich ist keine der Frauen auf dem Foto Frau Drygalla. Was ja wohl auch offensichtlich ist, wenn man nicht sehbehindert ist. Und es wurde auch nie behauptet, dass dem so wäre!]

Dieser Zusammenhang ist auch der Grund warum die ehemalige Polizeianwärterin Drygalla eine ehemalige Polizeianwärterin ist. Das CDU-geführte Innenministerium in Mecklenburg-Vorpommern hatte bestätigt, dass Drygalla bereits Ende September vergangenen Jahres „freiwillig“ nach „intensiven Personalgesprächen“ aus dem Polizeidienst ausgetreten – worden – ist, nachdem der Behörde bekannt geworden war, dass sich Polizeianwärterin Drygalla in einem Umfeld bewegt, das der offen agierenden, rechtsextremistischen Szene zuzuordnen ist. Dies sei unvereinbar mit dem Polizeidienst. Die Übersetzung davon kann sich jeder selbst denken. Seitdem bewegt sich Drygalla immer noch in denselben Kreisen und fährt zu den Olympischen Spielen, die ein „sportliches Zusammentreffen der Jugend der Welt sind und der Völkerverständigung dienen„. Mir leuchtet also durchaus ein, dass man hier von einer Art Skandal reden kann und „Sippenhaft“ ist auch nicht erkennbar, da Drygalla nicht verwandtschaftlich involviert ist – Verwandtschaft kann man sich nicht aussuchen – sondern sich freiwillig diesem extremistischen Umfeld zuordnet. Man kann noch darüber reden, wie das jetzt abgelaufen ist und wie Behörden und Sportverbände wieder mal gemauschelt und/oder versagt haben. Aber der Punkt, der mich dazu bringt, dass in Deutschland wirklich ein weiter verbreitetes Naziproblem besteht, liegt an den öffentlichen Reaktionen. Sei es im Kommentarbereich von Welt Online, wo sich der völkische Widerstand austobt oder auf der Facebook-Seite „Solidarität mit Drygalla„, wo der Seitenverantwortliche gar nicht hinterher kommt, die Nazi-Kommentare – noch etwas expliziter als bei Welt Online – zu löschen.

(anklicken zum lesen/vergrößern/kotzen)

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28 Antworten zu „Völkischer Achter“

  1. Manuel schreibt:

    Hm, da hast Du natürlich Recht, mit allem was Du sagst, trotzdem würde ich natürlich auch gerne mal irgendwo ein Statement mit der Ruderin selbst sehen.

    Aber bei solchen Sotories und vor allen den Reaktionen darauf wird wieder deutlich, was für ein unglaublich riesiger brauner Sumpf Deutschland ist und man ist hilflos, wie man dagegen vorgehen soll.

  2. sirdoom schreibt:

    Mal im Ernst, was soll die Frau denn auch sagen? Rausreden ist nicht wirklich möglich, Vorwärtsverteidigung wäre wohl auch ein Griff ins Klo. Da wird sie eher Gras über die Sache wachsen lassen.

    Was die Comments angeht: Ich bezweifle stark, dass das alles wirklich Nazis sind. Ein Großteil davon sind einfach nur geistig nicht allzu fitte Ömel, die jetzt mal wieder einen Anlass haben, ihre allgemeine Unzufriedenheit abzulassen. Problem: Das ist natürlich Fanggebiet für die richtigen Nazis. Worauf ich hinaus will: Deutschland ist kein riesiger brauner Sumpf, aber das komplette Gegenteil zu behaupten, ist natürlich auch falsch und man muss bei sowas immer schön wachsam sein, sonst wuchert es.

  3. Heiko schreibt:

    Es ist nicht mal „nur“ Die Welt, deren Leserschaft ich prinzipiell alles zutraue, aber sogar in den Kommentaren der „wirsindjasokritischundliberalintellektuellblablablub“ ZEIT war ein Großteil der Beiträge, die ich bis zum Angewidertwegklicken gelesen habe eher vom Kaliber „Oho, Sippenhaft und Gesinnungsterrorismus, nur weil die arme, arme Frau die unschuldige, harmlose Lebensgefährtin eines Vertreters einer in einem demokratisch gewählten Parlament vertretenen Partei ist wääh wääh böse böse Stasimethoden!“
    Das hat mich schon irgendwie beelendet…

