„Review – The Equalizer“

TEQ - LogoBoston: Robert McCall [Denzel Washington, u.a. Unstoppable – Außer Kontrolle, 2 Guns, The Book of Eli und Safe House] führt als Angestellter in einem Baumarkt ein unscheinbares Leben. Doch das war nicht immer so. Und manche Verhaltensweisen sind schwer abzulegen. Als die junge Prostituierte Teri [Chloë Grace Moretz, u.a. Kick-Ass, Kick-Ass 2, Texas Killing Fields – Schreiendes Land und Dark Shadows] von ihrem Zuhälter Slavi [David Meunier] verprügelt wird, greift McCall ein und es gibt jede Menge Tote.

TEQ04Slavi war allerdings ein kleines, aber doch bedeutsames Rädchen in einem viel größeren Geschäft. Und so schickt Mafia-Oligarch Pushkin den Ex-Speznaz Problemlöser Teddy [Martin Csokas]  in die USA. Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, welches zügig eskaliert. McCall muss einsehen, dass er wieder zu der Person werden muss, die er früher einmal war, ohne Rücksicht auf Verluste…

TEQ02Im Remake auf der großen Leinwand der gleichnamigen US-Fernsehserie The Equalizer darf sich Antoine Fuqua [u.a. Olympus Has Fallen] anfänglich mal etwas Zeit nehmen, um den Alltag des Protagonisten unter die Lupe zu nehmen. Dafür ist die kommende Gewaltexplosion dann um so heftiger und blutiger. Washington spielt seine Paraderolle als alternder, stiller Held zwar ohne OSCARverdächtige Momente, aber grundsolide. Chloë Moretz wirkt hingegen etwas verschwendet und verschwindet zwischendurch einfach mal ohne große Erklärung aus der Handlung, während Martin Csokas schön psychopatisch sein darf. Dazu gibt es einige schicke Kamerafahrten und gediegene, handwerkliche Actionszenen.

TEQ03The Equalizer riecht aus jeder Pore nach „oldschool„, sprich kein hektischer Aufbau, „echtes“ Kunstblut und handgemachte Action. Wer das mag wird hier sehr gut bedient. Allerdings hakt es aber doch an einigen Stellen im Drehbuch und der Aufbau ist vielleicht etwas zu lang geraten. Insgesamt gibt das trotzdem 3,5 von 5 blutigen HomeMart(TM) – Hämmern!

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4 Antworten zu „Review – The Equalizer“

  1. lawgunsandfreedom schreibt:

    Ich habe mich mit der Originalfassung gut unterhalten. Sicher, das Drehbuch und die Dramaturgie haben Löcher, aber der Streifen ist recht unterhaltsam. Ich finde es entspannend mal wieder einen Film zu sehen, der nicht irre hektisch geschnitten ist und damit ein Tempo vorgaukelt, das er nicht hat. „Solide“, das ist für mich inzwischen durchaus ein Qualitätsmerkmal.

  2. Gondrino schreibt:

    Ich fand ihn ganz große Klasse, auch wenn am Schluss die Speznaz ohne gegenseitige Deckung, also jeder für sich, agiert haben. Sehr unprofessionell, aber trotzdem ein toller Film.

  3. sirdoom schreibt:

    Deshalb hat er ja auch 3,5 von 5 blutigen HomeMart(TM) – Hämmern bekommen😀😉

  4. Pingback: „Review – Independence Day: Wiederkehr“ |

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