„Review – The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro“

TAS2 - LogoPeter Parker (Andrew Garfield) hatte dem sterbenden Vater seiner Freundin Gwen Stacy (Emma Stone, u.a. Gangster Squad und Einfach zu haben) versprochen, sie nicht in Gefahr zu bringen, was aber durch seine Superheldenidentität als Spider-Man fast unmöglich ist. Währenddessen kehrt Peters alter Freund und Oscorp-Erbe Harry Osborn (Dane DeHaan) zurück nach New York, um das Erbe seine Vaters anzunehmen: Einen korrupten Megakonzern ohne Skrupel und eine tödliche Krankheit. Als dann auch noch der mutierte Oscorp-Mitarbeiter Matt Dillon (Jamie Foxx, u.a. Django Unchained und White House Down) auf dem Times Square außer Kontrolle gerät und zu Electro wird, geht es plötzlich um alles oder nichts und Spider-Man gehen rapide die Optionen aus.

TAS2 - 04Eigentlich finden wir bei Marc Webbs Sequel zum Reboot von Spider-Man dieselben Probleme und positiven Überraschungen wie beim Vorgänger. Andrew Garfield ist ein überzeugender und meistens liebenswerter Peter Parker, Emma Stone ist wie immer bezaubernd (sogar die Drehbuchautoren haben das gemerkt, die Qualität der Dialoge zwischen den beiden ist spürbar besser und spritziger als zwischen anderen Figuren) und die Effekte sind schick. Leider hat man versucht viel zu viel in den Film zu quetschen. Das Attentat und die Verschwörung um Peters Eltern, Peter und Gwens Beziehungsproblematik, Oscorp als böser Megakonzern, Electro, der Green Goblin, Rhino und vieles mehr. Und Jamie Foxx als Haupt“bösewichtElectro ist von seiner Genesis unglaublich schlecht. So ungefähr auf dem Niveau des Jim CarreyRiddlers aus Batman Forever, also richtig, richtig schlecht.

TAS2-02Das hängt dem Film leider bis zum Ende nach, obwohl das Finale wirklich spannend und sehenswert ist. Dazu liefert Dane DeHaan eine richtig gute Interpretation von Harry Osborne und wird dann leider vom Drehbuch gnadenlos verheizt. Und anstatt sich mal ein finsteres Ende zu gönnen, muss es unbedingt noch einen positiven Akzent geben, was an sich nicht falsch wäre, wenn wir nicht schon bei Filmminute 136 wären!

TAS2-01Trotz dieser Themen- und Charakterüberladung hat The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro durchaus  einige ganz spannende, witzige und unterhaltsame Momente, aber wirklichen reichen tut das nicht😦 . Am Ende bleiben 2,5 von 5 netzwerfenden New Yorker Spinnen!

Dieser Beitrag wurde unter Kunst&Kultur abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu „Review – The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro“

  1. Pingback: „Review – The First Avenger: Civil War“ |

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s