  4. Manuel schreibt:

    Was sie sagen soll? Ist doch ganz einfach: „Ich hab das Arschloch verlassen, es war ein Fehler. Als ich mit ihm zusammenkam, war er noch kein Nazi, aber ich konnte nicht aufhalten, wie er in die rechte Szene abdriftet und damit auch mir schadet. Irgendwann ist genug, also weg mit ihm, außerdem hat er einen kleinen Penis.“

  5. sirdoom schreibt:

    Verständlicherweise.^^ Selbst im eher linken Spon gehen da teilweise Sachen ab…

    Manchmal führt sowas aber auch zu großem Tennis. Pi-News hat gerade einen Artikel über den abnormalen Elton John und NPH/Barney Stinson mit ihren männlichen Lebensgefährten und ihren Kindern. Tonart: Drecks-abartige Schwuchteln. Schön wie sich da die Gräben auftun zwischen denen, die den Islam für eine Bedrohung halten und ankämpfen wollen für eine freiheitliche Gesellschaft und den Nazis und Christfaschisten und sie sich an die Gurgel gehen…

  6. Agent Pöhlemann schreibt:

    Könnte auch damit zusammenhängen dass genau an diesen Spielen schon einige Sportler anderer Länder wegen rassisischen Äusserungen ihre Koffer diskussionslos packen mussten.
    Da macht es sich dann nicht so gut eine Für- und Wider-Diskussion im Umfeld der Delegationen anzuzetteln. Dem Pressefrieden vor Ort zuliebe also lieber jemanden auf Verdacht heimschicken und das ganze im Herkunftsland ausköcheln lassen…

    So oder so nicht schön, aber die olympischen Spiele sind meines Erachtens auch nicht die richtige Gelegenheit Faktenlagen auszuloten.

  7. sirdoom schreibt:

    @Manuel: ^^Tja, es sei denn natürlich sie teilt seine Gesinnung… was aber nur eine unbewiesene Vermutung ist… 😉

    Pro/Contra in der ZEIT Online

  8. sirdoom schreibt:

    Interessanter Gedankengang: Nach 45 haben alle möglichen Nazis noch eine schicke BRD-Karriere hingelegt. Nach ’68 gab es dann 1972 den Radikalenerlass, der hauptsächlich dazu genutzt wurde, Berufsverbote für das linke Spektrum auszusprechen.

    Und nun haben wir den Fall Drygalla. Kein berufsverbot, der Achter ist ausgeschieden, sie abgereist, um den Medien zu entgehen und JETZT wird von Sippenhaft und Kommie-Terror gesprochen. Ist schon interessant…

  9. sirdoom schreibt:

    Mutig von WELT Online: Der braune Sumpf wird immer wieder kleingeredet

    Währenddessen sind die Admins beschäftigt die Kommentarbereiche sanitär zu bearbeiten…

  10. Andai schreibt:

    Ichd enke das ist ein heikles Thema und keiner steckt da mit drinnen..man kennt die Beweggründe nicht, was dort passiert usw. usf. Zumal ich jetzt die brauen Suppe keineswegs unterstützen will, aber auch dort gibt es fehlgeleitete, die nicht zwingend ins Extrem fallen müssen, sondern ihre *Vaterlandsliebe* etwas zu gut meinen…was jetzt nicht heißt, dass ich mit diesen Personen sympatisiere…aber ich weiß auch, das manches den umständen geschuldet ist (sei es mangelnde Aufklärung, empfundene soziale Ungerechtuigkeit usw. usf.) Ihr kennt alle die diversen Gründe die Leute zu extremen werden lassen bzw. zum Teil der braunen Suppe und nicht alles ist so einfach, dass man klar die Schuld dem braunen Anteil geben kann und sollte.
    Ich versuche mich mit dem Thema nur beschränkt zu beschäftigen, solange ich nicht wirklich weiß, was wie und wo vorgefallen ist, wie die Gesinnung der Dame Drygalla steht usw. usf. (Zumal Drygalla nicht mal ein *ur*-deutscher Name ist ^^ insofern wäre es eine Ironie an sich.) Was sollen eigentlich diese tollen Fotos der tatowierten(braunen) Dame darstellen?

  11. sirdoom schreibt:

    Die Fotos sind aus einem Facebook-Account von besagten Michael Fischer^^. Gleich nebenan von Fotos von Frau Drygalla. Auf dem kleineren Ausschnitt hat die nette Kurzhaardame ein Landser-Tshirt an. Die Basi-Hosenträger-Frau mit White-Power-Tshirt darüber fällt wohl unter selbsterklärend.

