„Review – Jupiter Ascending“

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Jupiter Jones (Mila Kunis, u.a. The Book of Eli) ist ein Alien, ein illegaler Immigrant in den USA. Aber sie ist auch wirklich ein Alien. Denn unbemerkt von den Bewohnern der Erde, wird die Galaxis von uralten Adelshäusern beherrscht, die Planeten „bepflanzen“ und irgendwann alles abernten, um daraus einen genetischen Jungbrunnen für die Superreichen und Adels-Dynastien der Galaxis zu extrahieren. Als die Regentin der mächtigsten jener Alien-Dynastien stirbt, entbrennt zwischen ihren Kindern Balem (Eddie Redmayne, u.a. Black Death), Kalique (Tuppence Middleton) und Titus (Douglas Booth, u.a. Noah) ein Krieg um das Erbe.

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Doch wie das Schicksal so will, gibt es einen weiteren, ganz unerwarteten Erben, denn Jupiter Jones ist die genetische Inkarnation der Regentin. Womit sie das Gleichgewicht der Macht verschieben und die Erde retten könnte. Was Balem auf gar keinen Fall zulassen kann. Zum Glück finden der genetisch veränderte Ex-Söldner Caine Wise (Channing Tatum, u.a. 21 & 22 Jump Street, White House Down und Haywire) und sein alter Kumpel Stinger Apini (Sean Bean, u.a. Black Death und Soldiers of Fortune) Jupiter bevor Balems Schergen sie töten können und zeigen ihr eine neue Welt…

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Die Wachowskis haben einen neuen Film am Start. Und seit dem Smash-Hit The Matrix war damit immer etwas Enttäuschung verbunden, mal mehr, mal weniger. Auch bei JUPITER ASCENDING scheitern sie, aber sie scheitern diesmal wunderbar, geradezu zum Verlieben brillant.🙂 Der Cast reißt keine Bäume aus, aber Tatum und Kunis spielen mit sichtlich Spaß an der Sache und Sean Bean #spoiler stirbt mal – wahrscheinlich – nicht.😉 Dafür ist Redmayne dann doch etwas sehr exaltiert-nervig. Plottechnisch gibt es dann doch einige Löcher wo Superdreadnoughts durchpassen und auch das Pacing ist manchmal haarscharf daneben.

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Die Wachowski gewinnen aber in allen anderen Kategorien meilenweit, seien es Scenery Porn, Scenery Gorn oder Technology Porn. Da kann man sich gar nicht dran sattsehen und sowas hat es so seit Dune – Der Wüstenplanet wohl nicht mehr gegeben. Was neben Flash Gordon auch ganz eindeutig Pate stand. Dazu gibt es tolle Action und Grav Boots und einen richtig schicken Sci-Fi Soundtrack von Michael Giacchino [Link], der das auch schon bei John Carter klasse gemacht hat. Um ehrlich zu sein bin trotz der Schwächen von Jupiter Ascending ziemlich stark begeistert, hoffe die nichtswürdigen Schreiberlinge, die Jupiter Ascending so verrissen haben, möchten in der Twillight-Hölle brennen und vergebe mit rosa Nerdbrille auf satte 4,5 von 5 fetten Raumkreuzern, Grav Boots und handlichen Energieschilden!

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5 Antworten zu „Review – Jupiter Ascending“

  1. Medizinmann schreibt:

    Hab Ich dir nicht geschrieben, das der Film spass macht ?
    das er zwar einfach gestrickt ist ,aber schön anzuschauen😉

    Ja, hab Ich !😀

    Hough!
    Medizinmann

  2. XD schreibt:

    Moin Doomi!

    Ich hätte noch ein lustiges Fact zu diesem Film. Du kennst doch sicherlich die Buch- und Hörspielreihe „Die drei ???“. Rate mal, wie Justus Jonas im englischen Original heißt:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Three_Investigators
    Und nein, das habe ich nicht gerade erst hineineditiert.

  3. sirdoom schreibt:

    Haha, wie geil ist das denn?😀

  4. Pingback: “Review – Der Marsianer – Rettet Mark Watney” |

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