„Review – Froststurm“

Froststurm - logo2014 – Ein Wissenschaftler bekommt die Chance etwas gegen den Klimawandel zu tun. Eine Hackerin radikalisiert sich und kommt einer Verschwörung auf die Spur. Ihr Zusammentreffen löst eine Katastrophe aus. 2040 – Ein abgewrackter Reporter stößt mehr durch Zufall auf eine Geschichte, die einige Nummern zu groß für ihn ist. Aber da ist es schon viel zu spät, um noch einen Rückzieher zu machen. Währenddessen nehmen die Vorbereitungen für die Katastrophe ihren Lauf, ohne auf irgendjemanden Rücksicht zu nehmen, auch nicht die Reichen und Mächtigen. 2066 – Die Welt geht unter, in Schnee, Eis und Frost. Unter den Zurückgelassenen, die noch kein kaltes Grab gefunden haben, tobt der Kampf um die letzten, verwertbaren Ressourcen, während alle auf der Flucht in den warmen Süden sind. Was auch nur eine Illusion ist. Aber es gibt einen Strohhalm. Angeblich gibt es eine letzte Chance auf ein Ticket in eine geschützte Zone. Und wenn Menschen für eine Decke bereit sind über Leichen zu gehen, dann erfordert eine Freikarte aus der Eishölle noch ganz andere Maßnahmen. Der Mensch hat Gott gespielt. Die Welt reagiert. Schritt für Schritt. Endstation Eiszeit.

Froststurm - CoverMit Froststurm liefert Jan-Tobias Kitzel, der wie ich auch zu der Cyberpunk-Anthologie Fieberglasträume beigetragen hat, die spannende, inoffizielle/offizielle Vorgeschichte zu LodlanD. Für jeden Fan von LodlanD heißt es also eh Pflichtprogramm. Aber auch wer von LodlanD keinen blassen Schimmer hat, ist hier gut bedient, wenn er einen spannenden Weltuntergangsroman sucht. Und es macht einfach mal Spaß einen rasanten Verschwörungs- und Weltuntergangsplot aus und in Deutschland zu lesen, der sich bei Action und Tempo nicht zurücknimmt. Das liest sich alles flüssig und ohne Hänger. Hier werden zwar keine tieferen Charakterstudien geboten – was ja auch nur den Ablauf bremsen würde – aber nachvollziehbare Handlungen und glaubwürdige Charaktere. Bis auf einen Namensdreher hat das Lektorat gute Arbeit geleistet, dafür ist die Covergestaltung meiner Meinung nach nur so mittelmäßig gelungen, aber Geschmäcker sind ja verschieden. Dafür punktet aber der Inhalt: Empfehlenswert!

Es gibt übrigens auch noch eine Kurzgeschichtensammlung, die im selben Universum spielt: Frostzeit – Eisige Kurzgeschichten. Die habe ich zwar noch nicht gelesen, steht aber auf meiner Liste.

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3 Antworten zu „Review – Froststurm“

  1. Callisto schreibt:

    Holla. Wenn du nichts dagegen hast, werd ich den Artikel im Abschlußartikel zum #rspkarneval diesen Monat verlinken/erwähnen. Das Thema ist nämlich Winter und daher passt das. Aber nur wenn du nichts dagegen hast. Wenn du willst, kannst du es auch noch zu einem richtigen Karnevalsartikel machen (oder einen neuen schreiben für Lodland?)

  2. sirdoom schreibt:

    Du kannst den Artikel gerne übernehmen/erwähnen/verlinken, solange halt die Quelle angegeben ist, was bei einem Link ja gegeben ist*g*. Ich gehe nicht davon aus, dass da multimillionen €uro-Werbung zwischengeschaltet wird, denn wenn…*g* 😉

    Für einen extra Karnevals-Artikel reicht es leider zeitlich nicht 😦

  3. Pingback: Interview mit mir in der Münsterlandzeitung & eine Rezension zu Froststurm ← Jan-Tobias Kitzel

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