  12. Andai schreibt:

    Also um das klarzustellen: das soll nicht Frau Drygalla darstellen? Wieso werden sie in diesem Zusammenhang gezeigt? Versucht die Presse da eindeutig Meinung zu machen? ^^ (Ich hatte dieselben Bilder ja bereits bei diversen Klatschmagazinen/Klatsch-Tv-Werbungen gesehen, deswegen frage ich)

  13. sirdoom schreibt:

    Natürlich ist das nicht Frau Drygalla, sind ja auch eindeutig zwei verschiedenen Frauen^^. Wenn Frau Drygalla so einen Auftritt hingelegt hätte, dann wäre die „Abreise“ aus London auch noch ganz anders abgelaufen, aber hallo. Die Bilder werden aus einem anderen Grund gezeigt. Drygallas Freund Fischer hat eine „Kameradschaftsseite“ bei Facebook und da gibts natürlich auch Fotos. Album 1 die Nazifotos, ein Album weiter die Frau Drygalla. Nähe, Bezug, Beweis und so…

  14. Andai schreibt:

    Naja das ist ungefähr so, als würde man sagen jemand von uns wäre Terrorist, nur weil der direkte Nachbar terroristische Indizen aufweist…also meiner Meinung nach. Als würde jedes Facebook-Album immer stets total durchdacht sein und die Menschen nicht einfach nur ein paar Bilder hochladen um sich selber zu profilieren oder zu zeigen wie toll man selber doch ist, weil man dies hat, jenen kennt usw.

  15. sirdoom schreibt:

    o.O Aehm, wenn rein hypothetisch deine langjährige Freundin in ihrem Facebookprofil regelmäßig Bilder von den Nazibratzen als Fanservice und Bilder von DIR posten würde, ganz davon ab, dass sie bekennende, gewaltbereite Rechtsextremistin wäre, würdest du dann als Außenstehender sagen: Ach, das sind doch nur Indizien und jeder ist mal etwas blöd beim hochladen?

    Außerdem trudeln die ersten Berichte ein, dass nicht nur ihr Typ aktiv in der Neonazi-Szene agiert, sondern sie auch.

    Und die prompte Gegendarstellung, im Gegensatz zu einem gewissen TV-Müll-Sender, sind wir hier nämlich wirklich fair and balanced 🙂

    Sollte dies wirklich stimmen, wünsche ich viel Erfolg beim Ausstieg aus der Szene^^

    Auf PI-News wird Frau Drygalla gerade Charakter unterstellt, weil sie mit einem (Ex-? s.o^^)NPD-Mann zusammen ist. Die Logik bleibt mir zwar verschlossen, aber okay. Dann wird die gesamte deutsche Presse als Bolschewisten kritisiert, wobei ich den starken Verdacht habe, dass der Autor nicht weiß, was Bolschewisten eigentlich sind, zumindest ich kann mir die deutschen Journalisten schwer als koordinierte Gruppe von Berufsrevolutionären vorstellen. Dann wird ausgerufen, dass „der ganze linke Saftladen in diesem Land gehört ausgemistet“ gehört. Ich rechne zwar nicht mit herum marodierenden PI-News Erschiessungskommandos, aber sie würden sicherlich gerne. Was ich gar nicht so wirklich verurteilen kann. Geht mir ähnlich, wenn ich PI-News lese. Aber was macht man nicht alles, um an abgefuckten (Nachrichten-) Stoff zu kommen.

  16. Heiko schreibt:

    >>Andai schreibt: Naja das ist ungefähr so, als würde man sagen jemand von uns wäre Terrorist, nur weil der direkte Nachbar terroristische Indizen aufweist<<
    Wenn besagter Jemand regelmäßig bei seinem Nachbarn ein und aus ginge, mit ihm zusammen der terroristischen Szene zuordenbare Veranstaltungen besucht und vielleicht auch mal einen "Fortbildungsworkshop" am Hindukusch besucht, ja, dann hätte die Analogie eine Spur von Gewicht… also, meiner Meinung nach

  17. Andai schreibt:

    Wie gesagt, ich stecke da nicht drinnen, ganz im Ernst, es würde mich nicht wundern, wenn es mehr als genug *braune* Masse irgendwo gibt. Ihr wisst doch nur zu gut dass so etwas immer solange geduldet wird, bis es irgendwer an die Öffentlichkeit zerrt. Sei es Polizei, Sport oder anderes. Dann ist es plötzlich ach so böse und keiner will etwas gewusst haben.

