„Review – Captain America – The Return of the First Avenger“

CATWS - LogoSteve Rogers [Chris Evans, u.a. Snowpiercer, Captain America – The First Avenger], alias Captain America, lebt sich nach den Ereignissen in The Avengers langsam in Washington D.C. ein. Trotz eines gewissen Misstrauens gegenüber S.H.I.E.L.D., führt er zusammen mit Natascha Romanoff/Black Widow [Scarlett Johansson] weiter Missionen für die Organisation durch, wenn es darum geht Menschenleben zu retten. Währenddessen kommt Direktor Nick Fury [Samuel L. Jackson, u.a. Django Unchained] einer Verschwörung auf die Spur. Das Projekt Insight, bei dem eine neue Generation von Stark Industries Helicarriern ständig in den höheren Wolkenschichten schwebt und Gefahren automatisch und weltweit eliminiert, scheint unterwandert worden zu sein.

CATWS02Ein Anschlag auf Nick Fury durch den Winter Soldier [Sebastian Stan] bringt Furys alten Freund Alexander Pierce [Robert Redford] ins Spiel, der irgendwie versuchen muss S.H.I.E.L.D. am laufen zu halten. Aber es ist bereits zuspät! S.H.I.E.L.D. ist komplett unterwandert und Captain America muss zusammen mit Black Widow und Sam Wilson/Falcon [Anthony Mackie] gegen das Triskelion, S.H.I.E.L.D.s Hauptquartier, vorgehen.

CATWS01Mit Captain America – The Return of the First Avenger ist den Russo-Brüdern, die auch bei Community involviert sind, weswegen auch Abed (Danny Pudi) in einer Nebenrolle auftreten darf, ein richtiger Knaller gelungen! CATWS (Captain America The Winter Soldier im Original) ist nicht nur besser als der erste Teil, den ich übrigens gerade wegen seine Castle Wolfenstein-Retro-Stils mochte, sondern hat auch die wahrscheinlich besten und härtesten Kampfchoreographien aller Marvel-Filme der letzten Jahre. Dazu kommen spektakuläre Effekte, ein guter Soundtrack und gute aufgelegte Darsteller. Aber den eigentlichen Schatz stellt die Story dar.

CATWS03In Zeiten hirnlosester Blockbuster geht CATWS das Risiko ein, sich eine politische Botschaft zu leisten, die massiv gegen den Strom schwimmt. Denn CATWS nimmt es sich raus ein Gleichnis zu NSA-Affäre und Drohnenkrieg aufzuzeigen, bei dem die Unterstützer der absoluten Überwachung nicht besonders gut weg kommen. Und wenn Captain America von Freiheit und Patriotismus redet, zieht die antiamerikanische Keule nicht allzu gut. Aber man kann sich auch einfach gut unterhalten lassen durch einen spannenden und gut gemachten Polit-Action-Thriller im Superheldengewand. Captain America – The Return of the First Avenger bekommt glatte 4 von 5 SHIELD-Helicarriern

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12 Antworten zu „Review – Captain America – The Return of the First Avenger“

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  2. lawgunsandfreedom schreibt:

    Inzwischen habe ich den auch gesehen und stimme Dir vollinhaltlich zu. Überraschend gute Story, gute Darsteller und sehr geile Tricks. Sebastian Stan kommt mir vom Gesicht her etwas zu weich für die Rolle rüber, macht das aber durch die Action-Sequenzen wieder wett und am Filmende passt es sogar wieder.

    Auch Anthony Mackie fand ich eine tolle Ergänzung. Hoffe man sieht in Zukunft mehr von ihm. Der hat mich in „The Hurt Locker“ ziemlich beeindruckt.

    Es gibt einige Szenen, wo man erst denkt, das passt nicht so ganz – in der Gesamtschau dagegen passt das ganz hervorragend. Und über einige der Logik-Schwächen die zusammen mit Realitätsignoranz auftreten muß man halt hinwegsehen. Ist eine Comic-Verfilmung. Da darf das.

  3. sirdoom schreibt:

    +1 – Was Logiklücken sind mir übrigens so einige „ernste“, nicht-comic-Thriller in den letzten Jahren untergekommen, die keine Ausrede hatten und weitaus gröbere&größere Logiklücken hatten.

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