„Review – Avengers: Age of Ultron“

A2AoU - LogoNachdem SHIELD in viele kleine Fraktionen zerbrochen ist, haben die AVENGERS ihren eigenen kleinen Laden mit Hilfe von Tony Starks/Iron Mans (Robert Downey Jr., u.a. Sherlock Holmes – Spiel im Schatten und Iron Man 3) Ressourcen aufgemacht. Unter der Führung von Captain America (Chris Evans, u.a. Captain America – The First Avenger, Captain America – The Winter Soldier und Snowpiercer) treten Thor (Chris Hemsworth, u.a. Red Dawn, Snow White and the Huntsman, The Cabin in the Woods, Blackhat, Thor und Thor – The Dark Kingdom), Bruce Banner/der Hulk (Mark Ruffalo, u.a. Die Unfassbaren – Now You See Me), Black Widow (Scarlett Johansson, u.a. Lucy) und Hawkeye (Jeremy Renner, u.a. American Hustle, Hänsel & Gretel: Hexenjäger, Das Bourne Vermächtnis und Mission Impossible 4: Phantom-Protokoll) gegen die richtig großen Gefahren an. Diesmal geht es zuerst darum Lokis Szepter aus den Händen von HYDRA zu befreien, damit diese keinen Unsinn damit anstellen.

A2AoU - HulkbusterBei der Aktion geraten die Avengers mit den Maximoff-Geschwistern Scarlet Witch (Elizabeth Olsen, u.a. Godzilla) und Quicksilver (Aaron Taylor-Johnson, u.a. Kick-Ass 2) aneinander. Scarlet Witch gibt Tony Stark noch einen Angstschub mit, der dazu führt das dieser mit Erkenntnissen aus Lokis Szepter eine künstliche Intelligenz bastelt, die mit Hilfe von Tonys „Iron Army“ die Menschheit schützen soll. Bei „Lokis Szepter“ hätte man allerdings schon aufhorchen müssen, denn die entstehende KI ULTRON (James Spader, u.a. Lincoln) sieht als Weg zum endgültigen „Frieden“ ganz einfach die Auslöschung der Menschheit vor. Ultron engagiert unter Vorspiegelung falscher Tatsachen die Maximoff-Zwillinge und greift auf HYDRA-Ressourcen zu, während er an seinem Masterplan zur Auslöschung der Welt arbeitet. Da muss dann schon Nick Fury (Samuel L. Jackson, u.a. Django Unchained und Robocop) den Helden etwas in den Hintern treten, damit diese sich wieder fangen und das tun, wofür sie da sind: Die Welt retten!

A2AoU01Alle waren gespannt: Nachdem The Avengers einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten geworden ist, der sowohl bei Publikum als auch Kritik gut ankam, würde Joss Whedon es noch einmal hinbekommen? Die Antwort lautet, mit kleineren Schönheitsfehlern, eindeutig JA! Die Dialoge sind geschliffen und sitzen und der All-Star Cast macht seinen Job ausgezeichnet, teilweise sogar besser als in ihren „eigenen“ Filmen und Whedon findet genug Zeit, um allen seinen Figuren Raum zu geben, wobei insbesondere Hawkeye stark an Profil gewinnt. Natürlich ist im Storyablauf manches etwas vorhersehbar – „da muss noch eine Actionszene rein!“ – und mal ehrlich, wenn man Lokis Szepter mit Infinity Stone als Blaupause/Kickstarter für eine KI nimmt, dann ist es quasi sicher, dass das schiefgeht. Aber andererseits, Tony Stark ist halt der „resident mad scientist„. James Spader (in der Originalfassung, auf deutsch kann ich es nicht beurteilen) schafft es dann auch ganz alleine mit seiner Stimme aus Ultron einen absolut lebendigen, bösartigen, larger-than-life Charakter zu machen. Und Whedon baut auch noch einen derben  Stinkefinger gen Zack Snyders Superman-Reboot Man of Steel ein. Die Avengers kümmern sich nämlich wirklich um Zivilisten und versuchen diese aus der Schussbahn zu schaffen, während bei Man of Steel ca. ein paar Millionen draufgegangen sind, weil Kryptoniern, inkl. Supes, Menschenleben halt egal sind.😉

Technisch ist das alles sehr gut gemacht, in 3D kann man aber durchaus etwas meckern, da einige Szenen dann doch etwas zu wuselig dafür sind. Ich empfehle insgesamt doch die 2D-Fassung. Der Soundtrack von Brian Tyler ist zwar nicht schlecht, aber doch etwas unauffällig, abgesehen von den Momenten, wenn bekannte Erkennungsmelodien der einzelnen Helden zu hören sind. Dafür ist der HULKBUSTER-Kampf wirklich so – entschuldigt die Wortwahl, aber *squeeeee* – geil wie man gehofft hat! Avengers: Age of Ultron (AoU) ist ein Paradebeispiel dafür, wie man Blockbusterfilme RICHTIG macht. Damit wird AoU nicht plötzlich zum Arthouse-Film oder instantanen Klassiker, aber man wird verdammt gut unterhalten! AVENGERS: AGE OF ULTRON staubt satte 4 3 von 5 SHIELD Helicarriern ab!🙂We are not Agents of nothing, we are Agents of ******!“😉

[Nachtrag: Abwertung nach erneutem Ansehen. Wenn man den Hype rausrechnet war das dann doch etwas aufgeblasen. Hulk vs Iron Man in Hulkbuster-Armor ist aber immer noch knorke!🙂 ]

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11 Antworten zu „Review – Avengers: Age of Ultron“

  1. Lucas Cunningham schreibt:

    Und was sagst zur Kino-Preis-Geschichte?

  2. sirdoom schreibt:

    Hmpf, schwierig. Einerseits will ein großer, böser Megakon kleine, nationale Kinos in die endgültige Knechtschaft nehmen. Andererseits wird mit AoU wohl wirklich der Großteil der Einnahmen laufen und die sollen sich nicht so anstellen, wenn sie statt 50% halt 53% abgeben müssen. Zwiespältig und ich hab ihn mir ja auch angeschaut, ich böser Mensch… *schäm*

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