    Ich will nicht wissen, wie viele Olympioniken ihre *Vaterlandsliebe* wortwörtlich nehmen…aber für mich ist braun nicht gleich braun, es gibt Abstufungen (nicht alles ist gleichermaßen scheisse,,aber dennoch nicht zwingend toll). ISt halt wie Kot, toll ist es selten, stinkt meistens, aber es gibt verschiedene Farbtöne und Geruchsnuancen und manche stehen drauf *schüttel*.

    Ist nen Scheiß-Thema

  18. 3-6 schreibt:

    Ich würde mich schwer wundern, wenn die entsprechenden Regelungen der Polizei von MeckPom anders sind, als bei „UNS“. Das man die Beamtin nicht entlassen konnte, obwohl man ganz offensichtlich wollte, spricht in meinen Augen Bände: man hat nix in der Hand gehabt.

    In meinen Augen sollte man PVB mit Nähe zu Extremisten entlassen. Einstehen für die FDGO, und das müssen alle Staatsangestellten in der einen oder anderen Form, verträgt sich damit nicht.
    Eine Ruderin ist aber keine Staatsangestellte. Da sehe ich schlicht den Punkt nicht.

    Zumal, das muss einfach sein, ich mich frage wieso jemand mit Kontakt zu mussliebigen Personen Deutschland nicht repräsentieren darf, wir aber einen ehemaligen Anwalt im Bundestag sitzen haben, der in der Vergangenheit staatsfeindlich agiert hat. Das sollte dann bitte auch nicht möglich sein.

  19. sirdoom schreibt:

    Der ist auch kein angehender Beamter. Und was das Feld Beamter angeht, wird je nach politischer Landschaft ja gerne bei dem Thema mit der Sense gearbeitet. Wobei sie dabei oft genug die Falschen erwischen.

  20. 3-6 schreibt:

    Die Ruderin auch nicht.

  21. XDragoon schreibt:

    Bundestagsabgeordnete sind Volksvertreter, keine Staatsvertreter. Olympioniken sind formal weder das eine noch das andere, de facto repräsentieren sie aber doch das Land für das sie antreten. Diesen konkreten Fall kann ich auch schlecht beurteilen zumal ich davon ausgehe, dass medial das eine oder andere überspitzt wird. Verallgemeinert gesprochen hat man mit dem olympischen Spielen genau wie bei Europa- und Weltmeisterschaften einen Ländervergleich. Der Medaillenspiegel zeigt, wieviel Gold nach Deutschland geht, ob das jetzt ein deutsches Ruderboot war, ein deutsches Pferd oder ein deutscher Leichtathlet. Und das im Vergleich zu anderen Ländern (bzw. deren Pferden). In vielen Disziplinen wird körperliche Überlegenheit belohnt. Was natürlich nicht erklärt, wieso ein Sportler dem Rassismus oder Nationalismus verfallen sollte, aber durchaus, wieso sich ein Nationalist hier wohlfühlen könnte. Zumindest so lange er nicht von Angehörigen anderer ethnischer Gruppen deklassiert wird – Stichwort Olympia 1936. Es würde mich nicht wundern, wenn es überproportional viele Olympioniken gibt, die Rassisten und/oder Nationalisten sind – nur dass der Nationalismus vielerorts nicht so negativ betrachtet wird. Wahrscheinlich können sich viele Ausländer die Aufregung über Drygalla garnicht erklären.

    Noch ein Spiegel-Artikel – hier empfehle ich vor allem den letzten Absatz bei dem mir die Begriffe „Stein“ und „Glashaus“ im Kopf aufpoppten.
    http://www.spiegel.de/panorama/ruderin-drygalla-distanziert-sich-von-rechter-szene-a-848352.html

    @Henning: Mir fallen sogar einige staatsfeindliche Juristen im Bundestag ein.

  22. sirdoom schreibt:

    Das bezog sich darauf, dass sie angehende Polizistin war und sie deshalb gegangen wurde.

    Ich meine da aber auch irgendwas von Sportförderung bei der Bundeswehr nach Olympia gelesen zu haben. Da würde es ja auch einige MADige Hürden geben.

  23. sirdoom schreibt:

    ^^Update

  24. 3-6 schreibt:

    Solange sie nicht auf einer Lenkflugkörper-Trireme eingesetzt werden soll, macht das nichts. Wie gesagt, wenn sie bei den Cops nicht gefeuert werden konnte, war da nix.

