„Review – Gangster Squad“

GS - LogoEnde der 1940er Jahre, L.A. Der Mafia-Boss Mickey Cohen (Sean Penn) beherrscht den Untergrund von L.A. und scheint keine Grenzen mehr zu kennen, weder gegenüber den anderen Mafia-Familien noch gegenüber Polizei und Justiz. Wer sich nicht kaufen lässt, ist tot. Nachdem er bereits den Drogen- und Waffenschmuggel sowie die Prostitution monopolisiert hat, fehlt ihm nur noch das Wettgeschäft. Wenn es ihm gelingt dies auch noch zu vereinnahmen, dann gehört ihm die ganze Stadt.

GS03Aber Polizei-Chief Bill Parker (Nick Nolte) stellt eine kleine Geheimgruppe von Polizisten-Außenseitern, angeführt von Sgt. John O’Mara (Josh Brolin siehe auch Men in Black 3) und Jerry Wooters (Ryan Gosling, siehe auch The Ides of March – Tage des Verrats, Drive und Only God Forgives), zusammen, die außerhalb aller Regeln gegen die Mafia kämpfen sollen. Während O’Mara auf einen Kreuzzug geht, hat der anfangs zögerliche Wooters bald ganz persönliche Gründe in Form von Jean (Emma Stone, siehe auch Einfach zu haben und The Amazing Spiderman), um es mit Cohen aufzunehmen.

GS02 - FataleZombieland-Regisseur Ruben Fleischer (auch 30 Minuten oder weniger) darf jetzt auch mit mehr Budget spielen und lebt in Gangster Squad seine Leidenschaft für 1940er/50er Jahre B-Movie/Gangsterfilme aus. Dieser Genre Throwback hatte dann etwas schlechtes Timing und nach dem Amoklauf von Aurora wurde dann eine Schießerei in einem Kino durch eine ein kleineres Blutbad in China Town ersetzt, was die Sache jetzt irgendwo auch nicht „besser“ macht.

GS01 - The good guysMan muss sich über eines klar sein: Gangster Squad ist nicht L.A. Confidential oder gar Die Unbestechlichen, hier gibt es eher direkt auf die Glocke. Alles schön gefilmt, angemessen blutig und mit ziemlich namhaften und guten Schauspielern ausgestattet. Trotzdem bleibt die ganze Veranstaltung teilweise doch etwas blass und insbesondere Sean Penns offensichtliches Makeup nervt mächtig. Wer aber auf Actionfilme steht, Gangsterfilme mag und mal wieder eine gepflegte 40er/50er Jahre Mafia-Ballerei sehen will, der kommt hier durchaus auf seine Kosten. 3 von 5 Tommy Guns

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11 Antworten zu „Review – Gangster Squad“

  1. Cunningham schreibt:

    Also ich hätte dem Film ja eher vier von den Schreibmaschinen* gegeben….

    *anderer Spitzname der Tommy-Gun.

  2. sirdoom schreibt:

    Hehe, auf 3,5 lass ich mich hochhandeln, für 4 hakts dann doch etwas^^

  3. lawgunsandfreedom schreibt:

    Mit der „Schreibmaschine“ hatte ich vor 2 Wochen eine Menge Spaß auf dem Schießstand. Leider nur sportordnungsverträglich auf Halbautomatik umgebaut – war trotzdem sehr nett.

  4. sirdoom schreibt:

    Wobei ich ja die Clip-Variante persönlich optisch viel lieber mag als die mit Trommelmagazin, ich weiß, sowas grenzt an Ketzerei…

  5. lawgunsandfreedom schreibt:

    Ein Trommelmagazin hatten wir da, aber mit dem hakte es oft. Ist halt ein Sammlerstück. Man kann aber mit den 30-Schuß-Stangenmagazinen auch eine Menge Spaß haben.

    Ich bin da nicht so „päpstlich“. Hauptsache es macht Spaß.

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