„Review – John Wick“

JW - Logo02Viggo Tarasov (Russischer Mafiaboss): I heard you struck my son today.
Aureilo (Autoschieber): Yes, sir, I did.
Viggo Tarasov: May I ask why?
Aureilo: Well, sir, he stole John Wick’s car and, uh, killed his dog.
Viggo Tarasov: [pause] Oh!

JW01Frührentner“ John Wick (Keanu Reeves, u.a. Man of Tai Chi und 47 Ronin) ist in Trauer nach dem krankheitsbedingten Tod seiner Ehefrau (Bridget Moynahan). Nur sein geliebter 1969er Boss Mustang und der Hund, dem ihm seine Frau geschenkt hatte, halten ihn noch in der Spur. Da beschließt Iosef Tarasov (Alfie Allen), der Sohn des örtlichen Vory/russiche Mafia-Clanchefs Viggo Tarasov (Michael Nyqvist, u.a. Mission Impossible: Phantom Protokoll), mit seinen Freunden bei John Wick einzusteigen, um den Mustang zu klauen. Sie schlagen John zusammen, klauen den Wagen und töten den Hund.

JW04John Wick war aber einmal der gefürchtetste Auftragskiller des Landes und buddelt nun seine Knarren und Ausrüstung wieder aus, fährt in die Stadt und forscht nach, wer ihm das angetan hat. Währenddessen rutscht der versammelten russischen Mafia das Herz in die Hose und Verbrecherboss Tarasov setzt ein gewaltiges Kopfgeld auf John Wick aus, in der Hoffnung, dass wenigstens einer der zig Auftragskiller der Stadt vielleicht eine Chance hat, insbesondere wenn zig Dutzende Mafia-Schergen mitballern. Was auch Winston (Ian McShane, u.a. Hercules, Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten und Deadwood!) den Chef des „Managements“ der Auftragskiller-Vereinigung, auf den Plan ruft. Und noch einige andere, alte Bekannte von John Wick, wie z.B. Marcus (Willem Dafoe, u.a. A Most Wanted Man). Es wird verdammt blutig…

JW03Viggo Tarasov (russischer Mafiaboss): They know you’re coming.
John Wick (Auftragskillerlegende): Of course… But it won’t matter.

Kick the Dog – Der Film. Zumindest dachte ich das zuerst. Und JOHN WICK ist auch wirklich an einigen Stellen ein richtig großer Schinken. Ansonsten bin ich allerdings ziemlich positiv überrascht. Hier gibt es endlich mal wieder einen süffisanten, bluttriefenden Noir-Actionfilm, der so gut wie gar kein überflüssiges Fett auf den Rippen hat und bis in die Nebenrollen bestens besetzt ist. Dazu gibt es flüssige Action ohne Wackelkamera, Schnittmassaker und Jumpcuts, sowie Gun Fu und gebrochene Knochen.

JW02Natürlich ist Reeves‘ schauspielerische Leistung wie üblich etwas hölzern und manchmal sieht man den Blutwolken doch etwas die Adobe AfterEffects-Herkunft an, aber das ändert nichts an dem riesigen Spaß der hier abgeht. Kommt nicht – und auch vom Tonfall her anders – ganz an The Raid 2 – Berandal ran, aber was Besseres wird es in dem Genre wohl dieses Jahr wahrscheinlich nicht geben. 4 von 5 bluttriefenden, Neo-Noir Genrekugeln!

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3 Antworten zu „Review – John Wick“

  1. lawgunsandfreedom schreibt:

    Yupp! Ich hab‘ mich bei dem Streifen bestens unterhalten. Die exzellente Ausstattung und das stimmig gesetzte Licht ist auch zu erwähnen. Reeves kam gar nicht so deplatziert rüber, wie ich befürchtet hatte und die Nebenrollen waren – jede für sich – echt eine Schau. Wenn man’s nicht besser wüsste, könnte man fast annehmen Frank Miller hätte am Drehbuch mitgeschrieben. Aber dafür war’s dann doch etwas zu geleckt😉

  2. sirdoom schreibt:

    Aber bitte der alte Frank Miller, nicht der aktuelle, leicht verbitterte Klischee-Miller😉

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