„Review – Mad Max: Fury Road“

MMFR - LogoDie Welt ist zusammengebrochen. Nuklearkrieg, Rohstoffmangel, Hunger und das Ökosystem verreckt. Ex-Cop Mad Max (Tom Hardy, u.a. Dame, König, As, Spion, Das gibt Ärger und The Dark Knight Rises) hat auch wirklich kein Glück. Kaum schaut er etwas zu lange in die Sonne wird er von Aunty Entitys großem, größenwahnsinnigen und durchgeknallten Bruder im Geiste, Immortan Joe (Hugh Keays-Byrne), und seinen religiös verbrämten Schergen, den Warboys, gefangengenommen.

MMFR06Als Imperator Furiosa (Charlize Theron, u.a. Prometheus – Dunkle Zeichen und Snow White and the Huntsman) Immortan Joe einen fetten Tanklastwagen und Joes fünf Ehefrau-SklavInnen klaut, geht dieser auf den Kriegspfad und schickt ihr alles hinterher, was er hat. Und Max ist eher unfreiwillig auch dabei. Bei erster Gelegenheit schließt er sich samt seinem Warboy-Aufpasser Nux (Nicholas Hoult, u.a. Warm Bodies und X-Men: Zukunft ist Vergangenheit) Team Furiosa an und ab da geht erst richtig was zu Bruch! What a lovely day!

MMFR02Dreißig Jahre nach Jenseits der Donnerkuppel kommt George Miller einfach mal mit einem neuen Mad Max-Film um die Ecke und da ist man natürlich skeptisch, auch weil Tom Hardy Mel Gibson ersetzt. Und dialogtechnisch ist das nun wirklich keine Offenbarung und Mad Max selber ist auch eine ganze Zeit lang eher Beifahrer.

MMFR05Ist aber ehrlich gesagt vollkommen egal. Miller liefert hier mit Kameramann John Seale, den er dafür extra aus dem Ruhestand holte, eine optische Granate ab, die sich gewaschen hat und Pflichtmaterial für zukünftige Filmklassen sein wird. Mad Max: Fury Road muss man einfach im Kino gesehen haben!

MMFR04Und ansonsten gibt es eine 120 Minuten lange Verfolgungsjagd, gegen die alle Teile von Fast&Furious zusammen wie ein Kindergeburtstag aussehen. Und immer wenn man kurz Luft holt und denkt „jetzt baut er ab„, setzt Miller nochmal einen drauf, Kinetik pur! Da bleibt kein Auge trocken und der beste Actionfilm des Jahres 2015 steht jetzt schon fest.

MMFR03Außerdem sieht man mal ganz bösartig, um wie viel besser handgemachte Action immer noch aussehen kann, als irgendwelche hingefuschten CGI-fuckfests. Dazu rumpelt, grollt, röhrt und ballert ein gefährlicher Soundtrack von Tom Holkenborg, der alle Register zieht. Das gibt grandios staubige, benzingetränkte 5 von 5 Karambolagen, what a lovely day! 🙂

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10 Antworten zu „Review – Mad Max: Fury Road“

  1. lawgunsandfreedom schreibt:

    WTF? Ich hatte jetzt einen so richtig üblen Verriss erwartet.

  2. sirdoom schreibt:

    Schon gesehen? Ich bin restlos begeistert!🙂
    Okay, theoretisch gäbe es da schon noch 1-2 Kritikpunkte, aber *fanboybrilleaufsetz* WHAT A LOVELY DAY! Alleine für die handgemachte Fahrzeugaction lohnt sich das ja schon^^

  3. Medizinmann schreibt:

    Echt ? Immortan Joe ?
    Ich dachte er heißt Immortal Joe ??
    (das machte für Mich mmehr Sinn !

    und zum Film….
    Ich hab mir sofort Steve Jacksons Car Wars und Autoduel (GURPS RPG für Car Wars) aus dem Schrank geholt und angeguckt !

    mit unsterblichem Tanz
    Medizinmann

  4. sirdoom schreibt:

    Dachte ich zuerst auch^^ Aber er heißt wirklich Immortan Joe.

    ^^Car Wars/Autoduel😀 Dann hat der Film seinen Zweck ja erfüllt😉

  5. Chasm schreibt:

    Und dann kam Kung Fury. =)

  6. sirdoom schreibt:

    Was stilistisch dann doch ein wenig was anderes ist, aber ebenfalls für einen „What a lovely day!“ gesorgt hat!😀

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