„Double Feature Review: Dracula Untold – Everly“

Double Feature - Dracula Untold - Everly - LogoDer Adlige Vlad Tepes (Luke Evans, u.a. Fast & Furious 6) ist gegenüber dem gnadenlosen Sultan Mehmed II. (Dominic Cooper) tributpflichtig. Mehmed plant den Sturm auf Europa und braucht mehr Truppen, weswegen Vlad 1000 Jungen UND seinen eigenen Sohn ausliefern soll. Da er sich weigert schickt Mehmet II. eine Strafstreitmacht los. Vlads einzige Chance seine Frau Mirena (Sarah Gadon), seinen Sohn Ingeras (Art Parkinson) und sein Volk zu beschützen, besteht darin, einen Pakt mit dem Bösen zu schließen. Gefangen in einer Berghöhle haust der unsterbliche Caligula (Charles Dance, u.a. The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben), der sein Gefängnis verlassen darf, wenn jemand anderes freiwillig zum untoten Geschöpf der Nacht wird. Vlad akzeptiert und zieht als Ein-Mann-Armee in den Kampf gegen den Sultan.

DU01Gute und erstaunlich blutige Nahkampf-Fantasy-Action (zumindest in der OV-Fassung), halbwegs anständige Schauspieler, wobei Charles Dance schon klar ist, was DRACULA UNTOLD für ein Unfug ist und schicke Landschaften und passende Filmmusik. Ob das für den Start/Reboot von Universals Monsters-Franchise reicht, weiß ich nicht, aber es hätte weitaus schlimmer sein können. Besser allerdings auch. Dafür dürften PI-News, PEGIDA und co. einen neuen Lieblingsfilm haben😉 2,5 von 5 recht blutdurstigen Karpatenfürsten.

Everly (Salma Hayek, u.a. Savages), Prostituierte und Yakuza-Braut, sitzt in der Falle. Denn neuerdings ist sie auch eine Verräterin. An ihrem Ex-Mann und Boss Taiko (Hiroyuki Watanabe), den sie an das FBI ausliefern wollte. Allerdings hat Taiko davon Wind bekommen und setzt ein Kopfgeld auf Everly aus, die in einem der Yakuza-Hochhaus-Bordelle festsitzt. Und schon bald trudeln Möchtegern-Attentäter, korrupte SWAT-Teams und Yakuza-Schergen in Massen ein. Und Everlys nichtsahnende Mutter samt Everlys Tochter sind auch unterwegs. Ein Blutbad steht an…

Everly01Ich hab keine Ahnung, wie sich Salma Hayek dazu hat überreden lassen, aber sie wertet das Machwerk EVERLY dann doch ganz gewaltig auf. Tonal schwankt das Ganze zwischen sehr blutig, übertrieben blutig, sadistisch und Komödie. Was für mehrere hochgezogene Augenbrauen sorgt. Genauso wie der sogenannte Plot. Dafür gibt es immerhin recht anständig aufs Fressbrett. 2,5 von 5 Yak-Blutlachen im Exploitation-Fahrstuhl.

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