„Review – Warm Bodies“

Nach einer Zombie-Apokalypse verbringt „R“ [Nicholas Hoult] als Untoter seine Tage damit auf einem Flughafengelände umher zu laufen. Die Welt ist von Zombies bevölkert, darunter auch „M“,“ R’s“ bester Grunz-Freund. Wie alle Zombies ist R stets auf der Suche nach Menschenfleisch, vor allem Gehirn. Wenn er Gehirn isst, durchlebt er die Erinnerungen der früheren Eigentümer und fühlt sich hierdurch lebendig.

Warm Bodies - Logo

Auf der Suche nach Nahrung finden R und eine Gruppe von Zombies eine Gruppe Menschen, darunter Julie Grigio [Teresa Palmer]. Colonel Grigio [John Malkovich], Julies Vater, der Anführer einer menschlichen Siedlung, welche schwer bewacht und abgeschottet ist, hatte sie in eine nahe gelegenen Stadt geschickt, um Medikamente aus verlassenen Gebäuden zu holen. R sieht Julie und fühlt sich sofort zu ihr hingezogen. Nachdem Perry, Julies fester Freund, R in die Brust schießt, tötet R diesen und isst sein Gehirn. R erlebt nun Perrys Gedanken und Erinnerungen, was die Anziehungskraft zu Julie noch verstärkt. R rettet Julie vor dem Rest des Rudels und bringt sie zu dem Flugzeug, in dem er wohnt, um sie dort zu beschützen. Durch die Nähe zu Julie beginnt R langsam zum Leben zu erwachen. Sein Herz beginnt zu schlagen und Reize werden weitergeleitet.

Da aber die richtig fiesen und endgültig degenerierten Skelett-Zombies immer aggressiver werden und Julie endlich nach Hause will, beschließt R sich mit ihr auf den Weg zu machen, ohne zu ahnen, dass beide bereits eine gewaltige Veränderung unter den normalen Zombies ausgelöst haben und die Skelett-Zombies auf dem Kriegspfad sind.

Warm Bodies02Verdammter Mistdreck aber auch! Jahrzehntelang war ein Zombiefilm ein Refugium der Abwesenheit jeglicher Form von Zuneigung, Romantik und Liebelei. Und wenn sowas doch mal vorkam, dann nur um es in der nächsten Szene in einem Schwall aus Blut, Eingeweiden und Gedärm wieder untergehen zu lassen. Und jetzt sowas! Das Schlimmste an Warm Bodies: Wenn man nicht gleich schreiend während der ersten zwei Sätze des Plots weggerannt ist, dann macht das sogar ziemlich viel Spaß.

Warm Bodies01Warm Bodies ist Kontinente entfernt von Twilight-Gesuppe HULK der Filmkritiker über Twilight, muss man gelesen haben! – und ist eigentlich nichts anderes als ein Hybrid aus Romeo und Juliainkl. Balkon-Szene! – mit Zitaten aus allen Quellen des Zombie-Genres, verfeinert mit einer Menge Untoten-Humor und dem ein oder anderen, herzerwärmend Tear Jerker – Moment. Und wenn sie den Zombie zur Tarnung menschlich schminkt und dabei Pretty Woman läuft, oder die „lebenden“ Zombies zum Intro von Rock you like a Hurricane zur Rettung der Menschheit schlurfen, dann ist das echt ziemlich gut. Natürlich bleibt es irgendwo immer noch eine Teenie-Romanze, aber immerhin eine gute. Und wer hier immer noch mitliest, der kommt auch nicht mehr drum rum mal einen Blick drauf zu werfen. Um es mit den Worten vom Boss zu sagen: Everybody’s got a hungry heart…

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5 Antworten zu „Review – Warm Bodies“

  1. sirdoom schreibt:

    Für die ganz Harten unter euch!
    Warm Ponies

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