„Review – Kingsman: The Secret Service“

KTSS - LogoDie KINGSMAN sind der geheimste Geheimdienst überhaupt. Die Agenten, die sich als moderne, adlige Ritter verstehen, kämpfen weltweit gegen das Böse und suchen ständig neue Rekruten. So wie den Unterschichtenjungen Eggsy (Taron Egerton), dessen Vater schon im Dienst für die Kingsman gestorben ist und dessen Kollege Harry Hart (Colin Firth, u.a. Dame, König, As, Spion und The King’s Speech) Eggsy die Chance seines Lebens verschafft. Einen Platz im Auswahlwettbewerb für einen neuen Kingsman, wo Agent und Ausrüster Merlin (Mark Strong, u.a. John Carter – Zwischen zwei Welten und The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben) die Rekruten ans Limit bringt.

KTSS04Nachschub an Agenten ist auch dringend notwendig, denn IT-Milliardär und Superschurke Richmond Valentine (Samuel L. Jackson, u.a. Django Unchained, Captain America – The Winter Soldier und Avengers: Age of Ultron) will einen Großteil der Weltbevölkerung auslöschen, um den Planeten zu retten. Und erstaunlich viele Mitglieder der Elite der Welt stimmen ihm zu. Nur die Kingsman und Rekrut Eggsy stehen noch zwischen ihm und dem Untergang!

KTSS02Regisseur Matthew Vaughn (u.a. Kick-Ass und X-Men: Erste Entscheidung) liebt Comics, alte Agentenfilme und lässt gerne mal die blutigen Fetzen fliegen. Was liegt da näher als sich Roger Moore James Bond-Filme vorzunehmen und sie auf „Up to Eleven“ zu drehen? Dabei hilft es natürlich sich dafür extra von Mark Millar vorher einen gleichnamigen Comic dazu machen zu lassen. Und wie üblich kann man den Film als böse, gar rassistische, erzreaktionäre Propaganda einordnen, oder man sieht ihn als liebende Parodie auf die 70er-Agentenfilme, YMMV.

KTSS - EquipmentDavon ab ist Colin Firth ein begnadter Gentleman-Agent, Mark Strong darf endlich mal keinen Bösewicht spielen, Taron Eggerton hat Potential und Samuel L. Jackson hat sichtlich Spaß daran vollkommen „over-the-top“ zu agieren. Dazu gibt es richtig knackige Actionszenen, einen verdammt guten Soundtrack und einige politisch nicht ganz korrekte Gags. Und zusammen macht das einfach einen unglaublichen Spaß, den man sich durch zu viel Nachdenken nicht versauen sollte: 3,5 von 5 leicht blutigen Martinis! 🙂

Ein Wort zur Synchro: Die deutsche Fassung ist nicht wirklich schlecht, aber die englische Originalfassung ist aufgrund der Wortspiele und der verschiedenen Akzente meilenweit besser. Allerdings auch nicht ganz ohne, Untertitel sind keine Schande😉

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3 Antworten zu „Review – Kingsman: The Secret Service“

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