„Failed Stadt: Lageso-Scheitern mit Absicht?“

Spiegel Online hatte Berlin ja mit dem Begriff „Failed Stadt“ (siehe auch „Gescheiterter Staat„) belegt, was in Anbetracht des Flughafenbaus, des Zustands von Behörden, S- und U-Bahn, Wasserwerken, usw. schon durchaus eine gewisse Berechtigung hat.😉 Dazu kommt noch das katastrophale Scheitern der Lageso (Landesamt für Gesundheit und Soziales) in der Flüchtlingskrise in Europa 2015. Doch alle Schuld ist anscheinend gar nicht beim Lageso zu suchen… o.O Vor mehreren Jahren, bevor die Flüchtlingskrise akut wurde:

Failed Stadt - LogoLageso: „Aehm, wir brauchen dringend mehr Flüchtlingsunterkünfte. Die, die wir haben, fallen eh auseinander und wir rechnen mit einer richtig fiesen Flüchtlingswelle. Sagt auch die Bundespolizei! Und funktionierende Computer wären nett. Aber hauptsächlich brauchen wir zusätzliche Unterkünfte. Wir haben sogar schon eine Liste von brauchbaren Objekten!
Berliner Landespolitik
: „Sorry, geht leider nicht…
Lageso: „Wie bitte? Wir schlittern hier gerade in eine Katastrophe! Warum geht das nicht?“
Berliner Landespolitik: „Weil das wichtige Wahlkreise unserer Kumpels sind. Besser die Flüchtlinge stehen nachher alle im Winter auf der Straße, als dass da am Ende noch Mandate verloren gehen. Und ob die Flüchtlinge das wirklich alle hierher schaffen? Da sterben doch auch viele. Also keine Mitarbeiter, keine Computer und keine neuen Unterkünfte!
Lageso: o.O

So oder ähnlich ist das anscheinend leider wirklich abgelaufen [Link: Berliner Flüchtlingspolitik: Das große Geschacher]. -_- Das Dementi aus dem Berliner Politik-Klüngel ließ nicht lange auf sich warten. Stellvertretend für alle anderen Gegenanzeigen:

Mit Parteiklüngel hatte das alles nichts zu tun.“
Sozialsenator Mario Czaja (CDU)

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3 Antworten zu „Failed Stadt: Lageso-Scheitern mit Absicht?“

  1. XD schreibt:

    Ohne jetzt Wahlwerbung für die CDU machen zu wollen, so kann ich doch davon berichten, dass es da auch positive Fälle gibt. Meine Ortsvorsteherin setzt sich beispielsweise sehr für Flüchtlinge ein, etwa durch Feste in Flüchtlingsunterkünften, in denen sie ein Kennenlernen zwischen den Flüchtlingen und anderen in der Stadt (im Besonderen auch der Lokalpolitik) ermöglicht. Beim letzten dieser Feste war auch ich sowie der halbe Ortsbeirat mit jeder darin vertretenen Partei. Hier funktioniert es also wirklich recht gut, während es in anderen Ortsbezirken mit SPD-Dominanz großen Widerstand gegen die Aufnahme von Flüchtlingen gibt.

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