  25. sirdoom schreibt:

    Anmerkung: Wenn man mir und anderen erklärt, dass der Fall Drygalla ganz schlimme Medienhetze von „antideutschen, linken Zecken“ ist, dann hat man unter Umständen ein Eigentor geschossen…

  26. 3-6 schreibt:

    Nach eigener Meinung oder mit entsprechendem Tenor des Urteils? 😉

  27. XDragoon schreibt:

    Nach den Urteilen des Bundesverfassungsgerichts über die Nichtvereinbarkeit von von diesen Abgeordneten erlassenen Gesetzen mit dem Grundgesetz.

  28. sirdoom schreibt:

    Mal lose zusammenhängend zum Thema Rechtsradikalismus in der Gesellschaft und einem Artikel in der WELT Online.

    Geht um einen bekannten, gewalttätigen und vorbestraften Rechtsextremisten – „Den Deutschen das Brot, den Juden den Tod“, das war so ein Spruch, auf dem Markus Privenau früher bestand, bevor um Punkt sechs das gemeinsame Abendessen mit der Familie begann. Als die Tochter einmal das Lied eines jüdischen Komponisten auf dem Klavier spielte, haute er ihr den Klavierdeckel auf die Finger. So gefährlich lebt eine Neonazi-Aussteigerin

    Dessen Frau ist mit den Kindern nach Schlägen und Misshandlungen weggelaufen – und kann einige schöne Anekdoten zum Verfassungsschutz zum Besten geben. Wenn man sich die Reaktionen auf den Artikel anschaut, dann fragt man sich schon, in welchem Jahr wir leben. Man lese sich bitte den Artikel vorher durch^^ und dann schaue man in die Kommentare – wobei WELT Online da schon am aufräumen und rumzensieren ist, was natürlich schade ist, weil die extremsten Ausfälle schon weg sind.

    Hans Wagner: „Das die wahren Menschenjäger die Antifa ist, wird in einem Nebensatz angedeutet. Warum sich die Tochter das Leben nah, weiss nur die Tochter. Was Frauen sich zurechtgestalten wenn sie getrennt sind weiß jeder und was Kämpfer gegen Rechts fantasieren, dass ist legendär. zusammen ergibt es diese Story, von der ich kein Wort glaube, weil der Zweck ihrer Erfindung aus jedem Wort herauslugt„. 120+ Empfehlungen für den Frauenfeind und Nazi nach einer halben Stunde.

    Gast: „Bei den vielen Nazi-Artikeln in letzter Zeit denke ich immer, dass solches Engagement auch im Kampf gegen Links wünschenswert wäre. Von denen geht momentan ein wesentlich größeres Gefharenpotential aus, das aber nie aufgearbeitet wird, weil die linksextremen Ideologien schon im Mainstream angekommen sind.“ 150+ Empfehlungen in 45mins für den besorgten Ultrakonservativen, dem Frauen die eine Hose tragen schon als kommunistische Gefahr gelten.

    ^^Genau, wo die bösen Linksextremen in letzter Zeit so viele Ausländer oder einfach nur Menschen umgebracht haben und andauernd Aussteiger aus ihrer Szene verfolgen und bedrohen… Bezeichnend auch: Immer gleich das Thema wechseln und sämtliche relevanten Punkte um die es in dem Artikel geht ignorieren.

    Ein besonderes Bonmot kommt von NiederdenAntifas: „Warum betreibt Welt Online eigentlich so ein Rechtsextremismus Bashing? Muss wohl am Sommerloch liegen… Um es aber noch einmal zu verdeutlichen. Der National SOZIALISMUS war eine durchaus Linke Bewegung, ersetze Rasse durch Klasse. Und zweitens sollte man besser über den zunehmenden Linksextremisms Berichten, besonders das Jahrelange bespitzeln von Privatpersonen und denunzieren ist Menschenunwürdig. Aber gegen Salafisten trauen sich die „Anti“faschisten nicht, die könnten ja zurück schlagen! Viertens es gibt keinen Fall oder Akte Drugylla, das ist eine Hetzkampagne um von wichtigen Dingen abzulenken. Lasst diese Frau endlich in Ruhe! Ihr habt sowieso schon ihr ganze Leben zerstört Ihr Faschisten!

    Ich lasse das mal unkommentiert stehen…

    Haselnuss: „Kein Aussteiger wird automatisch verfolgt. Kenne selbst genug. Es werden nur die verfolgt, die beim Ausstieg ihre ehemaligen Kameraden ans Messer geliefert haben, um sich selbst vor Strafe zu schützen oder gar damit Geld zu verdienen. Solche Charakterschweine haben aber auch nicht wirklich was besseres verdient.“ Genau, die Judenschweine haben es verdient!!!111ELF!!!

    Da wird einem doch ganz national warm ums Herz…

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