„Review – San Andreas“

SNA - LogoErdbebenforscher Paul Giamatti (u.a. The Ides of March – Tage des Verrats) und sein Assistent Will Yun Lee (u.a. Total Recall und Red Dawn) testen am Hoover-Damm ihr neuestes Spielzeug zur Erdbebenvorhersage. Positiv: Es funktioniert. Negativ: Ein Erdbeben vernichtet den Damm. Doch das ist erst der Anfang, denn es scheint sich ein gewaltiges Erdbeben entlang der gesamten San-Andreas-Verwerfung zu entwickeln. Währenddessen hat Rettungspilot Dwayne „The Rock“ Johnson (u.a. Fast & Furious Franchise Teil 5, Teil 6 und Teil 7, G.I. Joe – Die Abrechnung und Hercules) schlechte Laune.

SNA03Seine Scheidung steht an und seine Frau Carla Gugino will beim reichen Schnösel Ioan Gruffudd (Ja, der Dr. Reed aus den ersten beiden Fantastic Four – Filmen) einziehen. Während The Rock’s patentes Töchterchen Alexandra Daddario mit Ersatzdaddy-Schnösel in San Francisco ist, geht in Los Angeles das Beben los. The Rock fliegt mit seinem Rettungshelikopter los und rettet seine Frau von einem Hochhausdach. Beide machen sich auf den Weg nach San Francisco, wo die Mutter aller Kontinentalplattenabbrüche beginnt.

SNA02Falls sich jemand wundert: Beim Katastrophenfilm SAN ANDREAS ist es vollkommen überflüssig sich irgendwelche Rollennamen zu merken.😉 Irgendwo haben sich Produzenten getroffen und gesagt „Lass mal wieder nen Katastrophenfilm machen! Mit The Rock und Erdbeben! Und irgendwie Familienwerten!„. Dann wurden ein paar Roland Emmerich-Filme geschaut und fertig war das Drehbuch.😀 In echt hat es sogar eine dreimalige Komplettüberarbeitung des Drehbuches gebraucht, was einen doch etwas verwundert zurücklässt, denn wenn etwas nicht herausragend ist an diesem Film, dann an erster Stelle das Drehbuch. Die Darsteller machen das hingegen alle routiniert, liebens- bzw. hassenswert und insbesondere The Rock trägt einen Großteil des Films alleine dadurch, dass er ein sympathischer Grummelbär ist.

SNA04Dazu gibt es richtig gelungene und sehenswerte Spezialeffekte, die aber umso durchschaubarer werden, je weiter die Zerstörungsorgie ihren Lauf nimmt. Und wenn am Ende fast alle tot sind, die US-Flagge weht und es heißt „Wir bauen das alles wieder auf!“, während die Leichen am Meeresufer langtreiben und die Familie sich vor dieser malerischen Kulisse umarmt und es satte 10 sehr lange Sekunden peinliches Schweigen bis zum Abspann gibt, man als Zuschauer verzweifelt versucht den Trinkhalm, den man sich durch die Zunge gerammt hat, wieder rauszuziehen, dann weiß man, was man an Roland Emmerich hat.😉 Abgesehen davon hat man mit San Andreas aber einen richtig flotten und unterhaltsamen Katastrophenfilm. Man sollte bloß bis zum „Happy End“ tunlichst das dritte Bier erreicht haben. Insgesamt gibt das 2,5 von 5 krawalligen Erdbeben!🙂

>>> San Andreas Trailer

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Eine Antwort zu „Review – San Andreas“

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