„Review – Edge of Tomorrow“

Edge of Tomorrow - LogoDie nahe Zukunft: Die technologisch überlegende Schwarmalien-Rasse der Mimics landet in Europa und vernichtet jede Armee, die sich ihr entgegenstellt. Von England aus versuchen die alliierten Truppen einen letzten entscheidenden Angriff über den Kanal: Operation Downfall. Major Bill Cage (Tom Cruise, u.a. Jack Reacher, Mission Impossible 4 – Phantom-Protokoll und Oblivion) ist Medienoffizier, der sich bislang nur in Fernsehstudios hervorgetan hat. Als ihn General Brigham (Brendan Gleeson, u.a. The Guard und Safe House) mit einem Fernsehteam an die Front schicken will, versucht Cage den General zu erpressen, was ihm eine Degradierung einbringt.

EoT01Und Private Cage ist auch nicht mehr nur Begleiter eines Fernsehteams, sondern befindet sich an der Speerspitze der Landungskräfte. Als Operation Downfall den Bach runtergeht und ein totales Desaster wird, tötet Cage eher durch Zufall ein Kommando-Alien mit besonderen Kräften, kurz bevor er selber stirbt. Und Major Cage wacht wieder am Anfang des Tages auf. Jedes Mal aufs Neue! Tag für Tag. Bis er stirbt. Und wieder aufwacht! Nur der Engel von Verdun, Sergeant Rita Vrataski (Emily Blunt) versteht was Cage durchmacht, da sie es schon selbst erlebt hat. Zusammen haben sie eine kleine Chance, die Erde vielleicht doch noch zu retten. LIVE. DIE. REPEAT.

EoT02Also für alle die Tom Cruise hassen, ist der Film ziemlich toll. Nie wieder wird man ihn als feigen Deserteur sehen, der ein paar tausend Mal draufgeht. Wenn wir uns mal von der „Ich-mag-Tom-Cruise-nicht„-Thematik abwenden, dann haben wir mit Edge of Tomorrow eine ziemlich unterhaltsame Mischung aus Der Soldat James Ryan, Und täglich grüßt das Murmeltier, Starship Troopers und Aliens. Schickes Power Armor – Design, was sich nahe an reale Entwürfe hält (Powered Exoskeletons), gut gemachte Kämpfe, beim Alien-Design (Zerg / Alien-Alien) schimmert etwas Faulheit durch, trotz offensichtlicher Story, gibt es doch noch 1-2 kleine Twists und die Spezialeffekte knallen auch schön.

EoT03Edge of Tomorrow wird garantiert kein Klassiker und hohe Kunst darf man auch nicht erwarten, aber hier wird richtig gut gemachtes Fast Food für gehobene Ansprüche serviert. Machen wir mal  5 von 5 toten Tom Cruise und 4 v0n 5 alienverseuchten Genrepunkten draus.

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3 Antworten zu „Review – Edge of Tomorrow“

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