„Review – The Cabin in the Woods“

Fünf College-Studenten(u.a. Chris Hemsworth, siehe auch Snow White and the Huntsman und Thor) planen eine Wochenendfahrt zum abgelegenen Ferienhaus eines Verwandten. Im Hinterland, bei den Rednecks, durch einen Tunnel, in einem abgelegenen Wald, wo es einen unheimlichen See gibt. Nach ersten Kontakten mit der örtliche Bevölkerung und einigen gruseligen Details des Hauses in den Wäldern kommt die Redneck Zombie-Familie aus ihren Gräbern, um die fünf Prototypen des Athleten/Kämpfers, des Gelehrten, der Hure, des Narren und der Jungfrau umzulegen. Aber hinter all dem steckt weit mehr und der Ablauf scheint fast schon geplant zu sein. Bis alles schief geht, nicht nur für die College-Studenten…

Da haben Joss Whedon(Buffy, Firefly, The Avengers) als Produzent und Drehbuch-Co-Autor und Autor und Regisseur Drew Goddard(Autor bei Buffy, Angel, Alias, Lost und Cloverfield) mit The Cabin in the Woods aber mal so richtig die Sau raus gelassen. Klasse 101 und Referenz wie man ein Genre dekonstruiert trifft es ganz gut. Man nimmt den üblichen Backwood-Slasher – Redneck-Horror – Torture Porn – Plot und nehme ihn Stück für Stück auseinander, nur um die unwahrscheinlichen aber zwingenden Schlussfolgerungen bis zum bitteren und äußert blutigen Ende durchzuziehen. Der Anfang könnte im Tucker&Dale-Universum spielen, es bleibt kein Auge trocken und kein Korridor blutleer. Die Schauspieler machen ihre Sache gut, aber der Nerd von Welt bleibt natürlich an Amy Aker (Fred/Angel) als Wissenschaftlerin und insbesondere Bradley Whitford (White House Deputy Chief of Staff Josh Lyman/The West Wing) hängen, der hier mal die dunkle Seite des gestressten Regierungsbüroleiters raus lassen darf. Und über den legendären Gaststar und Genre-Koryphäe verrate ich mal lieber nichts. Genau, der Film operiert zu großen Teilen auf der Metaebene und vernachlässigt den ernsthaften Horroranteil etwas zugunsten großartiger WTF-Momente, bösartigem Humor und einer Abrechnung mit 99% aller Horrorfilme. Quasi das Scream der Backwood-Slasher, was sich traut einfach noch den Schritt weiter zu gehen, den sich bisher keiner getraut hat und zu einem wirklich konsequenten Ende zu finden. Es wird viele geben, die das Ende doof finden, weil sie SAW langweilig und erst ab Teil X toll fanden. Was in sich eine Empfehlung ist, den Film unbedingt anzusehen! Daumen hoch, aber sowas von!

Horror movie of the year 2012 award

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9 Antworten zu „Review – The Cabin in the Woods“

  1. pseudo-anonymous schreibt:

    Klingt sehr interessant. Weiß jemand, wie es mit Beschneidung (des Filmes, nicht der kleinen Jungen oder Mädchen!) aussieht? Muß man den mal wieder in Österreich bestellen, um nicht mit Sparkost abgespeist zu werden? *kopfkratz*

  2. sirdoom schreibt:

    100% Uncut auch in D 🙂

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